Wohnimmobilien als sichere Anlage in Krisenzeiten

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Stefan Gräf © IGP

Das erste Halbjahr kann sich sehen lassen: Mit 78.600 Wohneinheiten wurden deutschlandweit vier Prozent mehr Baugenehmigungen ausgereicht als im ersten Halbjahr 2019 – und das trotz Corona. Ob die Zahlen weiter so gut bleiben, wird sich zeigen. Es sieht aber ganz danach aus. Schließlich gelten Wohnimmobilien als sichere Anlage in Krisenzeiten und Deutschland angesichts des robusten Gesundheits- und Sozialsystems als sicherer Hafen für in- wie ausländisches Kapital.

Doch nicht alle Immobilienklassen gehören zu den Gewinnern. Einzelhandel, Shopping-Center und Hotels blicken einer unsicheren Zukunft entgegen, denn der globale Lockdown und Konsumtrends wie Onlineshopping verändern die Geschäftswelt. Gleichzeitig überdenken auch immer mehr Menschen nach den Corona-Erfahrungen ihre Wohnpräferenzen. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass sich der Trend zum Wohnen im Speckgürtel noch verstärkt hat, den wir mit unserem Wohnquartier in Oranienburg aufgreifen. Hier treffen gemäßigte Preise auf ein grünes Umfeld und eine gute Infrastruktur einschließlich S-Bahn und Autobahn für die schnelle Anbindung nach Berlin.

Zudem rücken plötzlich Immobilienklassen neu in den Fokus, die vorher eher ein Nischendasein fristeten. Dazu gehört der Logistik-Sektor, der durch die Digitalisierung des Einkaufens befördert wird, aber auch Mixed-Use-Immobilien wie der Mauritius Health and Care Campus in Steinfurt, der gesundheitsnahe Nutzungen mit Wohnen kombiniert. Auch der Typus Werkswohnung erlebt eine spannende Wiederbelebung, die wir bei unserem greenovation campus in Berlin-Zehlendorf bewusst wieder aufgreifen. Schließlich ermöglichen Werkswohnungen eine ideale Mitarbeiterbindung und sorgen obendrein für eine höhere Resilienz des Investments. An vielen Stellen werden derzeit Immobilien neu gedacht, reine Büro- oder Wohnviertel werden immer seltener. Lassen Sie uns also offen sein für Neues!

Herzlichst Ihr
Stefan Gräf
Vorstand IGP Advantag AG

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