Das Badezimmer – eine Oase für Körper und Geist

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Antheus © Villeroy & Boch

Es gab einmal eine Zeit, da hieß das Badezimmer bei Planern oder Maklern „Nasszelle“ und sah oft auch so aus. Das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Gerade die Trends für das Jahr 2019 zeigen ganz deutlich: das Badezimmer ist heute ein Platz, dem man viel Aufmerksamkeit widmet. Es geht nicht mehr allein um Sauberkeit und Hygiene, sondern um den ganzen Menschen. Wellness, Gesundheit, Kosmetik und Körperpflege, im Bad holen wir uns Kraft für den Tag und Ruhe und Entspannung für die Nacht.

Große Ansprüche an einen kleinen Raum

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Squaro Edge © Villeroy & Boch

Obwohl das Bad mit durchschnittlich acht Quadratmetern zu den kleinen Räumen in einer Wohnung oder einem Haus zählt, erwarten wir also viel von ihm. Und das lassen wir uns auch etwas kosten. Rund 12.000 Euro werden in ein neues Bad im Neubau oder die Renovierung eines alten im Durchschnitt investiert. Eine Summe, mit der man einiges anfangen kann und mit der man entsprechend sorgfältig planen sollte. Denn die eine Stunde, die wir täglich im Bad zubringen, gehört zu den ganz wichtigen des Tages!

 

An individuellen Bedürfnissen ausgerichtet

Wie jemand wohnt, sagt viel über seine Persönlichkeit und seinen Lebensstil aus. Ob geradlinig und präzise, oder eher leger und etwas verspielt – an der Wohnung erkennt man den Menschen. Auch das Badezimmer wird immer mehr in dieses Konzept eines ganzheitlichen, individuellen Wohnens einbezogen. Der Trend geht ganz klar zu individuell gestalteten Badezimmern, die mehr und mehr zu einer Art privatem Spabereich werden können. Dabei bilden das Schlafzimmer und das Bad immer mehr einen ineinander übergehenden Wohnbereich, der auch von Design und Ausstattung her ganzheitlich gestaltet wird.

Badezimmer-Oase-02-300x208 Das Badezimmer - eine Oase für Körper und Geist
Subway © Villeroy & Boch

Vielfalt statt Einheitslook

Wenn es einen Trend für das Bad 2019 gibt, dann den, dass es einen einheitlichen Trend gar nicht gibt. Alles ist möglich, aber selbstverständlich immer mit Stil und der nötigen Funktionalität. Letzteres spiegelt sich natürlich am ehesten in Badezimmern im sogenannten Industrial Design wieder. Hier sorgen Stahlelemente und unverputzte Wände für eine klare, an der Funktionalität orientierte Formsprache, die sich natürlich auch in der Gestaltung der ganzen Wohnung wiederspiegeln sollte. Wer es lieber kuschelig mag, dem stehen die unterschiedlichsten Retrodesigns zur Verfügung. Das reicht vom barocken Spiegelrahmen, über Jugendstillampen bis zu Einrichtungen im Landhausstil – natürlich immer stimmig gestaltet. Waschbecken, Armaturen, Badewanne, Fliesen etc. sind da perfekt aufeinander abgestimmt. Unter allen Umständen ein besonderer Blickfang ist dabei eine freistehende Badewanne.

Oder doch lieber exotisch

Badezimmer-Oase-04-300x224 Das Badezimmer - eine Oase für Körper und Geist
Artis © Villeroy & Boch

Sehr trendy sind auch Bäder im orientalischen Stil mit warmen Farben und einer Sitzgelegenheit. Ebenfalls gefragt sind japanisch Badezimmer, die unter Beachtung der Regeln des Feng Shui gestaltet werden. Aber egal wofür man sich entscheidet, ein paar „funktionslose“ Wohlfühlelemente wie Grünpflanzen sollten bei jedem Stil ihren Platz finden. Überhaupt gilt: Das Badezimmer soll wohnlicher werden. Egal wofür man sich entscheidet – bloße Funktionalität war gestern. Das gilt sogar für das Industrial Design, das auch seine spielerischen Elemente hat – wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Sorgfältig planen – für jetzt und für später

Egal in welchem Stil das Bad gestaltet werden soll, ein paar Dinge sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden. Da wäre zum einen die Energieeffizienz. Da gibt es jede Menge Möglichkeiten von LED Lampen über Heizen mit einem Thermostat (nur dann Heizen, wenn es nötig ist) bis hin zur energiesparenden Warmwasseraufbereitung. Hier sollte man sich gründlich beraten zu lassen. Gleiches gilt für ein anderes wichtiges Thema: die Barrierefreiheit. Auch hier sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. Schon deshalb, um eventuelle öffentliche Fördermöglichkeiten zu überprüfen. Auch wenn das Bad jetzt noch ohne Barrierefreiheit seinen Dienst tun könnte, in der Regel soll es ja 30 Jahre halten und das ist eine lange Zeit, in der sich vieles verändern kann. Und sei es nur der Verkauf einer eigenen Immobilie.

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Villeroy & Boch AG / VB Premium © Villeroy & Boch

Ökonomisch, ökologisch, persönlich

Badezimmer-Oase-06-300x196 Das Badezimmer - eine Oase für Körper und Geist
Villeroy & Boch AG / VB Sanipa Twiga © Villeroy & Boch

Wie immer man sein Bad gestalten möchte. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, ökonomische Einsparungen im Energieverbrauch mit ökologischen Aspekten und persönlichem Geschmack zu verbinden. So wird das Bad zu einem Erlebnisbereich, der eine Wohnung genauso bereichert wie das persönliche Wohlbefinden. Menschen sind verschieden und das Bad sollte ihren Bedürfnissen entsprechen. Die „Badesaison 2019“ kann kommen.

 

 

 

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