Tschüss Miete!

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© Tumisu / pixabay.com

Ab dem 9. April haben Mieter ihre Jahresmiete abgearbeitet

Mehr als drei Monatseinkommen geben Mieter in Deutschland für ihre Miete aus: Ab dem 9. April haben Mieterhaushalte ihre Jahresmiete für 2020 im Bundesdurchschnitt erwirtschaftet. Zu diesem Anlass ruft die Bausparkasse Schwäbisch Hall den Tschüss-Miete-Tag ins Leben.

69 Arbeitstage im Jahr arbeiten Mieterhaushalte in Deutschland im Durchschnitt für ihre Miete. Das zeigt eine Auswertung der Bausparkasse Schwäbisch Hall auf Basis des Mikrozensus des Statistischen Bundesamts. Mithilfe der Mietbelastungsquote wird bestimmt, wie viele Arbeitstage Mieter statistisch brauchen, um ihre Jahresmiete zu verdienen. Die Mietbelastungsquote gibt den Anteil der Kaltmiete am verfügbaren Haushaltseinkommen an. Rechnerisch ist in diesem Jahr der 9. April der erste mietfreie Tag für die Bundesbürger.

In den Metropolen sind Mieter später mietfrei

In den sieben größten deutschen Städten müssen Mieterhaushalte länger auf den Tschüss-Miete-Tag warten. Am längsten dauert es in München und Köln: nämlich bis zum 29. April. Mieter in Frankfurt am Main zahlen bis zum 27. April, in Düsseldorf bis zum 24. April und in Berlin bis zum 15. April. Dass Mieter in Großstädten länger für ihre Jahresmiete arbeiten müssen, liegt an den höheren Mietpreisen und einer höheren Mietbelastungsquote. Am höchsten ist die Mietbelastungsquote mit knapp 32 Prozent in Köln.

Bausparkasse Schwäbisch Hall

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