„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ (Willy Brandt)

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Danny Wolf, Geschäftsführer von Best Place Immobilien GmbH & Co. KG © Best Place Immobilien

Bauwende, Wohnungsnot, Ressourcenschutz: Nie zuvor stand die Immobilienbranche vor so vielseitigen Herausforderungen. Gleichzeitig war sie nie so innovativ wie jetzt. Vor allem das Bewusstsein für nachhaltiges Bauen, innovative Technologien und neue Materialien wächst schneller als jemals zuvor. Derzeit sind Gebäude für 40 Prozent der globalen CO2-Emission verantwortlich. Weltweit anerkannte Zertifizierungssysteme für nachhaltige Gebäude und Quartiere, allen voran BREEAM und LEED, rücken da immer mehr in den Fokus. Die kleine Schwester kommt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und hat in Bezug auf Bekanntheit und Anwendung noch einiges an Aufholbedarf.

Weiterhin im Trend: Wohnimmobilien als Sicherheit. Während die Corona-Pandemie die Welt in Atem hält, gewinnt das Betongold sowohl für Selbstnutzer als auch für Kapitalanleger immer mehr an Bedeutung. Genauso macht ein Blick auf die aktuelle Inflationsrate (November 2021 zum Vorjahresmonat), die sich auf dem höchsten Stand seit Juni 1992 befindet, Kapitalanlagen zu einem attraktiven Thema. Oftmals geht es dabei um eine Immobilie als private Altersvorsorge oder eine Vermögensanlage, denn diese sind im Vergleich zu den sehr schwankungsanfälligen Aktien ein solides und risikoarmes Investment. Hinzu kommt, dass Experten aufgrund niedriger Bauzinsen weiterhin langfristige Kredite empfehlen und Immobilien somit beliebte Anlageobjekte bleiben.

Aber auch politisch hat der Immobilienmarkt ein spannendes Jahr vor sich: Mit dem eigenen Bauministerium der neuen Ampel-Regierung und 400.000 neu zu errichtenden Wohnungen pro Jahr ist in Deutschland der Beginn des „großen Bauens“ geplant. Modulares und serielles Bauen versprechen, Genehmigungsprozesse für Um- und Neubauten zu beschleunigen und Konstruktionskosten zu senken. Und auch die niedrige Eigentumsquote soll ein Ende haben. Um den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums zu fördern, plant die neue Bundesregierung zahlreiche Erleichterungen, wie z. B. eigenkapitalersetzende Darlehen und einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer.

Die Dynamik, mit der sich der Immobilienmarkt entwickelt, ist weiterhin rasant. Vor allem die Metropolregion Berlin hat auf alle Akteure und Interessenten der Immobilienbranche eine unverändert hohe Anziehungskraft. Neben den altbegehrten Wohngegenden gewinnen auch Bezirke wie Spandau und Marzahn-Hellersdorf bei Erstkäufern immer mehr an Beliebtheit. Berlin gilt nach wie vor als Top-Standort für Wohnimmobilien, die sich selbst in Krisenzeiten als sicher erwiesen haben. Wie vielseitig sich der Berliner Immobilienmarkt in 2022 auch entwickeln wird, eines ist klar: Die Zukunft der Branche ist vielversprechend. Und der beste Weg, dieser zu begegnen, ist, ganz nach Willy Brandt, „sie zu gestalten“ –  ein guter Grund, um in ein spannendes Jahr 2022 zu starten.

Herzlichst Ihr
Danny Wolf
Geschäftsführer
Best Place Immobilien GmbH & Co. KG

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