Tempelhof-Schöneberg

Vielfältige Wohnmöglichkeiten und luxuriöse Umgebung

Wohnen in Tempelhof-Schöneberg lässt sich nicht mit einem Satz beschreiben. Es gibt so vielfältige Wohnmöglichkeiten wie in kaum einen anderen Berliner Bezirk. Von der modernen Stadtwohnung, aus der man in ein paar Minuten am Berliner Hauptbahnhof in Mitte ist, über den typvollen Altbau mit hohen Decken und Stuck im bunten Kiez, bis hin zu dem ruhigen freistehenden Haus im Grünen.

Eine bewegte Geschichte

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg existiert erst seit dem Jahr 2001. Durch eine Verwaltungsreform wurden die vorher selbstständigen Bezirke Tempelhof und Schöneberg vereint. Beide haben eine lange Geschichte: Tempelhof wurde von Tempelrittern um 1200 gegründet. Schöneberg entstand ein wenig später. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde das damalige Dorf im Jahr 1264. Der Name entstand dadurch, dass Schöneberg damals auf einer Erhebung, dem „schönen Berg“, vor den Toren Berlins lag. Mit der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 wurden die Gemeinden zu den Berliner Bezirken Tempelhof und Schöneberg.

Aber bis zu der Vereinigung lag noch ein langer Weg. Schöneberg gehörte von 1945 bis 1990 zum Amerikanischen Sektor von Berlin. In dem Rathaus Schöneberg hatten während der deutschen Teilung sowohl das Berliner Abgeordnetenhaus, als auch der Senat von West-Berlin ihren Sitz. Deshalb waren die Straßen vor dem Rathaus Schöneberg auch Austragungsort vieler Kundgebungen und Demonstrationen. Darüber hinaus hat der damalige US-Präsident John F. Kennedy, dort im Juni 1963 seine berühmte Rede gehalten, aus der das weltbekannte Zitat „Ich bin ein Berliner“ stammt. Noch heute erinnert der Rathausvorplatz, der seitdem John-F.-Kennedy-Platz heißt, an das wichtige historische Ereignis. Zu dem heutigen Bezirk Tempelhof-Schöneberg gehören über sechs Ortsteile mit insgesamt etwas mehr als 345.000 Einwohnern.

 

Der Ortsteil Schöneberg

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Viktoria-Luise-Platz, Schöneberg © ArTo / Fotolia.de

In dem nördlichsten Ortsteil des Bezirks, Schöneberg, ist die Umgebung prachtvoll: Die Tauentzienstraße ist eine der teuersten und bekanntesten Lagen Deutschlands. Auch das größte Warenhaus Deutschlands, das Kaufhaus des Westens, liegt in der Straße. Hier findet man ein riesiges Angebot an Luxuswaren aller Art. Schöneberg ist sehr zentral gelegen, nach Mitte sind es nur ein paar Minuten mit dem Auto. Aber neben schicken und gutbürgerlichen Kiezen gibt es in Schöneberg auch alternative und bunte Wohnmöglichkeiten. Zum Beispiel rund um den Nollendorfplatz. Hier sind die Straßen von Kreativen und Künstlern geprägt. Zahlreiche Bars, Galerien und Restaurants ziehen sowohl Berliner, als auch Touristen an. Ganz in der Nähe vom Nollendorfplatz fängt der Winterfeldkiez an. Hier findet zweimal wöchentlich der größte Berliner Wochenmarkt statt. In dem Ortsteil Schöneberg wohnen die meisten Menschen aus Tempelhof-Schöneberg, etwa 120.000. Die Architektur wird hauptsächlich von herrschaftlichen Altbauten bestimmt. Aber auch moderne Neubauten trifft man in dem Ortsteil an. Diese sind meist so gestaltet, dass sie sich gut zu der Optik der Altbauten aus der Kaiserzeit anpassen. Auch im Bayerischen Viertel wird die Architektur so weitergeführt. Hier lebten einst Albert Einstein, Marcel Reich-Ranicki und Erich Fromm. Immobilien in Schöneberg sind auch bei Prominenten beliebt, durch die sehr zentrale Lage und schöne Umgebung sind die Kaufpreise hier in den vergangenen Jahren sehr gestiegen.

Der Ortsteil Tempelhof

Östlich von Schöneberg liegt der Ortsteil Tempelhof. Hier wohnen die zweitmeisten Menschen des Bezirkes. Ebenfalls noch sehr zentral gelegen und mit perfekten Verkehrsanbindung durch den Bahnhof Berlin Südkreuz, an dem alle Fernverkehrszüge Richtung Süddeutschland halten. Auch die Stadtautobahn A100 trägt dazu bei, dass der Ortsteil super zu erreichen ist. Tempelhof ist geprägt von Einfamilienhaus-Siedlungen, die sich mit Siedlungen aus Mietwohnungen abwechseln. Auch große Grünflächen, Parks und Laubenkolonien prägen den Ortsteil.

Die größte und bekannteste Grünfläche ist das Tempelhofer Feld. Bis zum Jahr 2008 war der Platz ein internationaler Flughafen. Heute ist es Naherholungsgebiet für Jogger, Fahrradfahrer, Hundebesitzer und Spaziergänger. Auf den riesigen Grasflächen liegen bei schönem Wetter zahlreiche Sonnenanbeter und Kinder fahren Inlineskates oder lassen ihre Drachen steigen. Für dieses Idyll in der Stadt haben die Berliner lange gekämpft. Bereits im Jahr 1919 haben Gemeindevertretungen gegen eine Bebauung gestimmt. Ab 1923 entstand statt der Bebauung einer der modernsten Flughäfen der Welt. Nach dem 2. Weltkrieg gab es über Jahrzehnte verschiedene Bürgerinitiativen, die sich für eine Schließung einsetzten und eine Verwendung als Park forderten. Das alte Flughafengebäude ist heute das größte Baudenkmal Europas. Hier finden täglich Führungen über die spannende Geschichte des ehemaligen Flughafens statt.

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Berlin Tempelhofer Hafen • Foto: Pascal Volk • Lizenz: CC BY-SA 2.0

An das Tempelhofer Feld grenzt die 1911 entworfene Gartenstadt Neu-Tempelhof. Sie wurde als Gartenvorstadt zum Tempelhofer Feld entworfen und ist die größte Anlage dieser Art in Berlin. Außerdem zählt sie zu dem bedeutendsten Ensemble dieser Epoche in Tempelhof-Schöneberg und ist eine sehr beliebte Wohngegend. Ebenfalls neben dem Tempelhofer Feld befindet sich mit der Columbiahalle ein großer Konzert und Veranstaltungsort. Auch ein Theater ist nebenan. Am Rand des Ortsteils Tempelhof fließt der Teltow-Kanal, an dem Wasserblick genossen werden kann. Sogar einen kleinen Binnenhafen findet man dort. In einem eher vom Industriedesign geprägten Teil von Tempelhof, parallel zu den denkmalgeschützten Hallen und dem Technikmuseum, sowie mit Blick auf ein Gleisfeld, ist das Projekt „Am Lokdepot 14“ entstanden. Hier gibt es neue Wohnungen in urbaner, postindustrieller Umgebung.

Friedenau und Mariendorf

Früher war Friedenau eine Villenkolonie, heute ein immer noch dichtbesiedelter Ortsteil, der als Wohnort dennoch sehr beliebt ist. Friedenau grenzt westlich an Schöneberg. Die Quadratmeterpreise sind  hoch, wohl deshalb,  weil es viele sehr gut erhaltene Altbauten gibt. Strahlenförmig gehen die Straßen von dem zentralen Friedrich-Wilhelm-Platz in alle Himmelsrichtungen ab. Die aufwendig restaurierten und unter Denkmalschutz stehenden Bauten wurden im 20. Jahrhundert errichtet. Sehr sehenswert ist der Künstlerfriedhof in der Stubenrauchstraße mit u.a. den Gräbern von Weltstars wie der Filmdiva Marlene Dietrich oder dem Starfotografen Helmut Newton. Auch die Steglitzer Schloßstraße grenzt an Friedenau. Zahlreiche Luxusgeschäfte laden zum Shoppen ein. In Friedenau ist außerdem das neue Immobilienprojekt Maison VIKTORIA ansässig. Moderne Wohnungen zwischen der kulturreichen Umgebung, wie dem charmanten Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf, und der berühmten Literaturmeile in der Niedstraße. Aber auch grüne Plätze und Häuser mit historischem Flair macht die Umgebung von Maison VIKTORIA aus.

Mariendorf grenzt südlich an den Ortsteil Tempelhof. Bekannt ist Mariendorf für seine Trabrennbahn, auf der das Deutsche Traberderby stattfindet, das bedeutendste Trabrennen Deutschlands. Im Norden geprägt von städtischen Wohnsiedlungen, wird die Bebauung im Süden weiträumiger. In dem Volkspark Mariendorf kann man sich gut erholen und ein Stück Natur genießen. Sehenswert ist die unter Denkmalschutz stehende, 1889 erbaute Adlermühle.

Marienfelde und Lichtenrade

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Dorfkirche Lichtenrade • Foto: onnola • Lizenz: CC BY-SA 2.0

Ein weiterer Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg ist Marienfelde. Südlich an Mariendorf grenzend, unterscheidet der Ortsteil sich von der Bebauungs- und Wohnraumstruktur nicht wesentlich von Mariendorf. Es gibt einen Platz, der frühere Dorfplatz, der bis heute erhalten geblieben ist. Dort steht auch die um etwa 1230 erbaute Dorfkirche, die als ältestes erhaltenes Bauwerk im Stadtgebiet von Berlin gilt, und sogar die älteste Feldsteinkirche der Mittelmarkt ist. Durch eine Verkehrsberuhigung bietet der Ort gute Erholungsmöglichkeiten, und ein wenig hat man das Gefühl, gar nicht in der pulsierenden Weltstadt zu sein. Wenn man aber will, ist man mit Auto in etwa 25 Minuten im Berlin Mitte.

Noch einmal südlich von Marienfelde ist der Ortsteil Lichtenrade, der allgemein der Südlichste Bereich Berlins ist und an der Grenze zu Brandenburg liegt. Das riesige Naturgebiet Diedersdorfer Heide fängt direkt bei Lichtenrade an. Auch das Seebad des Mahlower Sees befindet sich dort. Trotz der weitläufigen Natur und trotz des ländlichen Charakters ist Marienfelde gut an die Berliner Innenstadt angeschlossen. Die S-Bahn hält in dem Ortsteil und mit dem Auto geht’s schnell über die B96 nach Mitte.

Für Jeden die passende Wohnumgebung

So vielfältig Tempelhof-Schöneberg ist, so gegensätzlich ist es auch – von der weltstädtischen Flaniermeile über junge, alternative Kieze, großbürgerliche Wohngebiete bis hin zu dörflichen Gegenden am Stadtrand. Von überall kommt man sehr gut – dank der perfekten Verkehrsanbindungen – in andere Bezirke oder aus Berlin raus. Die Infrastruktur ist allgemein gut ausgebaut: In Tempelhof-Schöneberg sind insgesamt mehr als 200 Kindergärten, teilweise mehrere in einer Straße. Auch Schulkinder und Jugendliche brauchen keine langen Wege auf sich zu nehmen: Es gibt 33 Grundschulen, 12 Integrierte Sekundarschulen, 9 Gymnasien und 3 Sonderschulen im Bezirk.

Ob Haus im Grünen, die charakteristische, schicke Altbauwohnung, die moderne Neubauwohnung mit allem Komfort in attraktiver Kiezlage – in Tempelhof-Schöneberg, einem der gefragtesten Berliner Bezirke, gibt es all das!

LE/Exklusiv 

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