Wohnen im Skandinavischen Viertel

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Bornholmer Brücke • © Ingolf / flickr.com (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de)

Der Prenzlauer Berg mal ganz anders

Straßennamen verbinden Berlin mit der ganzen Welt. So auch die Straßen im Nordwesten des Prenzlauer Bergs, wo Malmöer Straße, Dänenstraße und Norwegerstraße zum Skandinavischen bzw. Nordischen Viertel gehören. Die Straßennamen stellen den geographischen Bezug zu unseren nordeuropäischen Nachbarn her. Dies ist jedoch nicht das spannendste, sondern die historische Bedeutung des Orts, denn hier fiel 1989 als erstes die Berliner Mauer – heute Platz des 9. November, und am Ende der Ueckermünder Straße stand die Mauer, wovon einige Reste immer noch stehen.

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Schönhauser Allee • © Axel Kuhlmann / flickr.com (https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de)

Beginnend vom S-Bhf Schönhauser Allee bis hoch in Richtung Nordwesten bis zur Esplanade erstreckt sich das Skandinavische bzw. Nordische Viertel im Stadtteil Prenzlauer Berg. Das Herzstück ist der denkmalgeschützte Arnimplatz. Dieser ist zeitgleich mit den umliegenden Altbauten ab 1903 bis 1906 entstanden. Es ist einer der typischen Berliner Schmuckplätze, mit Beeten, Hecken und Springbrunnen. Unmittelbar neben dem Platz sind in den letzten Jahren Restaurants, Bars und Tagescafés entstanden – ein lebendiger Ort für die Anwohner und ihre Gäste. Hier gibt sich der Prenzlauer Berg von seiner noch nicht totsanierten Seite. Viele Häuser, gerade nördlich der Ringbahn-Gleise, haben ihre guten Jahre hinter sich und es ist auch nicht jedes zweite Haus für die Sanierung eingerüstet. Fast überwiegend befinden sich in diesem Areal Altbauten aus den Jahren 1895-1905. Südlich der Ringbahn-Gleise gehört noch die Kopenhagener Straße zum Skandinavischen Viertel. Hier ist der Puls der Großstadt zu spüren, denn im Humboldt Umspannwerk haben Start-Ups und etablierte Internetunternehmen ihren Hauptsitz. Hierher zieht es die kreative Szene Berlins: Grafiker, Programmierer und Kreativ-Direktoren.

Das Herzstück des Viertels ist der denkmalgeschützte Arnimplatz, in dessen Umgebung in den letzten Jahren Restaurants, Bars und Cafés entstanden – ein lebendiger Ort für Anwohner und ihre Gäste.

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Neubauprojekt nio • Ansicht Finnländische Straße • © David Borck Immobiliengesellschaft mbH

Das Gesamtgebiet charakterisieren die Altbauten aus der Gründerzeit – mit den typischen schmalen Innenhöfen und dunklen Erdgeschosswohnungen – und nur wenige Baulücken lassen Platz für Neubauten. Auf einem der größten zusammenhängenden Grundstücke – eingeschlossen von der Malmöer Straße, Bornholmer und Finnländischen Straße – wird das Quartier nio endlich das Viertel wiederbeleben. In den vergangenen Jahren geschah auf dem großen Brachgrundstück lange Zeit nichts. Jetzt wird eines der spannendsten Neubauprojekte des Viertels  durch den Bauträger Premium Immobilien realisiert. Es entstehen neun Gebäude in einer U-Form, mit Eigentumswohnungen, Terrassenwohnungen, Penthouses und Townhouses, die der internationalen Moderne und klassischen Formensprache verpflichtet sind. Licht, Luft und Sonne werden die Bewohner verwöhnen. Vor- und Rücksprünge rhythmisieren die Fassaden und große Fenster bieten Transparenz. Die innovative ästhetische Mischung und die unterschiedlichen Wohnungsgrößen sollen das Zusammenwohnen und den Kiez bereichern. Den zu 100 Prozent erfolgreich abgeschlossenen Vertrieb der Wohnungen hat die David Borck Immobiliengesellschaft übernommen. Im Spätsommer 2018 können die ersten neuen Bewohner einziehen und den Kiez entdecken.

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Neubauprojekt nio © David Borck Immobiliengesellschaft mbH

anzeige-hinweis Wohnen im Skandinavischen ViertelDavidBorck-NeuHouse-Banner-0517 Wohnen im Skandinavischen Viertel

Im Gegensatz zum südlichen Prenzlauer Berg ist hier Berlin noch ursprünglich und gemischt. Künstler, Akademiker und Studenten wohnen unter einem Dach. Die Bäckerei Siebert in der Schönfließer Straße versorgt die Kiezbewohner mit den wirklich echten Schrippen – und zwar seit 1906. Sie ist die älteste Berliner Bäckerei überhaupt. Ebenfalls nicht wegzudenken ist der „Kietzladen“ in der Paul-Robeson-Straße, ein Familienbetrieb, nach der Wende gegründet und seitdem widerständig den großen Ketten trotzend. Darüber hinaus gibt es im „Veganz“ ausschließlich vegane Lebensmittel und einige Hotels haben die Gegend auch bereits entdeckt und aufgewertet.

Im Humboldt Umspannwerk haben Start-Ups und etablierte Internetunternehmen ihren Hauptsitz – hierher zieht es die kreative Szene Berlins: Grafiker, Programmierer und Kreativ-Direktoren.

Altbau, saniert und unsaniert, gehen im Skandinavischen Viertel mit den Neubauten eine harmonische Ehe ein. Moderne Architektur trifft hier auf familienfreundliche Atmosphäre und urbanes Flair auf einen gewachsenen Kiez. Die Philosophie des Viertels versprüht nordische Gelassenheit, Ruhe und Entspannung. Ein Paradies für Familien!

Dr. Carsten Schmidt

Wohnen im Skandinavischen Viertel
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