Neues Wohneigentum: Unbedingt energieeffizient gestalten

Neues Wohneigentum: Unbedingt energieeffizient gestalten
Neues Wohneigentum: Unbedingt energieeffizient gestalten mynemesis2011 / Pixabay

Berlin wächst und als Folge steigen Immobilien fortlaufend im Wert. Diese Entwicklung eröffnet attraktive Investmentmöglichkeiten. Um die Rendite zu maximieren, ist es ratsam, von Anfang an auf Energieeffizienz zu setzen.

Die vielen Faktoren der Energieeffizienz: Strom an erster Stelle

Wer sich mit der Gebäudetechnik befasst, der erkennt schnell, dass ganzheitliche Lösungen gefragt sind. Für das neue Eigentum bedeutet das: Alle wichtigen Faktoren müssen identifiziert und auf ihre Umsetzbarkeit untersucht werden.

Bei vielen Themen ist dies gewährleistet. Im Mittelpunkt steht dabei die Elektrizität. Ob sich eine Solaranlage lohnt, hängt von der Ausrichtung des Gebäudes und weiteren Faktoren ab. Speziell bei Eigentumswohnungen, die schließlich nur Teil eines Gebäudes sind, hängt die Entscheidung oft nicht alleine vom Wohnungsbesitzer ab. Immerhin gibt es auch ohne Sonnenenergie eine nachhaltige Lösung. Ökostrom-Tarife sind preislich absolut konkurrenzfähig und je nach Anbieter ist der Anteil erneuerbarer Energien sehr hoch.

Heizen: Umweltfreundliche Lösungen möglich

Gerade in deutschen Wohnimmobilien ist die Heiztechnik wegen der kalten Winter nicht zu unterschätzen. Aktuell geht der Trend klar zu Gas anstelle von Öl. Die Vorteile einer Gastherme sind bekannt: Der hohe Wirkungsgrad guter Modelle sorgt für einen effizienten Betrieb, der sich sowohl ökologisch als auch finanziell positiv auswirkt. Dem gegenüber sind die Anschaffungskosten kein Ausschlusskriterium: Je nach Größe, Art und Modell kann eine Gastherme zwar über 6.000 Euro kosten, doch in diesem Preis sind alle Zusatzkosten (wie Installation und Anschluss) bereits enthalten.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass für die Anschaffung moderner Gasthermen mit Heizwerttechnik Fördermittel bereitstehen. Diese können Eigentümer zum Beispiel bei der KfW beantragen. Allerdings ist auch die Heizanlage nur ein Punkt in der Gesamtgleichung. Je besser die Dämmung des Hauses, desto weniger Wärme geht verloren und im Gegenzug muss an kalten Tagen weniger geheizt werden. Es lohnt sich also, bei den Baustoffen nicht am falschen Ende zu sparen.

Tipp: Smart Home für eine noch höhere Effizienz

Eine weitere Möglichkeit, die Effizienz zu verbessern, ist die Nutzung des Tageslichts. Wie gut das möglich ist, hängt erneut von der Ausrichtung der Fenster ab. In jedem Fall gilt aber, dass die Vorhänge oder Jalousien bei Sonnenlichteinfall geöffnet werden sollten, um Wärme zu generieren. Unterstützung gibt es dabei von der modernen Technik: Das Smart Home erhöht den Wohnkomfort und übernimmt wichtige Steuerungsaufgaben. So können Jalousien je nach Temperaturbedarf oder zu fixen Uhrzeiten geöffnet oder geschlossen werden, auch der Heizkreislauf kann per Software eingerichtet werden. Der Mensch lagert die alltäglichen Vorgänge also an den Computer aus.

Der Komfortfaktor ist in der Praxis ein nennenswerter Nebeneffekt. Die meisten modernen Smart-Home-Lösungen sind per App steuerbar; der Benutzer ist auf diese Weise selbst unterwegs mit der Wohnung verbunden und kann ganz nach Bedarf Einstellungen vornehmen. Bei sehr hochwertigen Immobilien betrifft das übrigens auch die Sicherheit, da Alarmsysteme ebenfalls per App überwacht werden können. Die moderne Wohntechnik verhilft damit auch fernab der eigenen vier Wände zu einem ruhigeren Schlaf.

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