Wohnen im Berliner Umland

Komfortabel und günstig vor den Toren Berlins

Das Berliner Umland liegt stark im Trend: Mit 80.000 zusätzlichen Bewohnern im Speckgürtel um Berlin rechnen die Brandenburger in den nächsten Jahren. Eine große Herausforderung, die vor allem die Landesplaner beschäftigt.

Im Jahr 2030 könnten im Berliner Umland bis zu 980.000 Menschen leben. Das wären in 12 Jahren fast neun Prozent mehr, wovon Brandenburgs Landesplaner bereits ausgehen. Es müssen Neubaugebiete erschlossen und der zusätzliche Verkehr, der durch die vielen Berlin-Pendler entsteht, gesteuert werden.

Magnet Berlin

Das Berliner Umland profitiert von der großen Attraktivität und Anziehungskraft der Metropole. Die Hauptstadt gewinnt jedes Jahr etwa 50.000 Einwohner hinzu. Die gesamte Region wächst dadurch auch wirtschaftlich. Nicht alle Zugezogenen bleiben in Berlin, was auch an der sich ständig verschärfenden Wohnraumsituation in der Hauptstadt liegt.

Wachstum entlang der Schienen

Im südlichen und westlichen Berliner Umland wächst die Bevölkerung am stärksten. Dabei liegen die Siedlungen meist in der Nähe der Schienentrassen, die eine schnelle Verbindung mit Regionalbahnen nach Berlin hinein gewährleisten. Dies ist auch politisch so gewollt, da die Brandenburger Landesregierung alles tut, um den Autoverkehr nicht weiter zu verstärken.

Im Sommer 2017 tagte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, um über den Ausbau des Schienennetzes zu beraten. Allerdings wird man um den Ausbau von Straßen – zusätzlich zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – nicht gänzlich herumkommen. Bei den Autobahnen A24 und A10 ist dieser bereits in vollem Gange und auch die Bundesstraßen werden ins Visier genommen.

Potsdam leuchtet

Die brandenburgische Landhauptstadt Potsdam ist als kontinuierlich expandierende Großstadt mindestens so attraktiv wie Berlin. Potsdam ist in das Berliner S-Bahn-Netz eingebunden und wird von vielen fast schon als Stadtteil der Bundeshauptstadt betrachtet.

Und das schlägt sich auch in der Entwicklung der Baulandpreise nieder: Ein Quadratmeter kostete in Potsdam vor acht Jahren noch 110 Euro im Durchschnitt. Inzwischen liegt der Preis doppelt so hoch. Tendenz weiter steigend. Vergleicht man allerdings den Potsdamer Quadratmeterpreis mit dem der begehrten Lagen in Berlin, dann ist Potsdam noch immer günstig.

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Kurfürstenresidenz Potsdam © Helma Wohnungsbau GmbH

Potsdam – Kurfürstenresidenz

In bevorzugter Potsdamer Lage zwischen Havel und Heiliger See entsteht das komfortable Mehrfamilienhaus „Kurfürstenresidenz“ mit elf attraktiven Eigentumswohnungen. Das Raumkonzept der Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen ist intelligent geplant und wird individuellen Wünschen bestens gerecht. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon bzw. eine Loggia, die oberen Penthäuser sogar über mehrere Dachterrassen. Große Fensterflächen sorgen für angenehmes Tageslicht und eine freundliche Atmosphäre.

Trend: Eigentumswohnungen im Umland

Viele Bauunternehmen sind bereits in Brandenburg tätig. Die Nachfrage bei Käufern und Mietern ist da, was deutlich an den zahlreichen Neubauprojekten zu erkennen ist. Neben den Bauunternehmen setzen private Eigenheimbauer und Wohnungseigentümer auf günstigere Immobilien vor den Toren Berlins.

Teltow: Wohnen im Striewitzweg

Direkt vor den Toren Berlins sind 136 bezahlbare Eigentumswohnungen entstanden. Wer hier wohnt, der verbindet das entspannte Leben in einer Kleinstadt mit den vielen Möglichkeiten der Metropolregion Berlin. Die Wohneinheiten im Striewitzweg bieten Balkon oder Terrasse, bodengleiche Dusche sowie Aufzug. Bei 2 bis 4 Zimmern und Wohnungsgrößen zwischen 52 und 97 Quadrat­metern findet jeder den richtigen Wohnraum.

Hier in Teltow erfreuen sich die Bewohner an edlem Parkett im Wohnbereich und eleganten Fliesen im komplett ausgestatteten Badezimmer. Kugelgrill und Rodelschlitten finden Platz im Keller. Und dank des Stellplatzes sparen sich die Bewohner eine nervige abendliche Parkplatzsuche. So bleibt mehr Zeit zur Entspannung.

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VIVA WERDER © ANTAN RECONA GmbH

Viva Werder

Die brandenburgische Kleinstadt Werder, herrlich idyllisch auf einer Insel in der Havel gelegen, inmitten einer wunderschönen Fluss- und Seenlandschaft vor den Toren Berlins. In der Nähe des Stadtparks fügt sich im Rotkehlchenweg mit „Viva Werder“ ein Gebäudekomplex aus zwei dreigeschossigen Mehrfamilien-Reihenhäusern harmonisch in das Ortsbild ein. Hier entstehen 39 herrliche Eigentumswohnungen mit Tiefgaragenplätzen. Die modern geschnittenen Wohnungen sind zwischen 49 und 113 Quadratmetern groß.

Jede Wohnung hat einen Balkon oder eine Terrasse zum Garten. Die großzügig geschnittenen Wohnräume sind energieeffizient mit Fußbodenheizung, dreifach verglasten und vorwiegend bodentiefen Fenstern ausgestattet. Die Beleuchtung regelt eine Dämmerungsschaltung. Ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept sorgt für größtmöglichen Schutz: Der Zugang zu den Gebäuden wird über eine moderne Video-Gegensprechanlage und Eingangstüren mit Mehrfachverriegelungen gesichert. In den Gartengeschossen sind die Fenster- und Terrassentüren einbruchhemmend verglast und mit verschließbaren Griffen versehen.

Werder: Am Glindower See

Ebenfalls in Werder – zwischen Wasser und Obstwiesen, zwischen Potsdam und Berlin, in der Natur und doch mittendrin im Geschehen – entstehen in der Anlage „Am Glindower See“ 45 komfortable Eigentumswohnungen, energieeffizient und modern.

Ohne lästige Parkplatzsuche beginnt hier der Feierabend entspannt auf dem eigenen Stellplatz und geht auf dem Balkon oder der Terrasse weiter. Für einen bequemen Alltag sorgen auch der Aufzug und die ebenerdigen Duschen.

Nicht zu vergessen: die moderne Fußbodenheizung in allen Räumen. Viel Komfort und kurze Wege: die charmante Altstadt von Werder ist mit dem Fahrrad nur wenige Minuten entfernt. Und Berlin-Mitte, das Zentrum der brodelnden Metropole, ist schnell mit dem Zug erreichbar.

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Wildau: Am Rosenanger © Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH

Wildau: Am Rosenanger

Wer ins brandenburgische Wildau, an den Rosenanger zieht, entscheidet sich für ein modernes Leben mit dem Charme märkischer Bautradition. Große Fenster, geräumige Balkone und Dachterrassen entsprechen hohen Ansprüchen. Grüne Fensterläden und Markisen vermitteln ein lässig-luftiges Lebensgefühl. Aus dieser Komposition entsteht ein Wohn­ensemble mit ganz eigenem Charakter.

Zu diesem besonderen Charakter trägt auch der wunderbare Innenhof bei: Vom Wohnensemble eingerahmt, lässt der geschützt liegende Innenhof eine Atmosphäre der Harmonie aufkommen. Die gepflegten Wiesen und Pflanzenarrangements laden zum Spielen und Entspannen ein. Angelegt werden Innenhof, Vorgärten und Privatgärten vom renommierten Berliner Landschaftsarchitekten Frank von Bargen.

Kunst und Kultur

Auch im Berliner Speckgürtel muss niemand auf Kultur verzichten. Brandenburg ist Kulisse eines fast unerschöpflichen Angebotes an Veranstaltungen. Festivals in Schlössern und Parks, Theater auf Naturbühnen und Konzerte in kleinen Dorfkirchen laden Besucher ins Berliner Umland ein. Auch Märkte, Feste, Stadtführungen und Sportveranstaltungen stehen auf dem Programm.

Zu den bekanntesten Veranstaltungen in Brandenburg gehört das Baumblütenfest in Werder, direkt vor den Toren Berlins. Das Fest zieht jedes Jahr über 500.000 Besucher an und zählt damit zu den größten Volksfesten in Deutschland.

Meist sehr früh ausverkauft ist die Potsdamer Schlössernacht, die jährlich im Park Sanssouci stattfindet. Die Veranstaltung wird begleitet von Darstellern, Musikern und Bürgern in barocken Kostümen, klassischen Musikfestspielen und einem großen Feuerwerk. Ein herrliches Spektakel.

Die Brandenburger Symphoniker gehören zu den besonders prominenten kulturellen Institutionen des Landes. Gegründet wurde das Orchester bereits im Jahr 1810 von preußischen Militärmusikern. Ihre regelmäßig ausverkauften Sinfoniekonzerte sind gesellschaftliche Ereignisse.

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Technische Hochschule Wildau © Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH

Attraktive Studienmöglichkeiten & internationale Spitzenforschung

Brandenburg hat sich mit zahlreichen Lehr- und Forschungseinrichtungen als erstklassiger Hochschul- und Wissenschaftsstandort etabliert, ist international ausgerichtet und zukunftsorientiert. 369 Studiengänge an acht Hochschulen locken Studierende aus allen Bundesländern. Die großen Forschungsorganisationen – Fraunhofer Gesellschaft, Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft – sind mit insgesamt 19 Instituten im Land Brandenburg vertreten.

Viele Jobs auch im Umland Berlins

Wer in den Speckgürtel rund um Berlin zieht, der arbeitet häufig in der Hauptstadt und pendelt morgens rein und abends wieder raus. Das ist aber nicht zwangsläufig notwendig, denn auch in Brandenburg finden sich immer mehr attraktive Jobs.

Zu den bekanntesten Unternehmen in Brandenburg zählen Rolls-Royce, Bombardier und BASF. Letztere produziert in der Lausitz mit 1.800 Mitarbeitern technische Kunststoffe und Pflanzenschutzmittel.

In Brandenburg hat jede Region ihre wirtschaftlichen Schwerpunkte. Über alle Regionen hinweg ist die Wirtschaft in Brandenburg aber vor allem von zwei Wirtschaftszweigen geprägt: Logistik und Industrie.

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Oderwiesen bei Lebus © Burkhardt Preuß / pixelio.de

Tourismus boomt und schafft Jobs

Die einzigartigen Naturlandschaften mit Kiefern- und Buchenwälder, Seen und Mooren neben ausgedehnten Flusstälern mit weiten Wiesen und Auenlandschaften sind zu einem Markenzeichen des Landes geworden. Elf Naturparke, drei Biosphärenreservate und der Nationalpark Unteres Odertal nehmen ein Drittel der Fläche Brandenburgs ein.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Tourismusbranche eine wichtige Rolle in Brandenburg spielt: Mit rund 60.000 Beschäftigten in über 10.000 Unternehmen und einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro pro Jahr. Jedes Jahr vermeldet die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH neue Rekordergebnisse. Die touristische Wertschöpfungskette ist allerdings nicht auf das Gastgewerbe beschränkt. Es macht nur rund 44 Prozent des Umsatzes aus. Ein ganz erheblicher Anteil fließt in den Einzelhandel und die Dienstleistungsbranche.

Das Berliner Umland – attraktiv für viele

Investoren, Baufirmen und Architekturbüros sind schon seit Jahren engagiert dabei attraktiven Wohnraum für Mieter, Hausbesitzer und Wohnungseigentümer im Berliner Umland zu schaffen. Die Nachfrage ist da und sie steigt stetig an. Noch sind die Immobilienpreise im Umland günstiger als in der Hauptstadt. Wer sich für eine Wohnung oder ein Haus vor den Toren Berlins interessiert, der sollte – gerade bei den derzeit niedrigen Zinsen für Immobilienfinanzierungen – nicht zu lange warten.

Bastian Behrens

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