Crowdfunding: Interessant für Bauträger

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Central Berlin © Skjerven Group GmbH

Das Internetzeitalter bringt viele Vorteile mit sich.Insbesondere die schnelle Übertragung von Daten und Informationen an Menschen aus aller Welt steht hierbei im Vordergrund. Genau diesen Aspekt macht sich die noch relativ junge Finanzierungsform „Crowdfunding“ zunutze. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern crowd, Masse, Menschenmenge und funding, Finanzierung zusammen und wird im deutschen manchmal auch als Schwarmfinanzierung bezeichnet. Seinen Ursprung hat das Crowdfunding in der Finanzierung von Musik-, Film- und Kunstprojekten, die es schwer hatten einen Kredit von der Bank zu erhalten, da das nötige Eigenkapital oft nicht vorhanden war. Hilfe vom Staat zu erwarten, ist in der Regel auch ein recht aussichtsloses Unterfangen.  Die Bürokratie schöpft die Energie, die für das eigentliche Projekt benötigt wird, häufig in vollem Umfang aus und viele Projekte, auch aus dem Bereich der Forschung, werden oft gar nicht erst als unterstützenswert erachtet. 

So lag es nahe sich mit einer Projektidee, die für die Gesellschaft in irgendeiner Form interessant sein könnte, an eben diese zu wenden mit der Hoffnung auf monetäre Hilfe. Alle Unterstützer zusammen bilden hierbei die Crowd. In der Regel erhält jeder Beteiligte eine vorher festgelegte Gegenleistung für seine Unterstützung, es sei denn es handelt sich um ein Spendenprojekt. Bei kommerziellen Projekten wird eine finanzielle Beteiligung garantiert, wenn es denn erfolgreich abgeschlossen wird.

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Nach dem Erfolg von Central Berlin wirbt iFunded nun für sein neustes Projekt in der Caspar-Theyß-Straße. © Skjerven Group GmbH

Die Verfahrensweise bei einem Projekt ist hierbei immer die Gleiche. Der Projektträger ermittelt im Voraus eine Summe die er benötigt, um sein Projekt zu realisieren. Damit wendet er sich an ein Unternehmen, das sich der Abwicklung von Crowdfunding  gewidmet hat. Daraufhin wird das Projekt auf der Internetplattform des Crowdfunding-Unternehmens präsentiert. Es wird ein Video online gestellt, auf dem die Interessenten von dem Projekt überzeugt werden sollen. Gleichzeitig wird das Finanzierungsziel, der Zeitraum in dem man sich beteiligen kann, die Mindestinvestition für Unterstützer und die Fundingschwelle angegeben, welche erreicht werden muss, damit das Projekt überhaupt startet. Wird die Fundingschwelle nicht erreicht, erhält jeder sein Geld zurück und das Projekt wird nicht realisiert. Durch diese Festsetzung, die das Begeistern von Menschen bis zu dieser Summe erfordert, wird zudem der tatsächliche gesellschaftliche Bedarf viel genauer gedeckt, als es bei herkömmlichen Finanzierungsformen und Subventionen der Fall ist.

Mittlerweile haben auch Bauträger diese Form der Finanzierung für sich erkannt.

Neben Privatanlegern können auch Stiftungen und Gesellschaften mbH einem Bauträger Geld leihen. Durch das gesammelte Geld wird das Eigenkapital des Bauträgers gestärkt (um etwa 10-25%), sodass er die für Bankkredite meist erforderlichen 30% des Gesamtvolumens aufbringen kann. 

Die Investition ist für Anleger nicht ganz ungefährlich. Da diese Darlehen in der Regel Nachrangdarlehen sind, können die Kreditgeber erst nach anderen Anspruchstellern ihr Geld zurückverlangen. Sollte ein Projekt zwar die erforderliche Fundingschwelle erreichen, später aber dennoch scheitern, ist prinzipiell erstmal das Geld weg. Bei Bauträgern ist jedoch am Ende meist eine Immobilie vorhanden, die sich nicht so einfach in Luft auflöst wie z.B. bei Start-up-Projekten, was das Risiko vermindert. Der Bauträger haftet ohnehin zuallererst selbst mit seinem Teil des Eigenkapitals. Des Weiteren hat die Bundesanstalt für Finanzen für Kleinanleger eine Anlageschwelle von 10.000 Euro für Privatpersonen festgelegt.

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Einar Skjerven, geschäftsführender
Gesellschafter der Skjerven Group GmbH

Das Unternehmen iFunded hat sich auf die Vermarktung von Bauprojekten spezialisiert.

Einar Skjerven ist Mitgründer und seit 2006 als Geschäftsführer der Skjerven Group tätig. Er entwickelt Immobilien in Berlin und hat sich durch seine jahrelange Tätigkeit in der Branche eine äußerst solide Reputation erarbeitet. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit einem Treuhänder zusammen, der die Interessen der Anleger wahren soll und darauf achtet, dass die Einlagen nur zweckgebunden verwendet werden. Wenn ein Bauträger iFunded beauftragt, kommen hier etwa Kosten i.H.v. ca. 9% des Gesamtvolumens auf ihn zu. Darin sind allerdings auch bereits die Zinsen für die Anleger enthalten. Weiterhin prüft iFunded das Objekt und kalkuliert es komplett durch. Abgesehen davon, bietet das Unternehmen etablierte Vermarktungskanäle für den Weiterverkauf. 

Das höhere Risiko bedeutet aber im Gegenzug auch höhere Renditen. Nach dem erfolgreichen Projekt Central Berlin wirbt iFunded nun mit Zinsen von 5% bei einer Laufzeit von 18 Monaten und einer halbjährlichen Zinsrückzahlung bei dem neuesten Projekt Caspar-Theyß-Straße. Wer hier investieren möchte, hat zudem keinen Papieraufwand mehr. Die gesamte Registrierung und Abwicklung erfolgt ausschließlich online.

Christopher Barz

 

 

Skjerven-Group-iFunded-Logo-182x300 Crowdfunding: Interessant für BauträgerEinar Skjerven ist Gründer und Geschäftsführer der Skjerven Group. Er verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Investment und Asset Management und ist Experte für Wohnimmobilieninvestments in Berlin. Seit 2006 ist Skjerven als Geschäftsführer der Industrifinans Real Estate GmbH verantwortlich für die deutschen Immobilieninvestments der norwegischen Industrifinans Gruppe. Seit 1995 war er außerdem CEO mehrerer Fondsgesellschaften. 
www.skjerven.com

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