Weiße Segel auf der Havel: Willkommen in Werder

Hier verführt das süße Leben mit Obstwiesen, Sonnenuntergängen und einer ländlichen Idylle zu Müssiggang und Erholung. Ob mit dem Ruderboot, Segelboot oder einer Sportyacht; es ist ein Wassersportparadies, denn die Havel verbindet Werder mit Berlin. In die andere Richtung führt der 334 km lange Fluss bis zur Elbe. Auch für Stand-up-Paddling, Kajak-Touren und Surfen bietet Werder ideale Bedingungen. Ob kleiner Bootsplatz oder Marina, die Auswahl ist groß und für jeden Bootstyp gibt es etwas passendes. 

Werder war schon vor 100 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner. In den Sommermonaten öffneten die Bauern ihre Höfe und boten Speisen und Erfrischungsgetränke an. Aus der Not heraus war 1879 das erste Baumblütenfest geboren worden. Es wurde ein Erfolg und zur Tradition. Neben der Obstbaumblüte ist der Weinanbau in Werder beheimatet. Am Werderaner Galgenberg wurde bereits im 16. Jahrhundert Wein angebaut. Auch am Werderaner Wachtelberg gab es im 17. und 18. Jahrhundert Weinbau, während der berühmteste Weinberg der Region, der von Friedrich dem Großen am Schloss Sanssouci ist. Heute gibt es viele kleine Weinbauern, die gerne Gäste empfangen und mit ihren Köstlichkeiten in den Sommermonaten für eine mediterrane Stimmung sorgen.

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Zwischen Großer Plessower See und Havel

Werder ist eine Stadt mit ca. 26.500 Einwohnern und liegt westlich von Potsdam. Als staatlich anerkannter Erholungsort verfügt die Blütenstadt in Brandenburg über eine hervorragende Anbindung und ein reiches Freizeitangebot. Eine der beliebtesten Wohngegenden befindet sich rund um den Bahnhof Werder, wo die Regionalbahn nach Potsdam und Berlin hält. In den vergangenen Jahren entstanden rund um den Bahnhof viele Geschäfte für den täglichen Bedarf: Supermarkt, Metzgerei und Bäckerei. Gleich neben dem Bahnhof gibt es die bekannte Vulkan-Werft und den Bootsverleih. Entlang der Havel reihen sich Bootsplätze wie Perlen an einer Kette auf. Ein Stück weiter nördlich kommt die Marina Havelauen mit mehr als 200 Liegeplätzen.

Die höchste Erhebung zwischen Großer Plessower See und Havel ist der Kesselberg. Viele Stufen müssen bis zur Aussichtsplattform und dem ehemaligen Ausflugslokal Friedrichshöhe überwunden werden. Als Belohnung gibt es einen traumhaften Blick. In Richtung Großer Plessower See ist Werder von schmucken Einfamilienhäusern auf großen Grundstücken geprägt. Hier geht es ruhig zu, denn der Große Plessower Straße ist für Motor- und Segelboote tabu. Von Wald und einem Schilfgürtel umgeben, ist der See ein Paradies für seltene Tierarten. Wenige kleine Badestelle und das Strandbad Werder bereichern dieses Idyll. Besonders bei Anglern ist der See sehr beliebt. Ein Kleinod für Erholungssuchende ist ebenfalls der gleich neben dem Strandbad gelegene Stadtpark Werder mit Hundepark, dem Eichenfelsenkreis und den vielen Spazierwegen.

Die Villa Kempner

In die Gegend zwischen Großer Plessower See und Havel verliebt sich die Bankiersfamilie Mendelsohn/Kempner. Für sie plante der Architekt Carl Sattler 1924 eine Villa als repräsentativen Sommersitz mit einem umfassenden, parkähnlich gestaltetem Garten mitsamt Tennisplatz, Gartenpavillon und Badebassin. Es entstand eine Villa wie aus dem Märchenbuch.

Heute zeichnen helle Fassaden, große Fenstern und ein vornehmer Eingang das breit gelagerte Gebäude mit anschließenden Seitenflügeln aus. Die lichterfüllten Räume und eindrucksvolle Holztreppe spiegeln den einstigen Anspruch der Bankiersfamilie wider. Stets gibt es einen Bezug zum Garten.

Im Jahr 2007 wurde die Villa mit ihren 35 Räumen umfassend saniert und als Hotel mit Gastronomie geplant. Mit Frühstückssaal, einer exklusiven Sauna- und Badelandschaft, einem gediegenen Billardsaal, einer 300 Quadratmeter großen Terrasse und dem Wintergarten wartet das geschichtsträchtige Gebäude auf neue Impulse.

Eine Insel in der Havel

Werder ohne Insel wäre wie Berlin ohne Fernsehturm. Übersetzt soll Werder Insel im Fluss heißen. Um 1310 gab es eine Fischersiedlung und eine Holzbrücke verband die Insel mit dem Festland. Heute verzaubert die malerische Inselstadt mit ihren kleinen Gassen, Kopfsteinpflaster, den alten Fischerhäusern und der Bockwindmühle die zahlreichen Gäste. Weithin sichtbares Wahrzeichen ist die Heilig-Geist-Kirche mit ihrem markanten 50 Meter hohen Turm.

Werder ohne Insel wäre wie Berlin ohne Fernsehturm

Ob Obstbaumuseum, Fischrestaurant oder Uferpromenade, auf der Insel gibt es für Einheimische und Touristen einige Attraktionen. Idyllisch ist es in den kleinen Cafés und Eisdielen rund um den alten Marktplatz. Baumblütenfest, Mühlenfest und Weihnachtsmarkt sorgen für Abwechslung. Darüber hinaus ist die Altstadtkulisse Drehort zahlreicher Spielfilme.

Rund um den Glindower See

Zu Werder gehören auch das benachbarte Glindow und Petzow. Sie liegen am Glindower See und Schwielowsee. In den Sommermonaten herrscht hier Urlaubsstimmung, während sich in den Wintermonaten der Nebel über das ruhige Wasser legt. Campingplätze, Strandbad und einige wenige Bootsstege prägen den Glindower See. Zahlreiche Wanderroute laden zur sportlichen Erholung ein.

Im Jahre 1869 war Theodor Fontane Gast in Werder. Er spazierte vom Bahnhof – vorbei an „Kirschbaumwäldern und Erdbeerfeldern“ – auf staubiger Straße bis zum eigentlichen Ort auf der Insel. Seine Eindrücke schrieb er gleich in drei Kapiteln nieder. Was würde Fontane wohl heute über Werder zu Papier bringen? Vielleicht eine Liebeserklärung an die malerische Villa Kempner mit ihrem großen Garten.

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