Speicherstadt Potsdam

Preußen Modern – Wohnen am Wasser

Als Albert Einstein von 1929 bis 1932 nach Caputh in sein Landhaus fuhr, muss er an der Speicherstadt vorbei gekommen sein. Damals lagen die Gebäude am Rand der Stadt, während heute das neue Wohnquartier auf begehrtem Grund und Boden errichtet wurde und in historisch wertvollen Gebäuden. Eine wechselvolle Geschichte zwischen Aufbruch, Stillstand und Niedergang führte zum heutigen Ensemble in 1A-Lage. Schinkel und Persius – die begnadetsten Baumeister Preußens – zeichnen sich für die Gebäudeformen und deren Platzierung am Wasser verantwortlich. Zur gleichen Zeit entstanden auch das Schloss Babelsberg (1835-1844), das Schloss Glienecke (1825) und die Sacrower Heilandskirche (1844). Die Speicherstadt ist in gewisser Weise der geographische Beginn oder das Ende der königlichen Inszenierung der Havel.

Der Mehlspeicher entstand 1843 nach den Entwürfen von Ludwig Persius im Burgenstil. Daneben zeigt das Getreidemagazin von Karl F. Schinkel und Johann G. C. Hampel Symmetrie, roten Ziegel und umlaufende Gesimsbänder und erinnert an die Reisspeicher in Italien. In den Gebäuden wurden die Lebensmittelreserven für das preußische Heer gelagert. Während der deutschen Teilung dienten die Gebäude als Mühlenwerk und Schlachthof. Einige An- und Umbauten machten aus der historischen Anlage einen Produktionsstandort, der nach der Wende keinen Reiz und keine Faszination ausübte. Die einmalige Lage am Wasser war jedoch Architekten, Politikern und Investoren bekannt. So erfolgte 1994 der erste städtebauliche Ideenwettbewerb für ein neues Landtagsgebäude mit Hotel- und Kongreßbereich an der Havel.

Heute ist der Landtag Brandenburg im wieder errichteten Stadtschloss untergebracht. In den vergangenen Jahren wurden aus den Speichergebäuden der 1830er und 1840er Jahre moderne Wohnungen für den gehobenen Anspruch an Komfort und Ausstattung. Unmittelbar an der Wasserkante entstand ein Quartier das höchste Wohnansprüche mit einer zentralen Innenstadtlage verbindet. Kein öffentlicher Fußweg oder Grünstreifen trennt das Ensemble vom Wasser. So nah wohnt in Potsdam niemand am Wasser. Vom Balkon und aus den Fenstern blicken Sie auf die Inseln Herrmannswerder und entlang der oberen und unteren Planitz bis zum Kiewitt. Stadt und Natur werden zu einer harmonische Einheit. Im Winter und Sommer verwandelt das Wasser die Stimmung und die Sonne tanzt über die seichten Wellen und vergoldet in den Abendstunden die Wasseroberfläche.

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Von hier können Sie zu Fuß entlang der Havel zur Freundschaftsinsel laufen. Mit dem Fahrrad ist man innerhalb weniger Minuten in der historischen Innenstadt und auf dem Wochenmarkt an der St. Peter und Paul Kirche. Am Nauener Tor findet jeden Samstag der Spezialitätenmarkt statt und im Café Heider sitzt Wolfgang Joop mit Hund. Unmittelbar neben der Speicherstadt entsteht bis 2017 das modernste Stadtbad nach den Plänen von Gerkan, Marg und Partner. Viel Glas und Licht, eine 50-m-Sportlerbahn, ein Wellnessbereich mit Sauna, eine Dachterrasse und ein Restaurant runden das Angebot ab. Potsdam gehört zu den begehrtesten Wohngegenden und dazu tragen außergewöhnliche Wohnprojekte, besondere Wohnlagen und die urbane Lebensqualität bei. Was Friedrich der Große von dieser Entwicklung halten würde wissen wir nicht, aber das exklusive Renommee Potsdams ist preußisch Modern.

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