50plus – altersgerechtes Wohnen

Immobilien für die neuen jungen Alten

Menschen der Generation 50plus haben nie Zeit! Gasthörer an der Universität, Kreuzfahrten im Mittelmeer, Engagement im Ruderclub und und und. In der zweiten Lebenshälfte geht es nicht mehr um den Ruhestand und Müßiggang, sondern um ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehört auch ein Wohnsitz der ruhig, altersgerecht und sicher ist und für die allermeisten in zentraler Lage sein soll.

Niemand möchte auf dem Land alt werden

Die demographische Entwicklung zeigt, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und immer weniger Menschen in den ländlichen Regionen leben möchten. Dazu gehört auch die Generation 50plus, denn wenn die Kinder bereits in die Großstädte gezogen sind, Ärzte fehlen und nur mit dem Auto eingekauft werden kann, dann verliert die ländliche Idylle an Attraktivität. Wie können ältere Menschen sich in der Großstadt zurecht finden? Hierfür gibt es kein Rezept, sondern es kommt auf den Einzelfall an. Sie können in die Nähe der Kinder und Freunde ziehe oder mit Weitsicht eine barrierefreie Immobilie erwerben.

50plus und Wohnen mit besonderem Ambiente

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Die Ansprüche und Bedürfnisse ändern sich im Laufe des Lebens, denn war man als Student mit einer Matratze auf dem Boden zufrieden, so soll es später ein Box-Spring-Bett sein und noch etwas später ein etwas höheres Box-Spring-Bett, damit das Aufstehen leichter fällt. Die Generation 50plus ist sich bewusst, dass das Wohnen im Alter durchaus bequem sein soll. Dazu gehört die Ausstattung der Wohnung ebenso wie das Wohnumfeld. Im Idealfall ist ein Arztpraxis, ein Friseur und ein Geschäft im Haus oder in der unmittelbaren Nähe fußläufig zu erreichen. Fahrstühle, wenige Stufen oder Schwellen sowie trittsichere Bodenmaterialien sind besonders wichtig. Daneben haben ältere Menschen das Bedürfnis sich mit anderen Menschen auszutauschen. Die Architektur kann dazu einen wichtigen Beitrag, mit Begegnungsmöglichkeiten und Gemeinschaftsflächen, leisten. Dazu gehören Laubengänge als Kontakträume, Mietergärten, Sitzplätze in der Gartenanlage und Gemeinschaftsräume. Der soziale Austausch ist besonders wichtig und deshalb bevorzugen viele ältere Menschen ein gemischtes Wohnumfeld. Vermehrt gibt es den Trend das ältere Menschen in sogenannten Senioren-WGs unter sich bleiben möchten. Auch diese Wohnform wird zunehmend angeboten und das Angebot weiter ausdifferenziert.

Der Klassiker: Wohnen in der Seniorenresidenz

Wohnen in der Seniorenresidenz und schon eröffnen sich vor dem geistigen Auge Bilder von großzügigen Grünanlagen mit Rasenflächen, Springbrunnen und Schmuckbeeten. Entlang der Spazierwege stehen Bänke und Gartensessel zum Verweilen. Die Gebäude sind eher niedrig und Balkone liegen zum Garten. Oftmals ist eine überschaubare Anzahl von Zimmern bzw. Wohneinheiten vorhanden und das Herzstück bildet ein großer Speisesaal. Alles ist möglichst hell eingerichtet. Als Seniorenresidenz können sowohl Altenheime als auch betreutes Wohnen bezeichnet werden. Die Versorgung durch Fachpersonal ist besonders wichtig, denn im Laufe der Zeit nimmt die Notwendigkeit der externen Hilfe und Unterstützung zu. Aus diesem Grund gibt es oftmals eine Koppelung mit einem Pflegeangebot. Sie entscheiden selbst ob es eine eigene Wohnung, eine Wohneinheit im betreuten Wohnen oder ob es bereits ein Zimmer mit Pflegeangebot sein muss. Durch das Angebot an verschiedenen Pflegestufen müssen Bewohner einer Seniorenresidenz im Alter nicht mehr umziehen. Es ändert sich lediglich die Wahl der individuellen Pflege. Dabei werben viele Einrichtungen mit der besten Versorgung durch modernste technische Ausstattung. Zudem wohnen Senioren hier unter Gleichgesinnten, so dass kaum die Gefahr der Vereinsamung besteht.

Gemischt und zentral: 50plus im Szenekiez

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Unter den Stichworten Mehrgenerationswohnen, gemischtes Zusammenwohnen, generationsgemischtes Wohnen verbirgt sich das Konzept, dass jung und alt im selben Haus bzw. Gebäudeensemble, aber in eigenen Wohnungen wohnen. In einer lebendigen Mischung verschiedener Wohnformen leben Familien, Senioren, Alleinstehende, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung in bunter Normalität zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Für die Menschen dieses Lebens- und Wohnmodells ist es wichtig aufeinander zuzugehen, kontaktfreudig zu sein und sich an gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen. Die Häuser sind barrierefreie und bestehen aus unterschiedlich großen Wohnungen und der Möglichkeit zur ambulanten Betreuung, was eine gute Alternative zu einer stationären Unterbringung ist. In Berlin zählen das Bauprojekt Spreefeld in Berlin-Mitte – unmittelbar neben dem Deutschen Architekturzentrum –, So Berlin am Mauerpark mit 42 seniorenfreundliche Wohnungen, das Ausbauhaus Neukölln, Walden 48 an der Landsberger Allee und Spitta.Max im angesagten Kaskelkiez zu den größten Projekten (in Planungen oder bereits fertig gestellt). Von der genossenschaftlichen Organisation über Bauträgerprojekte bis hin zu Eigentumswohnungen innerhalb eines gemischten Wohnensembles, wie dem Projekt So Berlin, reicht das Angebot. Daneben gibt es gemischte Wohnprojekte am Stadtrand, wie die ökologisch nachhaltige Siedlung „Rundling“ in Johannisthal.

Mietfrei: Investition ins Alter

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Denke Sie schon heute an die Zukunft, dann wird klar, dass ein Einfamilienhaus am Stadtrand über drei Etagen die ungünstigste Investition darstellt, denn die Treppen, die Gartenpflege und die Abhängigkeit vom Auto machen diese Häuser total untauglich für die zweite Lebenshälfte. Sinkt der Wert der Immobilie – Aufgrund der Lage, Abnutzung, einer nicht zeitgemäßen Innenausstattung – dann verlieren Sie Kapitel und es reicht nicht für eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Aus diesem Grund sollte der Kauf einer Wohnimmobilie gut überlegt werden, denn wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann werden Garten und viele ungenutzte Zimmer schnell zur Last. Sowohl während des Berufslebens als auch danach ist eine Eigentumswohnung in der Stadt die sicherste Anlage, denn bei einer Neubauwohnung bleibt der Wert stabil und die aktuellen Wohnstandards haben viele Aspekte des barrierefreien Wohnens bereits integriert: große Bäder, wenige Schwelle, fließende Räume, Aufzüge bereits bei Häusern mit weniger als fünf Etagen etc.. So wird die Eigentumswohnung zu einem sicheren Refugium für ein selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter.

Tipps für Kapitalanleger

Bei steigenden Kaufpreisen und zunehmender Verweildauer (in Mitte, Schöneberg, Friedrichshain und Kreuzberg stieg die Verweildauer in einer Wohnung auf über 20 Jahre an), wodurch die Optionen zur Mieterhöhungen sinken, sinkt die Rendite. Da kann sich eine Investition in Seniorenunterkünfte lohnen. Altengerechte Immobilien sind in Deutschland eines der wenigen Segmente, bei dem noch ein Wachstum herrscht. Ursache dafür ist der demografische Wandel. Zukünftig dürften gerade seniorengerechte Immobilien, mit barrierefreier Ausgestaltung nachgefragt werden. Wer nun für das Alter vorsorgen möchte, sollte sich darüber klar werden, welche Wohnform er anstrebt. Die Investition in eine seniorengerechte Wohnform erfolgt als Anwartschaft oder direkt als Kauf einer Wohnung. Dabei erwirbt der Käufer der Anwartschaft das Recht, eine Wohnung bei Bedarf zu mieten. Beim Erwerb bedeutet dies, die Wohnung wird frühzeitig erworben und dann vermietet. Es gibt auch die Kombination von Kauf und Anwartschaft – beispielsweise den Kauf einer altersgerechten Wohnung mit der Anwartschaft. Der Vorteil eines frühzeitigen Wohnungskaufs besteht darin, sicher zu sein, den Anspruch auf eine Wohnung zu haben, außerdem fließt Miete auf das Konto des Eigentümers. Gleichzeitig können gerade Erwerber mit höheren Einkommen steuerliche Vorteile durch den Erwerb geltend machen. Der Käufer muss jedoch auch auf eine gute Regelung im Bedarfsfall achten.

50plus nicht Beige sondern Chic bis ins hohe Alter – Premiumresidenzen

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Sie tragen sich mit dem Gedanken in einer Seniorenresidenz zu wohnen, aber bitte nicht mit den üblichen Alten? Es gibt ein neues Gütesiegel, was sich „Premium – Residenzen“ nennt. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Anbietern für Menschen die auch in fortgeschrittenen Jahren sicher und Ihren gehobenen Ansprüchen entsprechend wohnen möchten. Dabei geht es darum, dass das Niveau und der Komfort von Vier- und Fünf-Sterne-Hotels geboten wird. In Berlin und Potsdam gibt es aktuell vier Häuser, die diese Kriterien erfüllen: die Residenz Tertianum vis-á-vis dem KaDeWe, der Katharinenhof im Uferpalais Berlin in Spandau, die Agaplesion Residenz Havelgarten in Spandau und das Johanniter-Quartier Potsdam an der Havel. Diese Wohnkomplexe zeichnet eine ganz unterschiedliche Lage und Architektur aus. Die Wohnungen haben eine Größe von circa 30 bis 100 Quadratmetern. Erstklassige Restaurants, Café, Schwimmbad, Gymnastikraum, Sauna, Bibliothek, Flügel, Clubraum, Theatersaal, Internetpoint und vielen weiteren Zusatzangebote gehören zum Angebot. Ein Wort zur Ausstattung der Wohnungen. Hier ziehen Sie mit den eigenen Möbeln ein. Die Einbauküchen und Badezimmer entsprechen den höchsten Ansprüchen und bei der Architektur wurde darauf geachtet, dass die Fenster möglichst bodentief – mit innenliegenden Jalousien – sind, Echtholzparkett und Fußbodenheizung in den Wohnräumen, rutschsichere Bodenfliesen, schwellenfreie Übergänge und eine 24-Stunden-Notrufanlage sorgen für zusätzliche Sicherheit rund um die Uhr. Alles ist nachzulesen im überregionalen Führer zum Thema exklusives Wohnen im Alter: „Residenzen 2014 – Premium-Wohnen im Alter“.

Fest steht, heute brauchen Sie keine Angst mehr vor dem Alter haben, sondern dürfen sich entscheiden wann, wie und wo Sie wohnen möchten: Seniorenresidenz, Wohngemeinschaft, Premiumresidenz. Somit haben Sie mehr Schwung für den Alltag und Zeit für Hobbies und Interessen. Mit einer barrierefreien Immobilie wird das Älterwerden zur schönsten Nebensache der Welt.

Dr. Carsten Schmidt

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