Das neue Wahrzeichen der Hauptstadt

Berlins neues Wahrzeichen, der Estrel Tower, ist am 03. November 2021 der Öffentlichkeit präsentiert worden. Im Beisein von Franziska Giffey, designierte Regierende Bürgermeisterin von Berlin, und Martin Hikel, Bürgermeister von Neukölln, stellten die Bauherren Ekkehard und Maxim Streletzki sowie die Architekten Regine Leibinger und Frank Barkow das Megaprojekt an der Sonnenallee vor. Mit 176 m Höhe wird der Tower Berlins höchstes Hochhaus und Deutschlands höchstes Hotel – ein einzigartiges Projekt mit Leuchtturmfunktion für die gesamte Branche.

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Renderings 15.10.2021 – Estrel Tower im Kontext zum Bestandsgebäude Estrel Berlin © Estrel Berlin / Barkow Leibinger

„Der Estrel Tower ist eine große Chance und ein großes Geschenk für Berlin“, sagte Franziska Giffey, die das Projekt u.a. als ehemalige Bürgermeisterin von Neukölln seit zehn Jahren begleitet. „Wir wollen den Neustart für die Hauptstadt, das muss auch ausstrahlen auf das Gesicht der Stadt. Und das hier wird ein Teil des Gesichts von Berlin.“

Estrel Tower

Nach zehn Jahren Planungszeit wird nun für Ekkehard Streletzki eine große Vision Wirklichkeit. „Es hat, wie auch schon beim Bau des Estrel, alles mit einer Skizze auf einer Serviette angefangen“, sagte er bei der Pressekonferenz. Nun wird die Vision mit seinem 176 m hohen Estrel Tower, in dem auf insgesamt 45 Etagen und 77.500 qm Bruttogrundfläche 525 Hotelzimmern und Serviced Apartments, 9.000 qm modernste Büro- und Coworkingfläche, ein 2.000 qm großer Veranstaltungs-bereich im Sockel des Towers sowie eine ganze Etage für Wellness und Fitness entstehen, Realität. Herzstück ist das lichtdurchflutete, begrünte öffentliche Atrium, in dem neben lokaler Bäckerei eine Galerie und ein Inkubator für Start-ups vorgesehen sind. Abgerundet wird das Konzept durch einen öffentlich zugänglichen Park und Recreation Area am Ufer des Neuköllner Schifffahrtskanals. Auch ein Spielplatz ist geplant: „Wir wollen ein guter Nachbar sein“, so Maxim Streletzki.

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Renderings 15.10.2021 – Lobby des Estrel Tower © Estrel Berlin / Barkow Leibinger

Dass der Tower als mixed-use Gebäude konzipiert wurde, resultiert auch aus der Coronazeit: „Wir haben uns in den letzten zwei Jahren viele Gedanken darüber gemacht, wie Meetings und Events in der Zukunft aussehen werden,“ erklärte Maxim Streletzki. „Wir glauben fest daran, dass menschliche Begegnungen nicht zu ersetzen sind und dass wir besser sein müssen als die gängigen Konzepte.“ Der persönliche Austausch zwischen Besuchern und Bewohnern des Towers steht dabei für Maxim Streletzki im Mittelpunkt: „Indem wir das Gebäude mit verschiedensten Nutzungen beleben, glauben wir, dass so besonders spannende Erlebnisse und inspirierende Begegnungen geschaffen werden.”

Estrel Tower

Das für die Familie Streletzki wichtige Thema Nachhaltigkeit ist von Anfang an in die Planungen des Estrel Towers mit eingeflossen. So haben die Architekten Barkow Leibinger eine Fassade mit Finnen entworfen, die speziell an die Sonneneinstrahlungen vor Ort angepasst wurden, so dass sich die Räume im Tower während des Sommers weniger aufheizen. Neben begrünten Dächern inklusive Photovoltaikanlagen kommt ein innovatives CO2 sparendes Energiekonzept, das in Kooperation mit E.ON Business Solutions und der RTWH Aachen entwickelt wurde, zum Einsatz. Für Maxim Streletzki ein Meilenstein: „Wir planen ein Energieversorgungskonzept mit Hilfe von Wasserstoff. Wenn das alles so funktioniert, wie das Forschungsteam und wir es uns vorstellen, könnte das als Blaupause für andere Projekte dienen.” Für den Innenausbau werden regionale Hölzer und recycelte Materialien verwendet, über die Hälfte der Stellflächen des Parkhauses sind für Fahrräder vorgesehen und auf dem Außengelände bieten Wildblumenwiesen wertvolle Biotope zum Schutz der Artenvielfalt. Das Bauwerk selbst strebt die Zertifizierung mit LEED® Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) an.

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Renderings 15.10.2021 – Estrel Tower Atrium © Estrel Berlin / Barkow Leibinger

Der Tower wird durch einen Tunnel nahtlos an das bestehende Estrel Berlin mit seinen 30.000 qm Veranstaltungsfläche im Estrel Congress Center (ECC) angebunden. Somit baut das Estrel seine Führungsposition als Deutschlands größtes Hotel und Berlins erfolgreichste Kongresslocation weiter aus – auch dank der optimalen Lage: Das Estrel und der Tower liegen sehr verkehrsgünstig am südlichen Eingang der Stadt, der BER ist per S-Bahn oder Auto in 20 Minuten erreichbar. Das Tempelhofer Feld ist ebenfalls per S-Bahn in 15 Minuten erreichbar. Mit dem Ensemble entsteht somit auf dem Weg vom Flughafen BER ins Zentrum ein neues „Tor zur Stadt“.

Estrel Berlin

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