Klimaschutz und Sparpotenzial

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Der Einsatz von Brennstoffzellen im Wohnungsbau

Die Energiewende und der Klimaschutz sind derzeit in allen Bereichen unseres alltäglichen Lebens präsent. Die Gesellschaft diskutiert in diesem Zusammenhang in erster Linie die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Elektromobilität. Was ist besser, Mobilität mit Batterien oder mit Brennstoffzellen und Wasserstoff? Aber auch in der Wohnungswirtschaft und der Immobilienbranche gewinnen die Themen Nachhaltigkeit und ökologisches Bauen eine zunehmende Bedeutung, denn wer möchte heute in ein Objekt investieren, dessen Technik auf dem Stand von vor 20 Jahren ist. 

Andreas Trumpp, Head of Research Europe bei Savills IM, berichtete jüngst im Interview mit Wallstreet:Online: “Nachhaltigkeitsfragen spielen in der Immobilienwirtschaft eine herausragende Rolle.” Trumpp sagte: “Sowohl auf Nutzerseite als auch auf Investorenseite werden sie zunehmend gefordert und auch aus der Branche heraus entwickelt.” Für den Gewerbe-Immobiliensektor konstatierte Trumpp: “Insbesondere international tätige Konzerne mieten zunehmend nur noch in zertifizierten Gebäuden an.” Aber auch viele Käufer von Eigentumswohnungen und Mieter haben ein hohes Bewusstsein für Umweltstandards, die sie auch bei den Gebäuden erfüllt wissen wollen.

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Was gibt es für konkrete Lösungen, um Wohnhäuser umweltfreundlicher zu machen?

Der Einsatz von Brennstoffzellen für die Versorgung mit elektrischer und thermischer Energie wird noch wenig thematisiert, obwohl die Technik erhebliches Einsparpotenzial bietet. Somit kann die Energiewende auch in jedem Wohnhaus beginnen und nachhaltig zu weniger CO2-Emissionen bei gleichzeitiger Reduzierung der Energiekosten beitragen. Die Erfahrungen zeigen, dass die Technik eine Trendwende einläuten kann, denn bereits seit mehreren Jahren befinden sich marktreife Brennstoffzellen Blockheizkraftwerke (BZ-BHKW) im zuverlässigen Dauerbetrieb. Diese Brennstoffzellensysteme funktionieren mit einem Erdgasanschluss, wie er auch von handelsüblichen Brennwertthermen genutzt wird. Dabei wird aus Erdgas Wasserstoff generiert zur Erzeugung elektrischer Energie. Im Detail reagieren Sauerstoff und Wasserstoff in einem kontrollierten Vorgang miteinander – diesen nennt man auch kalte Verbrennung – und als Reaktionsprodukte kommen Wasser, elektrische Energie und Prozesswärme heraus, die entsprechend weiterverwendet werden z. B. zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung. Es entstehen werden Feinstaub noch Ruß oder Schwefeldioxid. Und die kurze Amortisierungszeit nach acht Jahren bei voller Auslastung, spricht ebenfalls für diese Investition.  

Wirtschaftlich sind Brennstoffzellen Blockheizkraftwerke bereits heute. Das liegt unter anderem an der Förderung durch den Bund im Rahmen des Förderprogramms 433 “Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle” von der KfW Bank. Mit diesem Förderprogramm werden die Brennstoffzellen-Heizsysteme mit bis zu 28.200 € als nicht rückzahlbarer Zuschuss subventioniert. Gefördert werden Privatpersonen, gewerbliche Unternehmen sowie öffentliche und kommunale Einrichtungen. 

Mit dem Einsatz eines BZ-BHKWs können Sie nicht nur erhebliche CO2-Einsparungen erzielen, sondern auch auf einen umweltfreundlichen Weg die Energiekosten in einem Mehrfamilienhaus senken. Mit einer nachhaltigen Energietechnologie wie der Brennstoffzelle in ihren Wohngebäuden, brauchen Sie sich weniger Sorgen um eine mögliche CO2-Steuer zu machen und können Ihre Energiekosten langfristig stabiler halten.

Haben Sie Interesse an weiteren, detaillierten Informationen zu den technischen Rahmenbedingungen und der Wirtschaftlichkeit von BZ-BHKWs?

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