Berlin begehrt wie nie – Was jetzt beim Immobilienkauf zu beachten ist

Nicht nur bei Touristen wird Berlin immer attraktiver – viele Menschen entscheiden sich dauerhaft in Berlin zu leben und wünschen in eine eigene Immobilie zu investieren. © fhmedien_de / Fotolia.com
Nicht nur bei Touristen wird Berlin immer attraktiver – viele Menschen entscheiden sich dauerhaft in Berlin zu leben und wünschen in eine eigene Immobilie zu investieren. © fhmedien_de / Fotolia.com

Berlin boomt. Das zeigt sich nicht zuletzt an immer weiter steigenden Miet- und Immobilienpreisen. Auch das Interesse internationaler Investoren an der Hauptstadt nimmt stetig zu. Gerade jetzt lohnt sich deswegen der Kauf von Berliner Immobilien. Ob als Eigenheim oder Kapitalanlage – mit diesen Tipps wird die Investition auch langfristig zum Erfolg.

Wer in Berlin auf der Suche nach Wohnraum ist, merkt schnell: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem – Tendenz steigend. Entsprechend ziehen auch die Preise an. Zuletzt stieg die durchschnittliche Miete um 6,7 Prozent auf 8 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig sind Berliner Immobilien im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten (noch) günstig. Der Immobilienkauf in Berlin ist somit eine sichere Investition – wenn man einige Grundsätze beachtet.

Tipps für die Immobiliensuche

Der erste und wichtigste Schritt bei der Immobiliensuche ist, sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Hier kann sich die Investition in die professionelle Unterstützung lohnen: Über ein Maklerbüro hat man Zugriff auf einen wesentlich größeren Immobilienpool, denn fast die Hälfte der Objekte wird diskret vermarktet und nicht öffentlich beworben. Generell sollte man sich private und professionelle Hilfe von allen Seiten holen, da sich die Immobiliensuche auf eigene Faust besonders bei einem überlaufenen Markt als äußerst schwierig erweisen kann.

Hat man einen Überblick über die aktuelle Marktlage, sollte man die eigenen Vorstellungen gegen die finanzielle Machbarkeit abwägen. Denn auch wenn Immobilien prinzipiell ein sicheres Investment sind, rentiert sich der Kauf nur bei einer abgesicherten Finanzierung und einer realistischen Einschätzung der Entwicklung der Wohngegend.

Berliner Bezirke: Lage bestimmt Rentabilität

Vor allem bei Eigennutzung der Immobilie stellt sich die Frage: Ist der Kauf einer Immobilie langfristig günstiger als die langjährige Zahlung der Miete? Auch für Investoren, die bloß an einer Kapitalanlage interessiert sind, ist diese Frage zentral, denn Immobilien in Gegenden mit relativ hohen Mieten versprechen eine höhere Rentabilität. Und tatsächlich: In sieben der zwölf Bezirke Berlins ist der Wohnungskauf günstiger als die Miete einer vergleichbaren Wohnung. Besonders extrem ist die Differenz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf: Hier liegt die monatliche Miete ganze 116 Euro über dem anteiligen Kaufpreis. Am teuersten hingegen sind die Kaufpreise in Friedrichshain-Kreuzberg.

In welchen Stadtteilen ist die Investition in Immobilien also besonders rentabel? Aktuell erfreuen sich Berlins Randbezirke wachsender Beliebtheit. Vor allem in den Bezirken Neukölln, Lichtenberg und Spandau geht damit eine rasante Wertsteigerung gebrauchter Immobilien einher – um die 50 Prozent zwischen 2014 und 2017. Eine besonders große Differenz zwischen Kauf- und Mietpreis gibt es in allen westlichen Bezirken Berlins.

Berlin: Immobilienstandort mit Zukunft

Schon jetzt profitieren Käufer in jedem Fall von den steigenden Mieten in der Hauptstadt. Und auch in Zukunft scheint die Rentabilität Berliner Immobilien nahezu garantiert, denn ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht. Insbesondere der Kauf zur Eigennutzung bietet dabei zusätzlich Sicherheit vor Mieterhöhungen und Verdrängungstendenzen.

Auch wenn Berlin in Rankings deutscher Städte bisher oft nur im Mittelfeld landet: Berlin gehört die Zukunft. Und von dem langsamen, aber stetigen Aufstieg der Hauptstadt werden insbesondere auch die profitieren, die schon jetzt in Berliner Immobilien investieren.