Smart Home und Wohnkomfort

Smart Home: Mit intelligenter Haustechnik den Wohnkomfort steigern
Smart Home: Mit intelligenter Haustechnik den Wohnkomfort steigern

Mit intelligenter Haustechnik den Wohnkomfort steigern

Unter den Wohntrends 2018 spielt das sogenannte Smart Home eine herausragende Rolle. Denn laut Angaben des Statistikportals Statista nähert sich die Zahl der deutschen Haushalte, die mit Komponenten eines Smart Homes ausgestattet sind, bereits der Millionenmarke. Auch der jährliche Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro, der in Deutschland rund um das Smart Home generiert wird, zeigt: Intelligente Haustechnik ist in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Grob beschrieben wird unter dem Oberbegriff Smart Home all die Technik verstanden, die das tägliche Leben vereinfacht und so bequemer macht. Typische Anwendungsbeispiele sind etwa die Hausbeleuchtung, die sich per Smartphone steuern lässt, oder das Heizsystem, welches sich automatisch darauf einstellt, welche Temperatur in welchen Räumen in der jeweiligen Situation gewünscht ist.

Ein Überblick über gebräuchliche Smart-Home-Technologien

Während vor einem Jahrzehnt die hinter dem Smart Home stehende Technik eher ein Fall für Experten war, bieten mittlerweile eine Reihe von bekannten Herstellern Lösungen an. Grundsätzlich sind die Komponenten, die zum Smart Home gehören, mit dem Internet verbunden und so zentral steuer- und vernetzbar. Einen einfachen Einstieg in solche Haustechnik bieten smarte Glühbirnen, Türschlösser und Thermostaten. Daraus ergeben sich Szenerien wie dieses: Nähert man sich seiner Wohnung oder Haus, wird dies dem Smart Home durch das Smartphone signalisiert. Das Türschloss wird automatisch entsperrt, im Korridor geht das Licht an und im Wohnzimmer wird die Heizung angestellt. Um solche Routinen zu definieren und zu steuern, haben Anbieter wie Ikea, Bosch oder Viessmann eigene Software entwickelt. Es zeichnet sich aber ab, dass die Anwender eher offene Systeme bevorzugen wie Amazons Alexa, Apple HomeKit oder Google Home. Diese haben den Vorteil, Technik von verschiedenen Herstellern in das Smart Home einbinden zu können. Wer plant, seinen Haushalt umzurüsten oder eine neue Immobilie gleich als Smart Home zu gestalten, findet in Fachbüchern wie „Smart Home“ von Frank Völkel und Ingrid Lorbach  aktuelle Informationen, welche detaillierte Entscheidungen erleichtern.

Smart Home: Spielerei für Technikfans oder sinnvolle Investition für jedermann?

Experten beziffern die Zusatzkosten für die Grundausstattung eines Smart Homes bei einem Einpersonenhaushalt mit zwei Zimmern auf gut 2.000 Euro und bei einem Familienhaushalt mit vier Zimmern auf etwa 4.500 Euro. Natürlich hängt der endgültige Preis eng damit zusammen, welche Funktionen realisiert werden sollen. Diesen Investitionen stehen Einsparpotenziale gegenüber. Denn durch die intelligente Hautechnik werden etwa Stromkosten eingespart und ökonomischer geheizt. Im Laufe von fünf bis zehn Jahren hat sich das Smart Home üblicherweise rentiert, werben die Befürworter. Dazu kommt ein Plus an Wohnkomfort. Insofern macht das Smart Home grundsätzlich für jeden Sinn. Die Idee, über ein einfaches Smartphone oder Tablet eine Vielzahl von Haushaltskomponenten sogar in Abwesenheit steuern zu können, setzt sich eben gerade deshalb aktuell durch, weil die Kosten-Nutzen-Rechnung selbst Skeptiker schnell von den Vorzügen überzeugt.

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