Megatrend: individuelles Baddesign

Keine Kompromisse bei der Badplanung
Keine Kompromisse bei der Badplanung

Shoes on demand, die persönlich gestaltete Smartphonehülle mit eigenen Initialen und ein neues Notebook nach dem Baukastenprinzip, das genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist – Individualisierung von Produkten hat viele Gesichter und ist sehr gefragt. Experten haben hier längst als Megatrend erkannt. Auch vor Luxusbädern macht der Trend nicht Halt.

Die positiven Nachrichten aus der Branche überschlagen sich: Who’s Perfect expandiert, Tylko bietet eigene Design-Kreationen über das Smartphone und Anbieter wie designbaeder.com erweitern stetig ihr Sortiment an Badmöbeln. Die Kaufkraft der Kunden ist hoch, Designermöbel sind in. Wie aber erklärt sich der Wunsch nach individuellem Design?

Die digitale Revolution und ihre Folgen

Erklären lässt sich der Megatrend zunächst mit zwei Begriffen: Globalisierung und Digitalisierung. Die digitale Revolution hat neue Geschäftsmodelle und Herstellungsverfahren wie Pilze aus dem Boden schießen lassen. Persönliche Konfigurationen, die früher mit einem hohen Personalaufwand verbunden waren, lassen sich heute automatisiert und mit wenigen Klicks im Netz durchführen.

In der Regel legen Anbieter ein Basisprodukt fest, bei dem verschiedene Module kombiniert und/oder Elemente nach Wunsch gestaltet werden können. So ist es bei Möbeln beispielsweise möglich, zwischen unterschiedlichen Farben, Mustern oder Motiven zu wählen oder sich zwischen verschiedenen Beschlägen für Schränke und Materialien für Oberflächen zu entscheiden.

Orts- und zeitunabhängige Planung

Produziert wird das Produkt erst dann, wenn der Auftrag erteilt wurde. Das System übermittelt die technischen Daten direkt und ohne Umwege an den Auftragnehmer. Zudem ist das Angebot im Netz über Ländergrenzen hinweg jederzeit verfügbar. Modetrends von anderen Kontinenten schwappen schneller über den Ozean, als es noch vor 20 Jahren der Fall war.

Für die Hersteller bedeutet das einen höheren Konkurrenzdruck, aber auch viel Inspiration. Ideen anderer können aufgenommen, im besten Fall sogar weiterentwickelt und optimiert werden. So verbessert sich das Angebot für den Kunden ständig und seine Bedürfnisse rücken wieder stärker in den Mittelpunkt.

Ausdruck der Persönlichkeit

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Megatrend: individuelles Baddesign

Den Wunsch nach individueller Badgestaltung erklärt der technische Wandel indes noch nicht. Allerdings dadurch, dass Produkte, die früher mit einem hohen Status verbunden waren, heute mehr Menschen zugänglich sind. In Zeiten, in denen Millionen ein iPhone in der Hosentasche tragen, fehlt die Unterscheidung.

Eine eigene Identität entsteht indes durch zwei grundlegende Dinge: Zugehörigkeit auf der einen, Abgrenzung auf der anderen Seite. Durch die Einrichtung drückt sich der Lebensstil aus, dem sich eine Person zugehörig fühlt. Gleichzeitig möchte sie sich als Individuum abgrenzen. Immer häufiger ist daher zu beobachten, wie sich Menschen regelrecht als Marke selbst inszenieren und ihre Wohnräume entsprechend gestalten.

Keine Kompromisse

Viele Marketingabteilungen haben dies inzwischen erkannt und bieten ihren Kunden Möglichkeiten der Personalisierung an. Handtücher mit eingestickten Initialen wären ein einfaches Beispiel hierfür. Eine andere Option ist die, exklusive Leistungen im Badbereich anzubieten, also beispielsweise ein Baddesign zu entwerfen, das in dieser Ausführung einzigartig ist und das sonst in keinem anderen Eigenheim zu bewundern ist.

Diesen Mehrwert können vor allem Unternehmen bieten, die hochwertige Ausstattungen im Programm haben und einen erstklassigen Service leisten. In einer Welt, in der eine Flut an Möglichkeiten dem Einzelnen den Durchblick erschwert, ist Erfahrungswissen gefragt. Und so wundert es nicht, dass auch ein weiterer Trend unter Wohlhabenden zu beobachten ist: Die wachsende Wertschätzung für eine fachkundige Beratung.

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