Einmal Parkett – und nie mehr etwas Anderes

Löwenbräu Zürich, Formpark © Bauwerk Parkett

Einmal Parkett – und nie mehr etwas Anderes: Unter den Hartbelägen stellt Parkett eine der wichtigsten Produktgruppen für zahlreiche Anwendungen dar, wobei der Wohnbereich den größten Anteil hat.

Im Gegensatz zum historischen Holzboden aus dicken massiven Brettern oder Bohlen, die quer zur Richtung der Deckenbalken vernagelt wurden, benötigt ein Parkettboden einen festen, ebenen Untergrund für die flächige Verklebung oder schwimmende Verlegung.

Parkett hat hervorragende Eigenschaften, die kein anderer Belag bietet. Das gilt im Grundsatz für alle Arten von Parkett, wobei es selbstverständlich riesige Unterschiede in Preis, Qualität, Anmutung und Verlegeaufwand gibt.

Parkett bietet zahlreiche Varianten und Größen

Die zentrale Eigenschaft von Parkett liegt schlicht in seinem Material: Holz. Das gilt für die voll massiven, traditionellen Varianten wie für die zahlreichen modernen Produkte, die sich seit vielen Jahren bewähren. Sie bestehen aus einer massiven Holz- oder Nutzschicht auf einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff oder einer Fichte-Tanne-Unterlage.

Für die optische Wirkung eines Parkettbodens sind neben der Holzart und dem Farb- oder Beizton vor allem die Oberflächenbehandlung wie etwa gebürstet oder gehobelt und die Größe der Einzelhölzer sowie das Verlegemuster entscheidend. Die Größe reicht vom kleinteiligen Stab- oder Klötzchenparkett bis zur großen Landhausdiele.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine neue Entwicklung des Herstellers Bauwerk, der das weitläufige Sortiment von Stäben und Dielen, also das typische gestreckte Rechteckformat um zwei systemische Formate ergänzt hat, die eher an Platten, als an Stäbe erinnern. Damit ergeben sich mit „Formpark“, so heißt das Produkt, ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung, die die gewohnte Anmutung von Parkett verlässt. In der Beliebtheitsskala rangiert seit geraumer Zeit die Landhausdiele weit vorn, da sie in hinreichend große Räume echte Großzügigkeit bringt.

Individuell und natürlich

Parkett ist so individuell wie die Räume, in denen es verlegt wird und wie die Menschen, die sie bewohnen. Die Individualität der Gestaltung erreicht mit Parkett ein maximal hohes Maß. Jeder Quadratmeter ist anders und einmalig und „lebendig“. Dabei entsteht diese Individualität aus der Natürlichkeit des Rohstoffes Holz. Doch bevor man sich den Details der Gestaltung zuwendet, sollte man sich die typischen Eigenschaften eines Holzbodens vergegenwärtigen.

Holz ist ein warmes, optisch und haptisch sehr angenehmes Material. Es vermittelt uns Menschen seit Jahrtausenden Komfort und Geborgenheit. Darüber hinaus garantiert es eine beeindruckende Langlebigkeit. Kommt noch hinzu, dass man ein hochwertiges Parkett mehrfach abschleifen kann und es damit praktisch wieder in den Ausgangszustand zurückversetzt.

Zwei besonders wichtige Argumente für Parkett in Wohnung und Haus sind die ökologischen und wohngesunden Aspekte eines natürlichen und nachwachsenden Rohstoffes. Mit der Entwicklung des heute üblichen Mehrschichtparketts mit Nutz- und Trägerschicht kann man aus einem tauglichen Baumstamm natürlich deutlich mehr Parkettfläche herstellen – ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen in Ergänzung einer ohnehin kontrollierten Forstwirtschaft.

Mit dem Ruf nach ökologisch vertretbaren Produkten für die Wohnumgebung standen zeitgleich auch deren gesundheitsrelevante Eigenschaften zur Diskussion. Allen voran mögliche Ausdünstungen, die die Raumluftqualität beeinträchtigen können. Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten, die Oberfläche eines Parketts so auszurüsten, dass eine jahrelange Nutzung der ursprünglichen Anmutung sowie den hygroskopischen Eigenschaften des Holzes nicht viel anhaben kann, ohne dass es (inklusive der Trägerschicht) damit automatisch chemisch „belastet“ wäre. Abhängig vom jeweiligen Produkt variiert diese wohngesunde Qualität. Erfahrungsgemäß benutzt man einen Parkettboden gern barfuß, zumindest aber ohne Schuhe – da ist es schon wichtig, sich zu den jeweils möglichen Oberflächeneigenschaften wie geölt,gewachst, lackiert etc. zu informieren.

Eine Parkett Oberfläche der besonderen Art: B-Protect® von Bauwerk

Die heute zur Verfügung stehenden Oberflächenbehandlungen machen Parkett selbst fürs Bad tauglich, und es ist nicht so, dass seine Verwendung dort eine gewisse rustikale Toleranz der Nutzer voraussetzen würde. Besonders bei offenen Grundrissen unterstützt eine zusammenhängende Fläche über verschiedene Funktionsbereiche hinweg den Eindruck nobler Großzügigkeit.

Eine Oberfläche der besonderen Art stellt B-Protect® von Bauwerk dar. Sie verbindet wohngesund mit zwei weiteren Eigenschaften: natürlich und pflegeleicht. B-Protect®  ist eine unsichtbare mehrschichtige Versiegelung, die die Oberfläche des Parketts vollständig schließt und vor dem Eindringen von Schmutz bewahrt. Zudem steigert sie die UV-Beständigkeit des Holzes, so dass die ursprüngliche natürliche Anmutung der Fläche lange erhalten bleibt. Ein weiterer Vorteil dieser „Sorglos-Oberfläche“ mit dem Look eines geölten Bodens: Sie benötigt zum Erhalt ihrer Eigenschaften keine besondere Pflege.

Parkettböden sind grundsätzlich gut zu reinigen – ganz gleich, welches Finish man wählt. Viele Hersteller bieten passende Reinigungs- oder Pflegesubstanzen an. Und noch eines muss man sich vielleicht ab und zu klarmachen: Ein tolles Parkett, egal ob geölt oder lackiert ist bei aller Perfektion kein Möbelstück und bei aller Robustheit kein Schneidbrett. Parkett ist schlicht und einfach ein wunderbarer, langlebiger und charaktervoller Fußboden.

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