Leben mit Alexa & Co: Was können die Smart Home-Helfer?

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Nach Amazons Alexa und dem Google Assistent hat Apple Ende 2018 endlich nachgezogen und den HomePod vorgestellt. Doch was bringen die sogenannten Sprachassistenten dem modernen Haushalt eigentlich und wie lassen sie sich mit dem Smart Home nutzen?

Sprachassistenten und Smart Home

Smart Home ist der Oberbegriff für die technische Steuerung des eigenen Hauses. Die Heizung per Smartphone beim Verlassen des Büros aktivieren, damit die Wohnung beim Betreten herrlich warm ist, vom Sofa aus per App schummriges Licht für den Fernsehabend einstellen oder den Kühlschrank selbständig Milch beim Lieferdienst des Vertrauens bestellen lassen: Dies sind typische Beispiele für das Smart Home. Zahlreiche Hersteller liefern heute komplette Systeme, mit denen sich das Haus steuern lässt. So weit sind die praktischen Helferlein der großen US-Konzerne noch nicht – doch sie können die Basis bilden.

Sprachassistenten wie Alexa sind zunächst eine Ergänzung zum Computer und Smartphone. Statt im Smartphone die Wetter-App abzurufen, um zu sehen, ob es abends regnet, wird Alexa mündlich nach dem Wetter gefragt und gibt Auskunft. Dies ist praktisch, wenn die Hände gerade mit Hausarbeiten voll sind oder das Smartphone außer Reichweite im Nebenzimmer liegt. Die Sprachassistenten spielen auf Zuruf die Lieblingsmusik ab, stellen den Wecker für den nächsten Morgen und rufen ein Taxi. Am besten funktionieren sie dabei im eigenen Ökosystem. So kann der neue Apple HomePod beispielsweise über iTunes gekaufte Musik abspielen und den eigenen Apple Music Streaming-Dienst nutzen. Wer ein Abonnement bei Spotify hat, muss jedoch einen Umweg gehen. Amazons Alexa gibt sich zwar flexibler, nutzt aber auch – sofern nicht anders vom Besitzer eingestellt – auch in erster Linie Amazon-Dienste wie Amazon Music, Kindle und Audible.

So lassen sich Sprachassistenten zum Smart Home upgraden

Am einfachsten ist es, die Sprachassistenten direkt mit einem Smart-Home-System wie dem Homematic IP zu verknüpfen. Diese Systeme steuern u.a. die Heizung, die Jalousien und das Licht über eine Schaltzentrale per WLAN. Alexa und der Google Assistent lassen sich mit dieser Schaltzentrale verknüpfen. Dann genügt der Zuruf „Alexa, mach die Rollläden runter“ und in allen Zimmern senken sich die Rollläden.

Wer sich erst Schritt für Schritt mit dem Smart Home befassen möchte, kann die Sprachassistenten auch mit einzelnen Elementen verknüpfen, zum Beispiel mit dem modernen HUE-Leuchtkonzept von Philips: Auf Zuruf sorgt HUE wahlweise für helles Tageslicht, romantische Stimmung oder Party-Beleuchtung. Ähnliche individuelle Verknüpfungen sind mit Heizungssystemen oder Rollläden/Jalousien möglich.

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