Work at home: Küchen im Mittelpunkt des Zusammenlebens

Dass die Küche das heimliche Herzstück des Hauses ist, ist ein offenes Geheimnis. Hier wird gekocht, gelacht, gestritten, geschlemmt und gefeiert – und seit einiger Zeit auch zunehmend der ganze Arbeitstag verbracht. So manch ein Arbeitnehmer verharrt dabei in ungesunder Position am Küchentisch zwischen dampfenden Tellern und den Schulaufgaben der Kinder – und einem angespannten Nacken, auf den die angespannte Stimmung folgt.

Wer in diesen Zeiten eine neue Küche plant, kann das Homeoffice in der Küche mit ein paar intelligenten Planungsideen zu einem angenehmen, zukunftsfähigen Erlebnis machen. Aber auch bestehende Küchenräume lassen sich mit multifunktionalen Möbelstücken so aufwerten, dass ein komfortabler Arbeitsplatz entsteht.

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© Kelzenberg Einrichtungen

Tipp 1: Baraufsatz als Arbeitsplatz nutzen

Eine platzsparende Möglichkeit für einen separaten Arbeitsplatz in der Küche ist ein Baraufsatz für die Kücheninsel, zum Beispiel aus charakterstarkem Holz oder markantem Stein: Hier finden Laptop, Kaffee, Schreibblock und Co. Platz und nehmen keinen Raum auf der Arbeitsfläche oder am Esstisch ein. Wird der Heimarbeitsplatz nicht mehr benötigt, profitiert die Küche von einer praktischen Sitzgelegenheit für das schnelle Frühstück oder den entspannten Absacker zum Feierabend. Ein Baraufsatz lässt sich im Fachstudio auch unkompliziert nachrüsten.

Tipp 2: Schreibtisch aus Küchenmodulen

Wussten Sie, dass einige Küchenhersteller mittlerweile auch Wohnmöbel fürs Homeoffice anbieten? Marken wie Häcker, rational und LEICHT werden der steigenden Nachfrage an ganzheitlichen Planungskonzepten für Küche, Wohnraum, Büro und Essbereich aus einer Hand gerecht. Gute Küchenstudios planen also nicht nur den Ort, an dem Sie Ihr Essen zubereiten; sondern berücksichtigen Ihren Arbeitsplatz und den umgebenden Wohnraum gleich mit.

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© next125

Tipp 3: Einschubtürenschrank für eine cleane Optik

Von dieser Designidee profitiert nicht nur der Arbeitsplatz in der Küche, sondern auch der offene Wohn-Essbereich, in dem Leben, Kochen und Beisammensitzen zunehmend miteinander verschmelzen: Premium-Marken wie next125 bieten Küchenzeilen mit Einschubtüren an, die bei Bedarf vollständig abgedeckt werden können – und somit innerhalb weniger Sekunden von der vollumfänglichen Küche zur minimalistischen Schrankfront werden. Die aufgeräumte Optik tut nicht nur der Videokonferenz im Homeoffice gut, sondern spendet auch der offenen Küche nach getaner Arbeit ein angenehm wohnliches Erscheinungsbild.

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© Häcker Küchen

Tipp 4: Küchenschrank mit Verlängerung

Eine weitere Möglichkeit, die Küche zum komfortablen Homeoffice zu verwandeln, ist eine Verlängerung der Arbeitsfläche um eine stilvolle und praktische Sitzgelegenheit. In kleinen Küchenräumen bietet sich eine ausklappbare Tischplatte an, die direkt an der Insel oder am Küchenschrank montiert wird – und nach Feierabend platzsparend in der Vertikalen verschwindet. Fragen Sie beim ausführenden Studio Ihrer Küchenplanung nach: So lässt sich der Neuzugang optisch und funktional an die bestehende Küche anpassen.

Tipp 5: Hauswirtschaftsraum mit Schreibtisch

Wer sich noch in der Anfangsphase der Küchenplanung befindet, kann über einen Hauswirtschaftsraum nachdenken: Dieser erlebt derzeit eine wahrhaftige Renaissance und lässt sich, außer zum Organisieren der Wäsche, auch als kleines Homeoffice nutzen. Hochwertige Küchenhersteller wie LEICHT bieten hierfür mittlerweile platzsparende und ästhetische Lösungen an, die Sie im Zuge der Küchenplanung gleich mit auf die Wunschliste setzen können.

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© Jan Cray

Tipp 6: multifunktionaler Esstisch

Ein spannendes Möbelstück fürs Homeoffice in der Küche ist der sogenannte Traversentisch, zum Beispiel von der Hamburger Manufaktur Jan Cray: Ausgestattet mit Licht, Steckdosen und einem eindrucksvollen Design im Industrial Style bietet das Möbel alles, was ein Arbeitsplatz in der heimischen Küche braucht. Aber auch als Essplatz macht der unkonventionelle Tisch eine gute Figur und setzt ein optisches Statement in der Küche ausgewiesener Designfans.

Tipp 7: Buffetschrank als Arbeitsplatz

Unser Möbeltipp für die Erweiterung bestehender Küchenräume: der Buffetschrank. Das kompakte, freistehende Küchenmöbel gibt es mittlerweile in minimalistischen Designs, die den Raum nicht nur funktional, sondern auch optisch aufwerten. Die Ausstattung mit Steckdosen, Beleuchtung, einer kleinen Arbeitsfläche und Stauraum macht nicht nur als praktische Erweiterung des Küchenraums Sinn, sondern bietet auch eine ideale Infrastruktur fürs Homeoffice – mit etwas eingeschränkter Beinfreiheit, zugegebenermaßen.

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© next125

Tipp 8: Trolley für Büroutensilien

Wer den Küchentisch als Arbeitsplatz nutzt oder gar zwischen mehreren Zimmern pendelt, kann von einer mobilen Aufbewahrungsmöglichkeit für Laptop und Büroutensilien profitieren. Der puristisch designte Trolley von next125 macht beispielsweise nicht nur als mobile Bar eine gute Figur, sondern eignet sich auch hervorragend als eleganter Büroschrank auf Rollen. Steht ein spontaner Ortswechsel an, lässt sich der Arbeitsplatz mühelos ins nächste Zimmer verlagern.

Tipp 9: extraleise Elektrogeräte wählen

Wer die Küchenplanung in der neuen Immobilie noch vor sich hat und auch in Zukunft im heimischen Homeoffice in der Küche sitzen wird, sollte Elektrogeräte im Hinblick auf ihre Lautstärke sorgfältig auswählen: Beim konzentrierten Arbeiten oder im Call mit Kollegen kann das laute Rattern von Kühlschrank, Spülmaschine und Co. bisweilen den letzten Nerv kosten. Als Faustregel für einen entspannten Arbeitsaufenthalt in der Küche gilt: Geräte sollten eine Lautstärke von 40-43 Dezibel nicht überschreiten. Unser Tipp: Erkundigen Sie sich nach extraleisen Geräteserien von Siemens, BOSCH oder Gaggenau.

Tipp 10: ausreichend Steckdosen planen

Wer noch am Anfang der Küchenplanung steht, sollte die Chance nutzen, den Heimarbeitsplatz in der Küche bei der Planung von Steckdosen und Anschlüssen zu berücksichtigen. Neben ausreichend Dosen kann ein Netzwerkanschluss Sinn machen. Übrigens: Steckdosen lassen sich auch quasi unsichtbar in die Arbeitsplatte einlassen oder unauffällig am Rand von Kochinsel und Schränken platzieren. Viele hochwertige Küchenstudios arbeiten eng mit Elektrikern zusammen und können auf individuelle Anforderungen reagieren. Daher macht es Sinn, frühzeitig den Weg ins Studio zu finden und die Planung von Küche und Elektrik in eine Hand zu geben.

Tipp 11: in eine hochwertige Kaffeemaschine investieren

Spätestens nach dem Wegfall des Kaffeevollautomaten in der Büroküche wurde wohl jedem klar: Ohne guten Kaffee kann ein Arbeitstag im Homeoffice eine durchaus zähe Angelegenheit werden. Wer auch in Zukunft regelmäßig von zuhause aus arbeitet, kann über einen wertigen Kaffeevollautomaten als Einbaugerät nachdenken: ein kulinarisches und optisches Statement im Küchenraum.

Hersteller wie Gaggenau haben puristisch designte Einbaugeräte im Sortiment, die sich elegant in die Küchenfront einfügen und die Küche somit auch an freien Tagen enorm aufwerten. Von unserem letzten Tipp profitieren also nicht nur jene, die ihren Arbeitstag in der Küche verbringen – stilsicherer Kaffeegenuss in Barista-Qualität dürfte bei der ganzen Familie für Begeisterung sorgen.

Unser Fazit: Ein komfortabler Heimarbeitsplatz in der Küche ist nicht nur fürs Arbeiten im Homeoffice eine zukunftsfähige Idee. Von einer separaten Sitzgelegenheit mitten im Küchengeschehen profitieren auch Eltern mit Kindern: Wenn die Kleinen hier in Zukunft ihre Schulaufgaben erledigen, kann man sie beim Kochen bequem im Auge behalten.

Julia Dau

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