Wohlfühl-Event: Schwerelos in der Badewanne

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Wahrscheinlich gibt es nur wenige Menschen, die nicht gern in Wasser eintauchen. Im Gegenteil: Für die meisten ist H2O das Symbol für Erholung schlechthin. Laut der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) gehört die Badewanne daher gewissermaßen zur Wohlfühl-Grundausstattung der eigenen vier Wände. © Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Shutterstock - karelnoppe

Der Urlaub vom hektischen Alltag trägt ohne Frage zum kurzfristigen Wohlsein bei. Gesundheitlich betrachtet macht er allerdings nur wenig Sinn, wenn der Stress danach für den Rest des Jahres ohne Pause weitergeht. Ein tägliches Programm muss her, das dauerhafte Erholung bringt – am besten in Verbindung mit Wasser. Wer taucht schließlich nicht gern zur Neubelebung in das nasse Element ein, noch dazu, wenn es nach Belieben temperiert ist? Ab ins Badezimmer also!

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Weil der Mensch ungefähr die gleiche Dichte hat wie Wasser, wiegt er in dem flüssigen Element etwa nur noch so viel, wie der Teil seines Körpers, der herausragt. Der Grieche Archimedes soll das herausgefunden haben, als er selbst schwerelos in der Badewanne lag. Zum Nachrechnen: Ein Fuß macht im Durchschnitt zirka 2 %, der Kopf 7 % des eigenen Gewichtes aus. © Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Shutterstock – MosayMay

Franziska van Almsick, früher siegreiche Schwimmerin, heute erfolgreiche Geschäftsfrau, schwört auf die Kraft aus der Badewanne. „Ein heißes Vollbad, das mit entspannenden Essenzen angereichert wurde, bietet eine wunderbare Auszeit nach einem langen Arbeitstag“, schwärmt die Badbotschafterin der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Zusätzlich handele es sich um ein sehr einfaches Mittel, etwas für sein Wohlgefühl und die Gesundheit zu tun, so die Mutter zweier Söhne.

Den Umstand, sich im Element Wasser schneller als anderswo „locker“ zu fühlen, schreibt die Wissenschaft der Schwerelosigkeit zu. Sie lässt den Menschen im Wasser leichter als an Land werden und zwar um das Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeitsmenge.  Der Grieche Archimedes entdeckte das Auftriebsgesetz vor über 2000 Jahren. Gerüchten zufolge lag er dabei selbst schwerelos in der Badewanne. Fest steht dagegen, dass der hydrostatische Effekt „Auftrieb“ eine der wichtigsten physikalischen Eigenschaften ist, die H2O therapeutisch nutzbar machen.

Aquatherapien sind so vielfältig wie nie

Überdies gehören zu den Gründen, die für die Verwendung von Wasser zu Heilzwecken sprechen, seine chemische Neutralität, die gute Verträglichkeit, seine perfekte Anpassbarkeit an jede Form sowie seine breite Akzeptanz als ein natürliches Mittel. Außerdem wird von Medizinern die Fähigkeit von Wasser geschätzt, in allen Aggregatzuständen Temperaturreize über die Haut auf den gesamten Organismus übermitteln zu können. Nicht umsonst sind Aquatherapien so gefragt und vielfältig wie nie.

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Angenehme Dusch-Therapie: Ein warmer Wasserstrahl aus der Brause oder mit individuellem Druck aus einer eigens zur Nacken- und Rückenmassage entwickelten Spezialdüse in der Wand löst Verspannungen. © Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Dornbracht

Langsames „auf der Stelle treten“ in kühlem Wasser etwa, das auf Pfarrer Kneipp zurückgeht, regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Für diese Anwendung lässt sich auch die Wanne mit rutschfester Oberfläche im heimischen Bad nutzen. Kalte Güsse mit einem sanften Wasserstrahl aus dem Gießrohr liefern ebenfalls einen Kick für den Kreislauf. Ein warmer Wasserstrahl aus der Brause oder mit individuellem Druck aus einer eigens zur Nacken- und Rückenmassage entwickelten Spezialdüse in der Wand löst hingegen Verspannungen. Muskelkrämpfen entgegen wirkt zudem die Dampfdusche. Darüber hinaus stärkt Wasser in Dampfform die Abwehrkräfte.

Das Bad für die Gesundheitsvorsorge einrichten

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Das Bad bietet ideale Möglichkeiten, die Heilkraft von H2O zu genießen. Dabei hilft, dass Wasser schon von Haus aus keine Umstände macht: Es ist chemisch neutral und gut verträglich. Noch dazu passt es sich perfekt an jede Form an und stößt als ein natürliches Mittel auf breite Akzeptanz – ob als Vollbad oder aber Wasserstrahl aus der Brause in der Dusche. „Nicht umsonst sind Aquatherapien so gefragt und vielfältig wie nie“, meldet die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). © Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kaldewei

Was die Hydrotherapie noch so besonders macht? Sie ist zuhause in Eigenregie durchführbar, jedenfalls, solange der Hausarzt nicht widerspricht. „Mit einer fachlich fundierten Anleitung lässt sich das heimische Bad ebenso bequem wie sinnvoll für die aktive natürliche Gesundheitsvorsorge einrichten und nutzen“, erklärt VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Ob groß, klein, alt oder jung: Prinzipiell könne jeder von der Heilkraft des Wassers profitieren und die persönliche Vitalität sowie Fitness steigern.

Mehr Informationen liefert die kostenlose VDS-Broschüre „Für Herz und Seele“. Sie kann unter dem Link www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr/ bestellt werden.

Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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