Moabit: Die urbane Insel mitten in Berlin

Turmstraße am Kleinen Tiergarten – wer nur drei U-Bahn-Stationen vom Kurfürstendamm entfernt aus dem Berliner Untergrund empor steigt, der steht mitten drin im brodelnden Leben von Moabit. Ein Leben, das authentisch, herzlich, international ist – eben das echte Berlin. „Moa“ – so nennen Bewohner und Freunde diesen Ortsteil von Berlin-Mitte liebevoll. 

Wo heute das großstädtische Leben pulsiert, war früher nur Sumpf- und Brachland. Bis der preußische König Friedrich Wilhelm I. im 18. Jahrhundert Hugenotten ansiedelte. Denen verdankt Moabit auch seinen Namen: die französischen Glaubensflüchtlinge nannten ihre neue Heimat in Anlehnung an das Alte Testament „terre de Moab“, weil sie hier Zuflucht fanden wie Elimelech mit seiner Familie im Land der Moabiter.

Morgens an der Spree

Die Stadt wacht auf, erste Sonnenstrahlen brechen durch die Wolken, der Wind rauscht durch die Linden, eine angenehme Kühle steigt von den Ufern herauf – was könnte es Schöneres geben als morgens mitten in Berlin, zwischen Abgeordneten-Schlange und Kanzleramt, in Sichtweite von Schloß Bellevue, an der Spree entlang zu joggen, die Moabit von Tiergarten trennt. Hauptstädtischer und erfrischter kann man nicht in den Tag starten.

Überhaupt ist Moabit von viel Wasser und Grün umgeben, denn Moa ist eine Insel. Ein echtes Island mitten in Berlin. Der Ortsteil wird von der Spree und drei Kanälen umschlossen, 25 Brücken verbinden ihn mit dem Berliner „Festland“. Von den anfänglich etwa 120 Siedlern wuchs die Einwohnerzahl im Zuge der Industrialisierung auf 190.000 im Jahr 1910. Heute wohnen 77.000 Menschen in Moabit – Tendenz steigend, der zentral gelegene Ortsteil wird immer beliebter.

Jung und vielfältig

Die Moabiter sind jung, das Durchschnittsalter liegt bei 38 Jahren. Und sie sind wieder international: fast jeder zweite spricht eine andere Sprache aus aller Welt. Wer Moabiter Hauptstraßen wie die Turmstraße, Alt-Moabit und die Gotzkowskystraße entlang flaniert, der weiß schnell diese faszinierende Abwechslung zu schätzen: türkische Gemüsegeschäfte und Grillrestaurants, gutbürgerliche deutsche Speiselokale und Altberliner Eckkneipen, indische, marokkanische und thailändische Restaurants – das Angebot ist riesig, alle laden zum Einkaufen und Schlemmen ein. Und wer dann noch eine Straße weiter geht, der stößt auf das in Berlin einzigartige katholische Dominikanerkloster „St. Paulus“.

Visionär: THE MOA BERLIN

Hier, mitten drin im Leben, liegt auch THE MOA BERLIN – ein außergewöhnliches Wohnkonzept mit fernöstlicher Philosophie. Zehn Lofts bilden eine einzigartige Dach-Landschaft. Viel Licht, Luft und Blick über Berlin. Darunter feine Fabrikarchitektur von 1885. Historischer Charme verbindet sich mit ästhetischem Zeitgeist. Kunstvoll: die mit glasierten Ziegeln gestaltete Fassade. Der Dreiklang von privatem Luxus, pulsierender Metropole und vollendeter Raumgestaltung fernöstlicher Lebensart prägt die Lofts von THE MOA BERLIN. Jonathan Levi, mehr Künstler als Architekt, hat diese einmalige Dach-Landschaft geschaffen. Visionär inspiriert durch die asiatische Tradition und Moderne kreierte Levi in Moabit Lebensräume für Freigeister mit Sinn für Ästhetik. Vier der zehn Wohneinheiten sind bezugsfertig mit einem Höchstmaß an Handwerkskunst möbliert.

Alt-Moabit für Feinschmecker 

Die historische Arminiusmarkthalle von 1891 – gleich bei THE MOA BERLIN um die Ecke – ist der Treffpunkt für alle, die frische Lebensmittel, eine große Produktvielfalt, persönliche Beratung und ein erstklassiges Angebot schätzen. Von delikater italienischer Feinkost über beste Rotweine bis zur provençalischen Fischsuppe Bouillabaisse gibt es hier alles, was das anspruchsvolle Käuferherz begehrt.

Moabit hat sich vom traditionsreichen Arbeiterstadtteil zum pulsierenden Szenekiez mitten in Berlin entwickelt. Eine urbane Insel für alle, die die Vielfalt und das Echte lieben. Schulen, Kitas, Parks, Ärzte, Supermärkte – auch Familien finden hier alles für ein gutes Leben. Die Verkehrsanbindung ist dank U- und S-Bahnen, vieler Bus-Linien, dem schnellen Bustransfer zum Flughafen Tegel, dem Autobahnanschluss und dem Berliner Hauptbahnhof hervorragend. Gemeinsam garantieren diese Faktoren, dass Moabit für Mieter, Eigentümer und Kapitalanleger immer attraktiver wird.

Bastian Behrens

 

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