Wohnen am Wasser in Berlin-Brandenburg

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HavelPerle • Berlin Spandau • © Project Immobilien

Wohnen am Wasser – A GRAND TOUR

Kaum etwas ist so exzentrisch, wie wenn man aus dem Schlafzimmer über einen Steg Anlauf nimmt und vom Sprungturm Kopf über in die Sacrower Lanke springt. Diese Vision realisierte der jüdische Architekt Leo Nachtlicht für den Berliner Bankier Julius Perlis in den späten 1920er Jahren. Der rote Backsteinbau in der Kladower Straße wirkt zur Straße unauffällig, während die Seeseite jene Stimmung aufsaugt, die der Bauherr sich von dieser einzigartigen Lage wünschte: Blick auf das wilde Ufer, das Schloss der Pfaueninsel und die Kirche St. Peter und Paul in Nikolskoe. Für dieses Panorama tauschte Perlis die Berliner Stadtgesellschaft mit den Ufern der Havel ein. Auch heute versammelt sich in Sacrow eine illustre Gesellschaft aus Medien, Politik und Kultur.

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© Michael T. Schmidt

Im Gegensatz zu dieser extravaganten Komposition wirken die Teepavillons der Villen am Wannsee romantisch. So ließ sich der Maler Max Liebermann einen Pavillon an die Uferkante des Großen Wannsee bauen. Von der Terrasse der Villa geht ein Weg durch die flirrenden Blätter der Birken zum Pavillon. Auf der gegenüberliegenden Seite führt und verführt im Heckengarten der Duft der Rosen zum Pavillon. Vom Großen Wannsee über den Kleinen Wannsee, Stölpchensee bis zum Griebnitzsee reiht sich eine Villa an die Nächste. Prachtvolle Landhäuser mit zierlichen Giebeln, klassizistische Villen mit kaskadenartigen Terrassenanlagen und moderne Glaskuben öffnen sich zum Wasser. Das eigene Bootshaus gehört zum Statussymbol dieser elitären Lage. An der Adresse „Am Kleinen Wannsee 1A“ entstehen 6 Eigentumswohnungen der gehobenen Klasse: mit Wohn- und Schlafräumen zum Wasser, direkten Seezugang, Seeblick und einer besonderen Nachbarschaft.

Gegenüber der traditionsreichen Söhnel-Werft und hinter dem Naturschutzgebiet Bäkewiesen entstanden in der Via Tilia moderne Villen und Reihenhäuser mit Blick auf den Griebnitzsee. Auf dem ehemaligen Grenzstreifen haben die Bewohner des „Tilia Living Resort“ sowohl architektonische wie auch ökologische Highlights: offene Atrien, große 3-fach-verglaste Fensterflächen, Licht durchflutete Räume und Klinkerfassaden, die sich harmonisch in die märkische Landschaft einpassen bilden die Parameter eines Wohnen, wo andere gerne Urlaub machen würden. Ohne historischen und romantischen Zierrat in Form von Teepavillons und kleinen Bootshäusern blieb die natürliche Wassergrenze unbebaut.

In Potsdam wurde 2014 das Landtagsgebäude nach den Plänen des Architekten Peter Kulka – nach historischen Vorbild; in Betrieb genommen und seither entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft das historische Zentrum der einstigen Residenzstadt und heutigen Landeshauptstadt neu. Der Alte Markt war die baukünstlerische Mitte: mit barocken Stadtpalais; und die Wirkstätte der Baumeister des 18. und 19. Jahrhunderts: Knobelsdorff, Schinkel, Persius, Stüler. Einige Meter weiter entsteht das „Museum Barberini“ (Eröffnung im Januar 2017) mit Skulpturengarten zum Wasser und die Palazzi Chiericati und Pompei mit Renaissance-Fassaden. In den Palazzi sind Luxuswohnungen ab 5.000 € pro Quadratmeter entstanden, was ein neuer Spitzenpreis für Potsdam darstellt. Die Käufer werden mit grandiosen Panoramen aufs Wasser und zukünftig einen der schönsten Plätze Europas belohnt.

An dem Wasserlauf der Havel, der in der Altstadt von Spandau zur Spree wird und von hier in die Mitte der Metropole fließt, existieren nur wenige Grundstücke für große Wohnprojekte. Auf einer Halbinsel direkt am Ufer der Havel gelegen, entsteht die über 50 Meter hohe HavelPerle mit unverbaubarem Weitblick über das Wasser. Das außergewöhnliche Bauvorhaben in der Hugo-Cassirer-Straße umfasst 76 moderne Eigentumswohnungen mit atemberaubender Aussicht. Die Entwickler des Projektes „Fünf Morgen“ sahen sich veranlsst einen See künstlich anzulegen. Der fast 7.000 Quadratmeter große See bildet das Zentrum der exklusiven Wohnanlage bestehend aus Villen, Twin Villa und Mehrfamilienhäusern. Die modernen Gebäude stehen gegeneinander versetzt und die großen Mehrfamilienhäuser bilden einen Sichtschutz für die Villen am See. Die gesamte Anlage zeigt ein großes Maß an Gartenkunst mit geschwungenen Wegen, alten Kiefern und Neupflanzungen. Aus dem dritten Stock der Twin Villa geben die Panoramafenster den Blick frei über die ruhige Wasserfläche und das meditativ schwingende Schilf.

Am Landwehrkanal werden die zukünftigen Bewohner des elegant-klassischen Objekts „Heydt Eins“ einen Blick aufs Wasser und die vorbeiziehenden Schiffe haben. Wie ein Ozeandampfer schiebt sich der Neubau zwischen dem Modernen Ensemble des Bauhaus-Archivs und der klassizistischen Villa Von der Heydt. Die cremeweiße Villa wurde um 1860 errichtet und ist ein Zeuge für die Villenarchitektur und das Stilempfinden der führenden Gesellschaftsschicht Preußens, die sich einst am Rand des Tiergartens niederließ. Der Neubau „Heydt Eins“ erhebt sich über einem unregelmäßigen Dreieck. In der Gebäudemitte entsteht ein Atrium, das mit seinen offenen Laubengängen an Italien erinnert. Die Fassaden gliedert ein regelmäßiges Muster aus großen Fenstern, schmalen Wandflächen und runden Balkonen. Die Dachterrassen mit Blick über die Botschaften und Landesvertretungen wird vor allem an Silvester für die Bewohner der 5. und 6. Etage ein place to be sein – diese Wohnungen sind bereits nicht mehr verfügbar.

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LIVING LEVELS © nps tchoban voss

Einen spektakulären Blick auf die Spree werden die zukünftigen Bewohner des Wohnhochhauses „Living Levels“ haben. Ein 14-Etagen hoher Stapel mit Glasboxen und großem Foyer zum Ufer bildet den architektonischen Auftakt der Metropole im Osten. Die moderne Architektur spiegelt die Innenarchitektur wieder: bodentiefe Fenster, markante Grundrisse und verglaste Terrassenbrüstungen. Einen Steinwurf weiter: hinter der East Side Gallery, dem Badeschiff und gegenüber dem Treptower Park wird die Halbinsel Stralau an drei Seiten von Wasser umschlossen. Der Rummelsburger See wird von Wassersportlern intensiv genutzt und auf der Spree ziehen die Schiffe in Richtung Altstadt Köpenick vorbei. In dieser einmaligen Lage der City-Ost entsteht das Quartier „Heritage Garden“. Moderne weiße Villen mit Glasbrüstungen, schmalen schwarzen Fensterprofilen und Freitreppen erinnern an die Modernen Häuser von Richard Meier in California Beach. Die Mehrfamilienhäuser sind konsequent der Moderne verpflichtet und bieten einen besonderen Wohnkomfort. Die Halbinsel steht seit Jahresbeginn 2002 unter Naturschutz und daher wird ein besonderer Fokus auf die gestalterische Qualität gerichtet. Der Wert dieser Immobilien wird tendenziell steigen, da die mögliche Bebauung durch die Natur und die juristischen Gesetze limitiert ist.

In Spindlersfeld – für all jene von uns, die sich jetzt Fragen, wo liegt das: gegenüber der Altstadt von Köpenick; entsteht die „Wasserstadt“ an der 550 Meter langen Uferlinie der Spree. Im Gegensatz zur weißen US-amerikanischen Moderne auf der Stralauer Halbinsel, setzen die Bauherren auf roten Klinker, Industrial-Architecture und Moderne. Die Grundlage bildet die historische Reinigungsfabrik, um die ein Parkareal angelegt wird – das mit Reihen- und Townhouses sowie den SpindlersTower bebaut wird. Am Wasser erheben sich die sechsgeschossigen SpindlerTowers, im Zentrum die SpreeApartments und die SpreeLofts. Hier ist eine Oase der Ruhe und Natur mit hochwertiger Ausstattung und Grundrissen zwischen 42 und 200 Quadratmetern entstanden.

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KunstCampus • © Groth Gruppe

Zurück in den begehrten Stadtteil Mitte. Derzeit entsteht entlang des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals das Neubauvorhaben „KunstCampus“, unmittelbar hinter dem Hauptbahnhof. Nach den Entwürfen des Berliner Büros léonwohlhage zeichnet das siebenstöckige Wohnhaus große Fensterflächen, Balkonbänder mit Glasbrüstungen und ein kontrastreiches Farb- und Materialspiel aus. Sämtliche Wohnungen verfügen über einen oder mehrere Balkone und die Dachfläche wird begrünt. Die neue Wohnkultur entspricht den höchsten Ansprüchen wie sie in Berlin entweder bereits zu finden ist oder zukünftig sein wird wie im „Yoo Berlin“, dem „The View“ und „Lux“. Innovative Interiors jenseits der klassischen Moderne mit italienischer Leichtigkeit, Stoffen aus dem Hause Missoni und lederbezogenen Koffermöbeln von Jean-Paul Gaultier werden die Zweit- und Drittwohnsitze auf eine Spitzenposition des internationalen Immobilienmarkts katapultieren.

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The View • Berlin Mitte • © Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH

Damit wird die sogenannte „Europacity“ zu den Top-Lagen gehören. Insgesamt sollen hier in der Zukunft 2.800 Wohnungen entstehen. Die gewünschte Vielfalt aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit an diesem in der Hauptstadt zentralsten Standort ist eine Herausforderung für die führenden Architekturbüros. Wünschenswert für Berlin wäre an dieser Stelle eine Stararchitektur, die sich mit den Regierungsgebäuden messen kann. Große Freitreppen und Promenaden mit spektakulären Stadtmotiven könnten den zukünftigen Bewohnern und Besuchern das Gefühl von Singulärität und handwerklicher Meisterleistung vermitteln. Fehlt nur das Übertreten des Wassers über die Hafenkanten, um eine Atmosphäre wie auf dem Markusplatz in Venedig zu schaffen und die Großstadt zu entschleunigen.

Dr. Carsten Schmidt

Das aufstrebende Brandenburgische Werder liegt etwa 10 km  südwestlich von Potsdam und rund 40 km von Berlin entfernt, inmitten einer wunderschönen Fluss- und Seenlandschaft. Immer mehr Menschen ziehen in das attraktive Werder oder verbringen dort ihren Urlaub. Die Geschichte des mittlerweile 25.000-Einwohner-Städtchens reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Kernstadt liegt auf einer kleinen Insel in der Havel, was den  Namen der Stadt erklärt, denn Werder bedeutet  Insel im Fluss. Das Stadtbild wird bis heute von urigen  Fischerhäuschen und der barocken Bauweise des 18. Jahrhunderts geprägt. Seit den 1990er Jahren wurde die Stadt systematisch restauriert und durch moderne Neubauviertel erweitert. Über Wasserstraßen, ein Autobahndreieck und das gut ausgebaute öffentliche Nahverkehrsnetz ist der idyllische Ort in alle Richtungen mit der nahen und weiteren Umgebung verbunden. Der Bahnhof ist in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichbar.

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RIVA Werder Maritim – Aussenperspektive in Richtung Hafen © Antan Recona

Das Wohnensemble RIVA WERDER MARITIM gehört zu dem völlig neu erschlossenen modernen Garten-Stadtteil Havelauen und liegt an der neuen Uferpromenade mit Stadtplatz. Bei der Stadtteilentwicklung wurden auch viele Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Zehn Kilometer neue Straßen und eine optimierte Verkehrsführung sorgen für kurze Wege.

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