Richtfest für das Maximilians Quartier in Schmargendorf

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Richtfest im Maximilians Quartier in Schmargendorf. Foto: Groth Gruppe

Im Süden von Charlottenburg-Wilmersdorf zwischen dem Forst Grunewald und der City West entsteht im Ortsteil Schmargendorf bis Ende 2021 das Maximilians Quartier mit rund 973 Miet- und Eigentumswohnungen, 65 davon mietpreisgebunden. Auch eine Kita für 100 Kinder sowie 28 neue Grundschulplätze werden geschaffen. Für den ruhenden Verkehr verfügen die 5-8-stöckigen Geschossbauten über 526 Tiefgaragenplätze. Errichtet wird das Quartier auf einem 4,8 Hektar großen ehemaligen Postgelände an der Forckenbeckstraße.

Unternehmensgründer und Geschäftsführender Gesellschafter Klaus Groth bezifferte das Investitionsvolumen auf 400 Mio EUR. Klaus Groth: „Berlin wächst und das nicht zu knapp. Berlin braucht pro Jahr mehr als 25.000 neue Wohnungen. Wir freuen uns sehr, als privates Unternehmen hier an diesem Standort bei der Erreichung dieses Ziels mitzuarbeiten.“

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Klaus Groth, Geschäftsführender Gesellschafter. Foto: Peter Schmalfeldt/Groth Gruppe

Berlin wächst und braucht Wohnungen. Die neusten Zahlen lieferte Andreas Schulten von bulwiengesa heute auf einer Pressekonferenz angesichts des Richtfestes des neuen Maximilians Quartiers: „Das Projekt ist in unseren Datenbanken mit mehr als 70.000 m2 Wohnfläche eines der ganz großen Berliner Wohnungsbauprojekte, die es noch geschafft haben, realisiert zu werden, bevor die Grundstückspreise und Baukosten so sehr stark angestiegen sind. Die Zeit hat in den letzten Jahren für das Maximilians Quartier gearbeitet. Heutzutage könnte man diese Qualität an solch einem Standort nicht mehr in Angriff nehmen. Wir gehen bei bulwiengesa davon aus, dass in den kommenden Jahren vergleichbare Projekte nur noch an Standorten errichtet werden können, die von den Berliner Innenstadt-Lagen deutlich weiter entfernt liegen.“

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v.l.: Henrik Thomsen, Geschäftsführer der Groth Gruppe, Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG, Klaus Groth, Geschäftsführender Gesellschafter der Groth Gruppe, Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat Charlottenburg-Wilmersdorf, Frank Mattat, Geschäftsführer der GASAG Solution Plus GmbH, Thomas Groth, Geschäftsführer der Groth Gruppe. Foto: Peter Schmalfeldt/Groth Gruppe

Architektonisch bedient sich das moderne und hochwertig ausgestattete Quartier aus dem Ideenfundus der Gründerzeit, wobei die verschiedenen Geschossbauten nicht nur in Höhe und Grundriss stark variieren, sondern auch in der individuellen Gestaltung. In einem architektonischen Workshop-Verfahren wurden die Büros Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht, Léon Wohlhage, Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH und Modersohn und Freiesleben aufgefordert, getreu dem Motto „Vielfalt in der Einheit“ den Masterplan umzusetzen.

Eine moderne Vorreiterrolle nimmt das Quartier aber auch ein, wenn es um Elektromobilität und Versorgung geht. Hier überzeugt die Planung mit einer fast flächendeckenden Versorgung durch parkplatzeigene Ladestationen. Eine eigene ortsgebundene Carsharing-Flotte ist ein Angebot an die zukünftigen Bewohner, neue Mobilitätskonzepte auszuprobieren. Und nicht zuletzt ermöglicht eine eigene quartiersnahe Wärme- und Stromerzeugung über Blockheizkraftwerke (BHKW) einen besonders guten Primärenergiefaktor im Sinne der Energieeinsparverordnung und einen günstigen quartiersbezogenen Stromtarif, da der im Quartier erzeugte Strom auch den Bewohnern zu Gute kommt.

Dazu Frank Mattat, Mitglied der Geschäftsführung der GASAG Solution Plus GmbH: „Welchen wichtigen Beitrag Quartiere dank intelligenter Energieversorgungskonzepte für Klimaschutz und Bewohner leisten können, ist sehr gut im Maximilians Quartier zu sehen. So geht Nachhaltigkeit im urbanen Raum“.

Projektentwickler müssen sich mehr denn je mit der Zukunftsfähigkeit ihrer Quartiere befassen, dazu gehört auch eine nachhaltige Energie- und Mobilitätsversorgung. Dazu Henrik Thomsen, Geschäftsführer der Groth Gruppe: „Uns fällt als Projektentwickler eine besondere Aufgabe zu. Wir bauen heute die Quartiere für morgen. Es ist uns wichtig, hier im Maximilians Quartier eine zukunftsweisende Infrastruktur zu schaffen. Dazu gehört die Umsetzung innovativer Konzepte im Bereich Energieversorgung, Mobilität und Konnektivität.“

Insgesamt ist das Maximilians Quartier ruhig und grün gelegen und verfügt zugleich über eine optimale Verkehrsanbindung mit kurzen Wegen in die City West und direktem Anschluss an die Stadtautobahn. Die neu geplante Bushaltestelle direkt am Quartier bietet einen schnell Zugang zu S- und U-Bahn sowie zu den Einkaufsmöglichkeiten der Breiten Straße.

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Richtkrone im Maximilians Quartier. Foto: Peter Schmalfeldt/Groth Gruppe

Die Möglichkeiten zur Erholung sind nirgends in der City West so vielfältig. Park- und Freizeitflächen finden sich in unmittelbarer Nähe: In 5 Minuten erreicht man mit dem Rad den Volkspark Wilmersdorf, in 10 Minuten den Dahlemer Messelpark und in weniger als 20 Minuten den Grunewald. Direkt gegenüber des Quartiers befinden sich außerdem rund um das Horst-Dohm-Eisstadion und das Stadion Wilmersdorf zahlreiche Sport- und Freizeitangebote, zu denen auch das Sommerbad Wilmersdorf zählt. Aber auch das Einkaufen kommt nicht zu kurz. Schmargendorf hat sich seine ruhige, kleinstädtische Atmosphäre bewahrt. Gewachsene Kiezstrukturen finden sich direkt im Zentrum, entlang der Schmargendorfer Breiten Straße und am Berkaer Platz. Neben seit Jahren etablierten Einzelhandelsgeschäften kann man an zwei Tagen der Woche auf einem Wochenmarkt auf dem Kohlberger Platz seinen Bedarf an frischen, regionalen Lebensmitteln decken. Zudem sind hier auch die wichtigsten Sozial- und Verwaltungseinrichtungen zu finden.

Diese Standortvorteile betonte Thomas Groth, Geschäftsführer der Groth Gruppe: „Schmargendorf bietet eine perfekte Mischung zwischen ruhigem Wohnen und unmittelbarer Nähe zu allen urbanen Angeboten der City West rund um den Kurfürstendamm. Das zeigt auch die aktuelle Nachfrage. Der Standort wird sehr von den Berlinerinnen und Berlinern angenommen.“

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Ende 2019 geplant.

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