Familien-Hauptstadt Berlin

Mit Kindern das Großstadtleben bewusst genießen

Großzügige Boulevards, attraktive Szene-Bezirke, die weite Welt der Politik und Medien, berühmte Galerien und prominente Designer, Leben am Fluss, Kunst und Kultur, Stars und Sternchen gleich nebenan. Das, und noch viel mehr, ist Berlin. Doch warum sollen nur Singles und Paare diesen ganz besonderen Berlin-Lifestyle genießen können? Auch Familien mit Kindern sind in Deutschlands Hauptstadt mittendrin und überall dabei.

Die Metropole Berlin zieht Familien an, die den Lebensstil der Großstadt mit einer komfortablen und familienfreundlichen Wohnung verbinden wollen. Die Neu-Berliner sind meist zwischen 30 und 40 Jahren alt. Sie sind gebildet, haben ein gutes Einkommen und träumen nicht vom Einfamilienhaus, sondern ziehen zentrale Wohnungen mit gehobener Ausstattung, einen lebenswerten Kiez und gute Verkehrsanbindungen vor. Nachbarn im gleichen Alter, ein naher Spielplatz, der Bio-Markt, Ärzte, Schulen und das Szene-Cafe um die Ecke, in dem auch Kinder herzlich willkommen sind – das suchen und finden die jungen Familien in Berlin.

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Berlin hat Familien viel zu bieten

Familien profitieren von dem hervorragend ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr mit vielen S- und U-Bahn-Linien, zahlreichen Bussen und Straßenbahnen. Über 2.500 Grünflächen und 1.800 Spielplätze, unzählige Freizeitangebote und eine ganz besondere Berliner Kulturlandschaft, die es in dieser Vielfalt kein zweites Mal in Deutschland gibt, sprechen für das Familienleben in der Hauptstadt. Da kann man sich gemeinsam vom Alltag erholen, Abwechslung und Unterstützung erfahren, direkt vor der Haustür – das überzeugt viele, in Berlin eine Familie zu gründen. Und so gehört Berlin auch zu den ganz wenigen Bundesländern, die einen Geburtenüberschuss verzeichnen können. Kitas, Schulen, Universitäten – die Berliner Bildungslandschaft ist gut auf die kleinen Neuberliner vorbereitet.

In Berlin gibt es viele attraktive Jobs. Doch wo bleibt die Familie? Natürlich können die Kinder nicht immer dabei sein. Neben den Kita-Plätzen existieren vielfältige Betreuungsangebote, attraktive Ganztagsprogramme, gesundes Mittagessen und eine abwechslungsreiche Ferienbetreuung in den Schulen, um Familien im Alltag zu unterstützen.

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Die familienfreundlichsten Bezirke in Berlin

Das Immobilienportal Homeday hat Hunderte Eltern gefragt, welche Kriterien von Bedeutung sind, wenn man als Familie in einer Stadt lebt. Sie fanden beispielsweise heraus, dass Immobilienpreise und Umweltverschmutzung zwar relevant sind, die Bedeutung von guten Schulen aber wichtiger ist. Die Ergebnisse der Homeday-Studie: Auf Platz eins der zwölf Berliner Stadtbezirke liegt Pankow-Prenzlauer Berg-Weißensee. Pankow ist damit der familienfreundlichste Bezirk Berlins. Knapp hinter Pankow liegen auf Platz zwei Charlottenburg-Wilmersdorf und auf Platz drei Mitte-Tiergarten-Wedding. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf folgt auf Platz vier, Lichtenberg auf Platz fünf und Friedrichshain-Kreuzberg auf Platz 6.

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Der Sieger: das besonders familienfreundliche Pankow

Pankow ist der junge und beliebte In-Bezirk im Nordosten der Hauptstadt. Von den lebendigen Szene-Kiezen im Prenzlauer Berg über den bei Familien ganz besonders begehrten Ortsteil (Alt-)Pankow bis zu vorstädtischen Ortsteilen wie Buch und Blankenfelde. Im Jahr 2019 zählte der laut Homeday-Studie familienfreundlichste Bezirk Berlins fast 400.000 Einwohner auf einer Fläche von gut 100 Quadratkilometern. Die Arbeitslosenquote liegt seit Jahren bei niedrigen 10 Prozent. Pankow ist der geburtenreichste Bezirk Berlins.

Der gesamte Bezirk ist hervorragend an den ÖPNV angebunden: Die S-Bahnen S1, S2, S8, S25 und S26 fahren genauso durch Pankow wie die S-Bahnen der Ringbahn. Die U-Bahnen U2 und U8 erschließen zusätzlich, gemeinsam mit zahlreichen Bus-Linien, die Ortsteile. Über 300 Kitas, fast 100 allgemeinbildende Schulen, 51 Grundschulen, 20 Sekundarschulen, und 10 Gymnasien garantieren kurze Wege für den Nachwuchs. Zudem stehen 125 Sportanlagen, 4 Schwimmbäder und mehr als 200 Spielplätze für den Freizeitspaß bereit.

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Besonders begehrte Kieze liegen in Pankow-Prenzlauer Berg: Dazu zählt der Kollwitzplatz mit seinen Seitenstraßen, die nahe Kastanienallee, die wegen der vielen Promis auch „Casting-Allee“ genannt wird, und natürlich die Hauptstraße von Prenzlauer Berg – die legendäre Schönhauser Allee. Eine Eigentumswohnung im Altbau schlägt hier im Durchschnitt mit 5.000 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Im Neubau werden 5.000 bis 8.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Der vielfältige Bezirk Pankow bietet für Familien, Singles und Paare hochattraktiven Raum zum Leben und Arbeiten: großzügige Altbauwohnungen, komfortable Neubauwohnungen mit großstädtischer Aussicht und schicke Townhäuser mitten in der City.

Die familienfreundliche Wohnung – alt oder neu?

Altbau oder Neubau? Welcher Wohnungstyp ist besser als Familienwohnung geeignet? Die Berliner Altbauwohnungen sind häufig groß, entsprechen aber kaum modernen Komfort-Vorstellungen. Neubauwohnungen verfügen hingen selten über die hohen Decken des Altbaus, haben dafür aber von der Designer-Küche über die Fußbodenheizung bis zum Aufzug alle Annehmlichkeiten. Hier muss jeder ganz persönlich entscheiden, was wichtiger ist.

Bei einer Familienwohnung ist aber Einiges zusätzlich zu bedenken: Wie viele Kinderzimmer und Bäder werden gebraucht? Ist die Wohnung im Erdgeschoss für alle gut erreichbar oder liegt sie höher und ein Fahrstuhl wird benötigt? Wie groß ist die Küche? Ist das Wohnzimmer groß genug für eine ganze Familie? Gibt es Kellerräume und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder? Viele Fragen sind zu klären. Allerdings werden heutige Ansprüche an eine Familienwohnung wohl besser in einer Neubauwohnung erfüllt werden können.

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Auf jeden Fall garantiert ein offenes Konzept der Familienwohnung, dass der Austausch der Familienmitglieder stimmt und alle ihren Platz finden. Kleinkinder können beim Kochen, Lesen oder Fernsehen immer im Blick behalten werden. Größere Kinder, besonders Jugendliche, haben ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, was Konflikte reduziert. In einer familienfreundlichen Wohnung sollten keine empfindlichen Oberflächen, wie zum Beispiel Glas, verbaut werden. Sie sind für einen Haushalt mit Kindern völlig ungeeignet. Naturholz-Oberflächen passen besser. Sie haben den großen Vorteil, dass sie Kratzer verzeihen. Bei Sofas, Sesseln, Stühlen und allen Bodenbelägen sollten robuste Materialien gewählt werden, die leicht zu reinigen sind.

Überall in Berlin gibt es familienfreundliche Kieze

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Große und kleine Familien leben in vielen Bezirken, Ortsteilen und Kiezen der deutschen Hauptstadt hervorragend. Das war nicht immer so, aber spätestens seit den 1990er Jahren ist ganz Berlin für Familien eine hochattraktive Stadt. Und obwohl die Mieten und Immobilienpreise in den vergangenen Jahren gestiegen sind, liegen sie noch immer weit unter dem Preisniveau anderer europäischer Hauptstädte wie London, Paris oder Rom. Es lohnt sich, eine familienfreundliche Wohnung in Berlin zu kaufen. Und wenn die Kinder mal aus dem Haus bzw. der Wohnung sind, dann freuen sich die Eigentümer über den Luxus der zusätzlichen Räume, die als Gästezimmer für Freunde und Verwandte jederzeit bereitstehen. Das ist echtes Familienleben in Deutschlands attraktivster Großstadt – Berlin!

Bastian Behrens

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