Grundsteinlegung für besonderes Wohnquartier

© AMAG Bauten GmbH

AMAG Bauten GmbH und Degewo errichten bis Ende 2021 insgesamt 263 Eigentums- und sozialgeförderte Mietwohnungen direkt an der Spree in Charlottenburg. Am 4. Dezember wird der Grundstein gelegt.

Seit April dieses Jahres schon geht es auf dem Gelände neben dem Fraunhofer IPK im Bezirk Charlottenburg wieder lebhaft zu. Das Grundstück zwischen Schlesingerstraße und Heisenbergstraße, das über viele Jahre als Erweiterungsfläche der TU Berlin vorgesehen war und brach lag, erfährt gerade eine große Verwandlung. Was dort entsteht, trägt in Anlehnung an die Spreeschleife den Namen „Charlottenbogen“ und ist ein Projekt der AMAG Bauten GmbH. In enger Zusammenarbeit mit der Degewo werden hier bis Ende 2021 insgesamt 99 sozialgeförderte Mietwohnungen und 164 Eigentumswohnungen für eine breite Zielgruppe der Bevölkerung fertiggestellt sein.

Am 4. Dezember 2019 findet die Grundsteinlegung des neuen Wohnquartiers statt und wird wohl ebenso ungewöhnlich sein wie das ganze Bauvorhaben.

Neue Lebensräume für einen lebendigen Kiez

Bernhard Faber, Geschäftsführer der AMAG Bauten GmbH, erläutert das Besondere an diesem Projekt: „Exklusive Eigentumsobjekte gibt es zahlreiche in Berlin, viele davon verändern nachhaltig das Stadtbild und die Auswirkungen sind nicht unbedingt für alle von Vorteil. Wir wollen mit dem Charlottenbogen etwas erschaffen, das dazu beiträgt, den Kiez lebendig zu entwickeln. Und der Kiez in Berlin, das sind doch vor allem die Menschen, die dort leben.“ Und das dürften im Charlottenbogen und im benachbarten Komplex der Degewo zukünftig sehr unterschiedliche Menschen sein. Das Konzept dahinter könnte man wohl mit „vereinte Vielfalt“ überschreiben. „Wir haben den Charlottenbogen von Grund auf individuell gedacht“, sagt Bernhard Faber, „vom Single bis zur Familie mit kleinen Kindern sollen hier alle ein Zuhause finden können, egal ob jung oder schon in den besten Tagen des Lebens angekommen.“

RL00871_1154_s Grundsteinlegung für besonderes Wohnquartier
© AMAG Bauten GmbH

Durchdachte Grundlagen und viel Raum für individuelle Gestaltung

Rund 40 unterschiedliche Grundrisse in allen Größen stehen bei den Eigentumswohnungen zur Auswahl. Alle Wohnungen verfügen mindestens über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse, einige sind barrierefrei, viele haben Spreeblick. Jede Wohnung ist außerdem mit innovativster Technik ausgestattet. So können ohne weiteres Zimmer zum Homeoffice umfunktioniert werden und mittels Gebäudeautomation fahren Markisen bei Wind automatisch ein. Die Ausstattung folgt einem vorausschauenden, nachhaltigen Anspruch, die verwendeten Materialien sind hochwertig. Deckenhöhen von mindestens 2,80 Meter, großzügige Fensterflächen und sehr gute Raumschnitte mit Echtholzparkett und Fußbodenheizung bilden die Grundlage für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die können interessierte Käufer in der eigens eingerichteten „Werkstatt“ im stilwerk Berlin entdecken: mithilfe einer Augmented-Reality-App lassen sich hier die Gebäude als Visualisierungen auf einen blanken Tisch projizieren und die Wunschwohnungen aus verschiedenen Perspektiven in Augenschein nehmen. Materialmuster und Modellmöbel helfen, eine Vorstellung vom zukünftigen Zuhause zu entwickeln und wer möchte, kann es anhand von Grundrissen und unterstützt vom dortigen Beraterteam sogar schon ganz konkret planen.

Die Architekten

Die Entwürfe für das neue Wohnquartier stammen von zwei Architekturbüros, die sich in ihrer Gestaltungsart und Philosophie unterscheiden: Die Eigentumswohnungen in der Schlesingerstraße sowie die Mietwohnungen in der Pascalstraße wurden von Höhne Architekten entworfen und orientieren sich stark am klassischen Berliner Wohnungsbau, der Zitate aus den 20er Jahren und dem Art déco einfließen lässt. Der Komplex in der Heisenbergstraße stammt aus der Feder von Axthelm Rolvien. Lichtdurchflutet und mit viel Glas folgt ihr Bau einer sehr modernen Formensprache.

RL00871_1282_s-200x300 Grundsteinlegung für besonderes Wohnquartier
© AMAG Bauten GmbH

In guter Nachbarschaft

In dieser Weise entstehen an einem Ort, wo lange Zeit niemand mehr gewohnt hat, vier Gebäude, die in ihrer Art und Detailgestaltung unterschiedlich sind und doch insgesamt harmonisch vereint. Verbunden werden sie durch ein weitläufiges, zentrales Grüngelände mit mehreren Spielflächen, das von allen umliegenden Anwohnern gemeinsam genutzt werden kann und selbstverständlich frei von Autos bleibt. Die können auf eigenen Stellplätzen in der großzügigen Tiefgarage geparkt werden – bei Bedarf sogar an Elektroladestationen. So soll es hier in zwei Jahren ein vielfältiges, lebendiges Neben- und Miteinander unterschiedlicher Menschen geben, eine Bereicherung für den Stadtteil und ein deutliches Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft.

Ein Blick aus der Zukunft

Noch aber ist der Charlottenbogen eine Baustelle und bietet viel Raum für Visionen. Dies wird wohl auch Thema der Grundsteinlegung sein, zu der die AMAG Bauten GmbH zusammen mit der Degewo nun am 4. Dezember eingeladen hat. Unter der Überschrift „Deine Zukunft an der Spree. Ein Reiserückblick“ kündigt das Team vom Charlottenbogen an, eine kleine Zeitreise zu unternehmen. Ziel sei das Jahr 2039 … Das klingt auch etwas anders, als man es von Anlässen dieser Art gewohnt ist. Lassen wir uns überraschen.

Charlottenbogen ist ein Projekt der

AMAG Bauten GmbH
Tauentzienstraße 6
10789 Berlin
www.charlottenbogen.de