Wo wohnte David Bowie? Im Akazienkiez!

Der Akazienkiez ist das, was er schon vor drei Jahrzehnten war, ein Viertel für Studenten, Individualisten und Familien. Dazu gehören die Yoga-Gruppe, das Bio-Pesto und Urlaub auf einer der autofreien Nordseeinseln. Es gibt nichts schlimmeres als Klischees, aber es steckt auch immer eine Portion Wahrheit darin. Um sich ein eigenes Bild zu machen, müssen Sie in die Akazienstraße nach Schöneberg fahren.

Rund um den U-Bahnhof Eisenacher Straße erstreckt sich der fast vollständig erhaltene Gründerzeitkiez.

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Straßencafé im Palais 41 © PROJECT Immobilien Wohnen AG

Die großbürgerlichen Altbauten im Akazienkiez entstanden um 1900 und sind äußerst beliebt. Aus diesem Grund wurde der Akazienkiez auch schon als gut betuchte Gegend bezeichnet, was jedoch nicht stimmt. Hier gibt es die beliebte Berliner Mischung aus jungen Familien mit Kindern, alteingesessenen Einwohnern und jungen Menschen. Das Leben findet auf der Straße statt. Besonders am Wochenende wird von der Akazienstraße über die Goltzstraße bis zum Winterfeldmarkt nach Herzenslust probiert, geshoppt und gequatscht. Jedes Wochenende herrscht hier eine Stimmung wie bei einem Straßenfest, denn Nachbarn treffen sich auf der Straße, im Eckcafé planen Freunde den nächsten Urlaubstrip und gehen anschließend auf Entdeckungstour durch die Feinkostgeschäfte. Es geht durchaus ausgelassen zu und dieses urbane Flair zeichnet den Kiez aus. Es gibt tolle Geschäfte und die Händler haben sich auf die anspruchsvollen Kunden eingestellt. Sie bieten Verkostungen, Seminare und Schulungen an. Die persönliche Beratung und ausgefallene Produkte stehen im Mittelpunkt der Angebote. Zum Berliner Urgestein für Partyausstattung und Karneval gehört Deko Behrendt an der Hauptstraße. Ob Hochzeitsdekoration oder Halloweenkostüm, ob Gartenparty oder Diskokugel, hier finden Partymacher alles für das beste Styling der Location und den richtigen Partyfummel. Im Akazienkiez gibt es kulinarisch natürlich alles was das Herz begehrt. Die italienischen Restaurants sind legendär und falls Sie für Freunde ein schönes Essen zaubern, dann sollte der Wein aus dem Weingeschäft Goltz 23 sein, dass hier bereits seit 1976 Weine aus den besten Lagen verkauft. Für den richtigen Auftritt gibt es bei der Panama Hutgalerie die passende Kopfbedeckung und auf der gegenüberliegenden Seite antike Büromöbel. Es macht einfach Spaß sich auf dieser Straße treiben zu lassen und die Welt im eigenen Kiez zu entdecken.

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Für Familien mit Kindern gibt es im Akazienkiez Kinderläden und Schulen, für die jungen Erwachsenen bietet die Universität der Künste eine hervorragende akademische Ausbildung und die jungen Alten können im Stadtbad Schöneberg ihre Bahnen schwimmen. Ebenso abwechslungsreich wie die Straßenszene ist die Architektur. Alles entwickelte sich von der Apostel-Paulus-Kirche aus, denn sie entstand von 1892 bis 1894 im neogotischen Baustil, mit roten Ziegeln, Rosettenfenstern und spitzen Türmen, auf dem Akazienwäldchen. Innerhalb von zwei Jahrzehnten verdreifachte sich die Einwohnerzahl Schönebergs bis auf 175.093 im Jahr 1919. Die Architektur wuchs quasi mit und so entstanden die großen Altbauten – mit den typischen Hinterhöfen. Ein weiteres Baudenkmal ist das Amtsgericht Schöneberg. Seine Lage an der Kreuzung Grunewaldstraße Ecke Martin-Luther-Straße verhindert eine genauere Betrachtung dieses beeindruckenden Bauwerks. Es entstand nach den Plänen des Architekten Rudolf Mönnich zwischen 1901 und 1906 in einem repräsentativen neobarocken Baustil. In der Elßholzstraße, ein Steinwurf entfernt, steht das Kammergericht Berlin. Ebenfalls ein von Mönnich errichtetes Bauwerk. Es überwiegen klassizistische Giebel und wurde von 1909 bis 1913 mit einem äußerst beeindruckenden Innenraum erbaut – dieser diente in zahlreichen Filmen als Kulisse für dramatische Auftritte auf dem Weg zum Gerichtssaal.

Damals wie heute leben die Menschen im Akazienkiez in einer friedlichen Gemeinschaft.

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U-Bahn-Haltestelle Eisenacher Straße © Jon Worth / flickr.com / Lizenz CC BY 2.0

Es ist wie in Kreuzberg nur ohne Demonstrationen, es ist wie in Prenzlauer Berg nur ohne die Flut an Müttern, es ist wie in Mitte jedoch mit Geschäften in allen Preislagen. In dem gewachsenen Kiez entstehen nur wenige Neubauten. In den vergangenen Jahren sind im Akazienkiez nur am Barbarossaplatz und in der Goltzstraße Baulücken geschlossen worden und aus den Postgebäuden an der Hauptstraße wurden Lofts. Jetzt entsteht im Akazienkiez an der Ecke Eisenacherstraße ein weiterer Neubau:„Palais 41“, im zeitlosen Stil, der sich im Sockelgeschoss auf die Altbauten bezieht und in den Wohngeschossen mit auskragenden Balkonen und bodentiefen Fenstern überzeugt. Es ist eine spannende Ergänzung und die 23 Eigentumswohnungen eine der sichersten Investitionen.

Der Akazienkiez wird auch zukünftig äußerst gefragt sein, denn hier gibt den so sehr gewünschten authentischen Kiez. Es wird bestimmt niemals so ruhig wie im Bayerischen Viertel, denn der Akazienkiez erfindet sich jedes Wochenende neu und bleibt damit am Puls der Zeit. Auch heute würde David Bowie hier wohnen wollen.

Dr. Carsten Schmidt

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