Berlin Mitte

Leben in der pulsierenden Großstadt

Politik und Medien, Kultur und Tourismus bestimmen den Rhythmus in Berlin-Mitte. Hier schlägt das Herz der Hauptstadt. Und es schlägt schnell: Tagsüber drängeln sich geschäftige Anzugträger und Touristen aus aller Welt durch die Friedrichstraße und Unter den Linden entlang. Nachts leuchten der historische Gendarmenmarkt, das legendäre Brandenburger Tor, die Hochhäuser am Potsdamer Platz, das mondäne Hotel Adlon und der Fernsehturm am Alexanderplatz um die Wette. So kennen Millionen Menschen weltweit die Spree-Metropole aus dem Fernsehen.

Es ist ein Erlebnis durch die Straßen von Berlin-Mitte zu flanieren und das Treiben der Großstadt zu genießen. Hier ist Berlin zu jeder Tages- und Jahreszeit quicklebendig. Urbanes Wohnen und Arbeit, ganz nah beieinander, kreieren einen der aufregendsten Bezirke der deutschen Hauptstadt. Das Herz von Berlin liegt rund um die historische Prachtallee „Unter den Linden“. Jeder Stein atmet hier Geschichte. Zwischen dem wiedererrichteten Stadtschloss der Hohenzollern und dem Brandenburger Tor haben die altehrwürdige Humboldt-Universität, das Zeughaus, die Akademie der Künste, zahlreiche Botschaften und das berühmte Hotel Adlon ihren Sitz. Zu den schönsten Plätzen von Mitte gehören der Pariser Platz und der Gendarmenmarkt. Hier herrscht das Flair von London, Paris, Wien und Rom – hier ist Berlin eine wahrhaft europäische Metropole. Die Gebäude mit ihren historischen Fassaden strahlen eine ganz besondere Aura aus. Entlang des Prachtboulevards, der Nebenstraßen und in den spreenahen Lagen sind Wohnungen bei Käufern und Mietern sehr begehrt. Wer hier wohnt, wohnt im Herzen des alten Berlins. Mehr Mitte geht in der Hauptstadt nicht.

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Gendarmenmarkt • Das Konzerthaus und der Französische Dom am Gendarmenmarkt. Foto: abbilder Lizenz: CC BY 2.0

Der Bezirk Berlin-Mitte entstand im Jahr 2001 durch die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Bezirke Tiergarten, Mitte und Wedding. Der Regierungssitz mit dem Bundeskanzleramt und zahlreichen Bundesministerien befinden sich hier genauso wie der Deutsche Bundestag, das höchste Parlament der Republik. Auch der höchste Vertreter Deutschlands, der Bundespräsident, residiert im Bezirk, im Schloss Bellevue.

Bis zu 370.000 Einwohner leben heute in Berlin-Mitte. Jeder zweite Bewohner hat einen Migrationshintergrund, was vor allem auf die Ortsteile Wedding, Gesundbrunnen und Moabit zurückzuführen ist, die sehr multikulturell bevölkert sind. Der Bezirk ist mit einer Einwohnerdichte, die doppelt so hoch ist wie in Berlin sonst üblich, sehr dicht besiedelt. Eine Ausnahme bildet nur der besonders exklusive Ortsteil Tiergarten, wo Wohnungen und Häuser teuer sind und viele Botschaften und Konzerne ihre Repräsentanz haben.

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Das Brandenburger Tor © elxeneize / Fotolia.com

Moabit, Wedding und Humboldthain gehörten schon im Kaiserreich zu den größten Industriestandorten Berlins und auch heute befinden sich hier drei große Industrie- und Gewerbegebiete: Moabit-West mit Siemens, vielen kleinen und mittelgroßen Betrieben, dem Fruchthof und dem bekannten Westhafen. Der Standort Fennstraße in Wedding, das bekannteste hier angesiedelte Unternehmen ist die Bayer AG. Und, von den beiden erstgenannten nicht weit entfernt: Humboldthain mit einem 21 Hektar großem Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort. Markant sind die ehemaligen AEG-Fabrikhallen, die an die große Zeit der Industriemetropole Ende des 19. Jahrhunderts erinnern. Heute beherbergen sie das in den 1980er Jahren etablierte erste deutsche Gründerzentrum. Aufgrund der sehr zentralen Lage, dem Regierungsviertel und den vielen Even-Locations haben sich im Bezirk zahlreiche Lobbyisten, Nichtregierungsorganisationen, Medienunternehmen und Hotels angesiedelt. Mit der Friedrichstraße, dem Potsdamer Platz und dem Alexanderplatz hat der Bezirk drei der bekanntesten Einzelhandels­standorte Berlins. Hinzu kommen die zahlreichen exklusiven Geschäfte an der Friedrichstraße, Unter den Linden und in deren Seitenstraßen.

Die Spitzenpreise für Immobilien liegen in Berlin-Mitte bei 15.000 Euro pro Quadratmeter. Etwas günstiger sind die an verkehrsreichen Standorten gelegenen Immobilien, beispielsweise an der Leipziger Straße, der Friedrichstraße und der Wilhelmstraße. Hier sollten Käufer mit 6.000 bis 8.000 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen wie Rom, London oder Paris ist das günstig. Eine Investition kann sich auch heute noch bezahlt machen: Experten prognostizieren sowohl im Alt- als auch im Neubau einen weiteren Preisanstieg. Das Angebot an freien Wohn­immobilien in Berlin-Mitte sinkt stetig, die Nachfrage nimmt rasant zu.

Zu der exklusiven Wohnlage gehört das beste Kulturangebot der Hauptstadt. Rund um das Stadtschloss liegen die großen Museen und bedeutenden historischen Sammlungen. Ein einmaliger Schatz, der in den Dauerausstellungen immer wieder neu inszeniert wird. Zu Mitte gehören aber auch die Kunstsammlungen der großen Stiftungen und die internationalen Galerien. Hier ist das Who-is-Who der Kunstwelt versammelt und bringt seine Besucher zum Staunen. Für Touristen bieten der Admiralspalast, das traditionsreiche Berliner Ensemble und die Philharmonie in der Nähe des Potsdamer Platzes ein abwechslungsreiches Programm.

Rund um den Hauptbahnhof verwandelt sich derzeit der ehemalige Grenzstreifen in das moderne Büroviertel Europacity. Häufig sind die neuen Büro- und Gewerbeflächen bereits vor Baubeginn langfristig vermietet. Auf die zukünftige Mischung und Entwicklung des Viertels darf man gespannt sein. All diese großen Projekte sind in der zeitlichen und räumlichen Dichte europaweit einmalig und es wundert nicht, dass der Markt für Immobilien in Berlin-Mitte zu den beliebtesten in Europa zählt.

Den Spree-Blick genießen

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Strandbar Capital Beach, Berlin-Tiergarten • Nördlich des Berliner Hauptbahnhofs entsteht das Quartier Europacity. © visitBerlin, Foto: Philip Koschel Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Besonders gut lässt sich das Flair von Berlin-Mitte entlang des Spreeufers genießen. Auf den zahlreichen Schiffstouren entlang der Museumsinsel, der Friedrichstraße, Schloß Bellevue und dem Bundesministerium des Inneren lässt sich der Bezirk hautnah erleben. Durch die Spree, die vielen Kanäle und zahlreichen Brücken wird deutlich, warum Berlin den Spitznamen „Spree-Athen“ völlig zu Recht trägt. Berliner treffen sich im Sommer gerne in dem kleinen Monbijoupark an der Spree, zwischen den Hackeschen Höfen und der Museumsinsel, zum Picknicken, Grillen und Erholen. Biergärten und Strandbars laden hier zum Entspannen ein. Die Museen auf der Museumsinsel – die Alte Nationalgalerie, das weltberühmte antike Exponate umfassende Pergamonmuseum, das Bode-Museum mit historischen Schätzen und das Alte Museum – laden Besucher aus aller Welt ein. Ganz in der Nähe befinden sich der prachtvolle Berliner Dom, das bekannte Maxim-Gorki-Theater und das Deutsche Historische Museum. Mit Kindern lohnt sich ein Besuch des „AquaDom & See Life Berlin“. Hier ist man in einer aufregenden Unterwasserwelt und kann mehr als 5.000 Meerestiere aus aller Welt entdecken.

Alexanderplatz: Neue Immobilien in Berlin-Mitte

„Berlin Alexanderplatz“ – so lautet der Titel von Alfred Döblins 1929 publizierten Erfolgsroman, der diesen
zentralen Platz in der östlichen Mitte Berlins legendär gemacht hat. Heute gehört der „Alex“ zu den Standorten, in dessen Umfeld die ambitioniertesten Wohnbauprojekte in Mitte geplant werden. Geht es nach den der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und engagierten Investoren, dann wird sich das Areal grundlegend verändern und durch anspruchsvolle Wohntürme aufgewertet. Entwickler und Architekten warten sehnsüchtig darauf, endlich diesem zentralen großen Platz und seinem Umfeld eine neue moderne Identität zu geben. Es werden Wohntürme nach höchsten internationalen Standards entstehen. Der Alexanderplatz braucht diese Aufwertung, sowohl im Stadtraum, in der Verkehrsführung als auch in der Architektur. Der traditionsreiche Platz in Ostberlin wird ein neues Gesicht erhalten. Darauf freuen sich viele. 

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Der Potsdamer Platz: hier geht es hoch hinaus

Den größten Wandel hat seit 1990 der Potsdamer Platz erlebt. Zeugte er viele Jahre nach dem Mauerfall noch von der deutschen Teilung, so entwickelte er sich seit der Mitte der 1990er Jahre zum lebhaften Geschäfts- und Kulturzentrum. Hier entstanden im Stil der „Postmodernen Architektur“ das „Quartier Daimler”, das „Sony Center“, das Einkaufszentrum „Potsdamer Platz Arkaden“ und der „Bahntower“, der nachts weit über die Innenstadt leuchtet. Wer die
moderne und kreative Seite Berlins entdecken will, ist im Areal rund um den Potsdamer Platz genau richtig. Auch diese Gegend hat inzwischen zahlreiche Top-Wohnlagen mit Concierge-Service, Doorman und beheizten Tiefgaragen. Diese 1A-Immobilien haben natürlich auch ihren entsprechend hohen Kauf- und Mietpreis.

Immer interessanter: Wedding und Moabit

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Blick über das Nikolaiviertel Richtung Rotes Rathaus und Fernsehturm © davis / Fotolia.com

Wenn Berliner von „Mitte“ sprechen, dann meinen sie den früheren Bezirk und heutigen Ortsteil Mitte rund um die Friedrichstraße und Unter den Linden. Seit der Bezirksreform gehören aber auch die nördlich und westlich liegenden Ortsteile Wedding und Moabit dazu. Sie liegen ebenfalls sehr zentral und verfügen noch über viel Potential für anspruchsvolles Bauen und Leben.

Moabit hat sich vom traditionsreichen Arbeiterstadtteil zur urbanen Insel mitten in Berlin entwickelt. Eine Insel für alle, die die Vielfalt und das Echte lieben. Schulen, Kitas, Parks, Ärzte, Supermärkte – auch Familien finden hier alles für ein gutes Leben. Die Verkehrsanbindung ist dank U- und S-Bahnen, vieler Bus-Linien, dem schnellen Bustransfer zum Flughafen Tegel, dem Autobahnanschluss und dem Berliner Hauptbahnhof hervorragend. Gemeinsam garantieren diese Faktoren, dass Moabit für Mieter, Eigentümer und Kapitalanleger immer attraktiver wird.

Das neue Wohnquartier Lehrter Straße liegt zwischen Wedding, Moabit und Mitte, nur wenige Gehminuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt. Der Kiez rund um die Lehrter Straße hat eine wechselvolle Vergangenheit: im 19. Jahrhundert erstreckten sich auf der westlichen Seite der Lehrter Straße Kasernen. Auf der östlichen Seite verliefen die Bahnanlagen der Lehrter Bahn – nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang ein „Niemandsland“ zwischen Ost und West, geprägt von der Berliner Mauer. Durch die Wiedervereinigung rückte die Lehrter Straße vom Rand in die Mitte Berlins. Heute gehört diese zentrale Gegend zu den städtebaulich interessantesten Lagen der Hauptstadt: im östlichen Bereich entsteht die international beachtete Europacity und im westlichen Bereich wächst das attraktive neue Wohnquartier „Lehrter Straße – Mittenmang“ heran.

Wer in Berlin-Mitte eine Eigentumswohnung oder Mietwohnung hat, der kann sich heute glücklich schätzen. Hier lebt es sich herrlich urban am Puls der Zeit in einer der attraktivsten Metropolen Europas. Allerdings: Kaufpreise und Mieten steigen kontinuierlich. Wer hier eine Wohnung erwerben will, der sollte diese besser heute als morgen kaufen, denn die Preise kennen in Berlin-Mitte nur eine Richtung: nach oben.

Bastian Behrens

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