EVIC-Investorenumfrage:

© 2012 Oliver Hoffmann / fotolia.com

Berliner Mietendeckel vertreibt Investoren

• Umfrage von Engel & Völkers Investment Consulting unter rund 260 Immobilieninvestoren

• 81 Prozent sehen mittelschwere bis schwere Auswirkungen durch Mietendeckel auf ihre Investitionstätigkeit in Berlin

• 28 Prozent wollen weniger als bisher im Wohnsegment investieren

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Der von Rot-Rot-Gün in Berlin verabredete Mietendeckel wird die Investitionstätigkeit auf dem Berliner Wohnimmobilienmarkt deutlich verringern. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Engel & Völkers Investment Consulting GmbH (EVIC) unter rund 260 Immobilieninvestoren. 81 Prozent der befragten Investoren sehen mittelschwere bis schwere Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit in Berlin voraus. Konsequenzen ziehen bereits 28 Prozent der Investoren: Sie wollen künftig weniger in Wohnimmobilien investieren.

Kai Wolfram, Geschäftsführender Gesellschafter der EVIC, kommentiert: „Der Berliner Mietendeckel wird die Investitionstätigkeit auf dem Berliner Wohnungsmarkt verringern. Die Folge wird sein, dass Eigentümer weniger in den Wohnungsbestand investieren und es zu einem immer größeren Sanierungs- und Instandhaltungsstau kommen wird. Zudem wird durch den Mietendeckel keine einzige neue Wohnung gebaut. Anstatt rund 250 neue Mitarbeiter zur Umsetzung des Mietendeckes einzustellen, sollte der Senat diese Stellen besser dafür schaffen, um Bauanträge schneller bearbeiten zu können und so schneller neuen Wohnraum zu ermöglichen.“

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Kai Wolfram © EVIC

Um den Neubau von Wohnungen zu fördern, verlangen die Teilnehmer der EVIC-Investorenumfrage von der Politik die Vereinfachung der Ausweisung von zusätzlichem Bauland (41 Prozent) und einen stärkeren politischen Willen bei der Möglichkeit der Nachverdichtungen (22 Prozent).

Engel & Völkers Investment Consulting GmbH