Marina Apartments Bad Saarow: Richtfest

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© Alexander Winkler

Feierliches Richtfest für das von David Chipperfield entworfene Refugium am Westufer des Scharmützelsees

Bei schönstem sonnigen Frühlingswetter versammelten sich vergangenen Freitag, den 29. April 2022, rund 200 geladene Gäste – darunter Erwerber, Interessenten, Geschäftspartner, Vertreter der Gemeinde, des örtlichen Tourismusverbandes und der Presse sowie die verschiedenen Baugewerke –, um mit einer offiziellen Zeremonie das Richtfest für die Marina Apartments by David Chipperfield zu begleiten. Die Eröffnungsfeier fand auf der Penthouse-Terrasse von einem der insgesamt fünf Apartmentkomplexe, die zu dem Gebäudeensemble gehören, statt und gab einen Vorgeschmack auf den einzigartigen Ausblick in die Natur und auf den wunderschönen Scharmützelsee.

Nach der Begrüßung durch den Gründer und Artprojekt-Geschäftsführer Thomas Hölzel übergab dieser das Wort an Prof. Alexander Schwarz, Design-Chef und Managing Partner von David Chipperfield Architects Berlin.

„Das Richtfest ist eine uralte Sitte. Sie geht zurück auf altindische Weihereden und hat sich über die Jahrhunderte in weitgehend unveränderter Form gehalten. Der Name „Richtfest“ hat dabei rein gar nichts mit Richtern, Gerichteten oder gar Hinrichtungen zu tun. Im Gegenteil: Das Richtfest hat einen ausschließlich positiven Charakter und wird üblicherweise begangen, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertiggestellt, das Dachgerüst ausgerichtet ist. […] Das Richtfest ist also das Fest der Bauschaffenden, bei denen sich der Bauherr für die Erstellung des Rohbaus und der Zimmererarbeiten bedankt. So beginne auch ich heute traditionsgemäß mit dem Dank an alle Handwerker, die uns bis hierher begleitet haben. Sie haben großartige Arbeit geleistet und sich mit vollem Engagement für die qualitätsvolle Errichtung eingesetzt. Herzlichen Dank!“ Thomas Hölzel, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Artprojekt Entwicklungen GmbH, die Feierlichkeiten.

Im Anschluss wurde als Teil der Zeremonie der traditionelle Richtspruch durch Polier René Haase verlesen, der auch um den Segen für das Haus bat:
„Zum Giebel bin ich hochgestiegen, um hier zu reden mit Vergnügen. Den Bauherrn und die lieben Seinen und alle, die sich hier vereinen, die Baugenossen und die Gäste begrüße ich zu diesem Feste. Dem Architekten, der zum Bau den Grundriss hat erdacht, genau, dem Mauermeister, der sodann das Werk mit sicherer Hand begann, sei heut ein volles Glas geweiht, mit Glück und Heil zu aller Zeit. Nicht minder sollen die Gesellen, die mit den Äxten und den Kellen gezimmert und gemauert hier, ein Segenswort erlauben mir. Prost!“ […] – Auszug aus dem Richtspruch, verlesen von René Haase.

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© Pascal Rohe

Während der farbenfroh geschmückte Richtkranz in schwindelerregender Höhe von einem Kran über dem Komplex ausgerichtet wurde, stießen Bauherr und Polier traditionsgemäß auf die Fertigstellung des Rohbaus an. In geselliger Runde ließen die Gäste das Spektakel ausklingen – begleitet von den Klängen der Berliner Jazzband Snatch.

Danach wurden die Gäste auf eine kulinarische Reise mit Spezialitäten aus den Artprojekt-Gastronomiebetrieben entführt. Sie konnten sich durch eine wunderschön angerichtete Vielfalt an Köstlichkeiten schlemmen: bayerisch inspirierte Gerichte wie Breznknödel mit Schwammerlsoße oder Tafelspitz mit Röstkartoffelsalat vom Freilich am See, frische Fischdelikatessen wie Zander mit Gurken und Meerrettich oder Rauchaal mit Apfel, Birne und Speck aus den Köllnitzer Fischerstuben, italienische Köstlichkeiten wie im Parmesanlaib zubereitete hausgemachte Trüffelpasta oder Vitello Tonnato aus der amiceria. Mit süßen französischen Leckereien wie Macarons und Petit Fours aus dem Café Le Gâteau rose konnten die Gäste die kulinarische Reise abschließen. Alle Gastronomiebetriebe der Artprojekt-Gruppe stehen für hervorragende Qualität und Regionalität, denn 70 % der in den Betrieben verarbeiteten Produkte werden aus einem Radius von maximal 70 Kilometern bezogen.

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© Pascal Rohe

Die konstruktive Zusammenführung von Architektur, bildender Kunst und Natur gehört seit mehr als 30 Jahren zur Unternehmensphilosophie. So auch bei der Realisierung der Marina Apartments. Bei der Feier wurde ein Ausblick auf das von Dr. Alexandra Gräfin von Stosch kuratierte Kunstprogramm mit internationalen Künstlern gegeben, darunter die Schweizer Bildhauerin Claudia Comte (König Galerie), die finnische Fotokünstlerin Sandra Kantanen von der Helsinki School (Galerie Persons Project) sowie der deutsche Fotokünstler Maximilian Meisse.

Sir David Chipperfield, der in Berlin mit seinem Team zuletzt die James-Simon-Galerie gebaut und die Neue Nationalgalerie saniert hat, und der Schweizer Landschaftsarchitekt Enzo Enea, berühmt für sein Baummuseum nahe des Zürichsees, zeichnen verantwortlich für die Gestaltung des Ensembles aus fünf Gebäuden mit 54 Apartments und Penthouses, eingebettet in einen circa 14.000 Quadratmeter großen Privatpark mit altem Kiefernbestand und Seezugang. Alle Apartments und Penthouses verfügen über Balkone oder Terrassen mit Blick auf den See oder in die Parklandschaft.

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Visualisierung © bloomimages GmbH

Nur knapp eine Stunde von Berlin entfernt, gilt der Scharmützelsee – den Theodor Fontane einst liebevoll als das „Märkische Meer“ bezeichnete – als eines der gefragtesten Ausflugsziele vor den Toren der Hauptstadt. Malerische Natur, zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, Kulinarik und Kultur stehen zum Abschalten und Genießen zur Verfügung.

Die Baugenehmigung für die Marina Apartments wurde im März 2021 erteilt, am 24. Juni 2021 fand daraufhin die Grundsteinlegung statt. Seither ist der Bau des Apartmentkomplexes weiter fortgeschritten, sodass am 29. April 2022 Richtfest gefeiert werden konnte. Bisher sind rund 85 % der Wohnungen platziert. Die Fertigstellung ist für Anfang 2024 geplant.

Die Marina Apartments stellen den ersten Bauabschnitt des auf insgesamt 75.000 Quadratmetern geplanten Marina Resorts dar, welches durch ein 5-Sterne-Bio-Hotel, eine Marina sowie einen Komplex mit Ferienwohnung komplettiert wird. In einem weiteren Schritt soll auch das ebenfalls im Besitz von Artprojekt befindliche benachbarte Strandbad „Neptun“ wiederbelebt werden und an die Glanzzeiten dieses historischen Ortes anknüpfen, der sich bereits in den Goldenen Zwanzigern als Spa-, Sport- und Kurort größter Beliebtheit erfreute. Das Investitionsvolumen für die Marina Apartments beträgt rund 45 Mio. Euro und für das gesamte Marina Resort, das zu den zukunftsweisenden Großinvestitionen des Landkreises zählt, rund 200 Mio. Euro.

Über Artprojekt Unternehmensverantwortung für Mensch und Natur Als Immobilienentwickler innovativer Wohnbauquartiere mit Alleinstellungsmerkmal in Berlin gestartet, hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren als Multibranchenentwickler in der boomenden Metropolregion aufgestellt. In den Kernkompetenzfeldern Immobilienwirtschaft, Hotellerie und Gastronomie, Ernährung der Zukunft sowie Land- und Fischereiwirtschaft entwickelt Artprojekt aus dem eigenen Ökosystem heraus ganzheitliche Konzepte mit dem Anspruch auf höchste Lebensqualität, stets in Verbindung mit sorgfältig kuratierter Kunst sowie Einbindung und Bewahrung der Natur.

Im Sinne der Mission Curated Future und im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie sowie Kultur und Gemeinnützigkeit folgt Artprojekt den selbst gesetzten Leitlinien von Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und sozialer Verantwortung und setzt so wichtige Impulse für zukunftsfähige Entwicklungen.

Für herausragende unternehmerische Erfolge im Hinblick auf ökonomische Weitsicht, Innovationskraft und Flexibilität sowie soziales und ökologisches Engagement wurde die Artprojekt Unternehmensgruppe 2021 mit dem Unternehmerpreis „Made in Berlin“ ausgezeichnet.

Das neueste Leuchtturmprojekt ist der Food Campus Berlin, der am Teltowkanal auf 40.000 Quadratmetern ein Innovationszentrum für die Ernährung der Zukunft und Planetary Health bietet. Hier entsteht ein physischer und digitaler Ort als Transformationsbeschleuniger für interdisziplinäre Lösungskonzepte und als Plattform für Innovationsprojekte der Lebensmittelbranche. Start-ups, Industrie, Forschung und Wissenschaft arbeiten in Synergie unter einem Dach.
Das im Jahr 1985 gegründete Unternehmen ist unabhängig und inhabergeführt. Das realisierte Gesamtprojektvolumen beträgt über 2 Mrd. Euro und das Team besteht inzwischen aus rund 160 Mitarbeiter:innen in Berlin und Brandenburg.

www.artprojekt-gruppe.de

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