Architekturmodelle im 3D-Druck

3D-Modelle lassen als Lichtobjekt Käuferherzen höher schlagen © FREEFORMA AM GmbH
3D-Modelle lassen als Lichtobjekt Käuferherzen höher schlagen © FREEFORMA AM GmbH

Dank 3D-Druck erstrahlen Wohnungen bereits vor dem ersten Spatenstich

Der Kauf einer Eigentumswohnung oder des Eigenheims ist für Selbstnutzer und Kapitalanleger eine wichtige Entscheidung, denn Kapital wird langfristig gebunden und es soll eine sichere Anlage sein. Neue technische Möglichkeiten wie der 3D-Druck ermöglichen Bauträgern, Projektentwickler und Architekten ihre Ideen realistisch dem Kunden vorzustellen. Dabei entstehen personalisierte Modelle, die mit traditionellen Produktionsmethoden nur sehr aufwendig herzustellen sind. Sie bringen den wichtigen Vorteil, dass sich die Unsicherheit und das mulmige Gefühl bei der Kaufentscheidung reduzieren.

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Das Vorstellungsvermögen unterstützen

Das Problem des mangelnden räumlichen Vorstellungsvermögens ist kein Neues, in der Tat ist es weit verbreitetet. Aus diesem Grund arbeitet man in den kreativen Berufen seit jeher mit Modellen. Im Prozess entstehen unzählige Prototypen, die den Dialog zwischen den Beteiligten unterstützen bis das Endprodukt gefunden ist. An dem Einsatz von Modellen im professionellen Bereich wird deutlich, wie eingeschränkt unsere Vorstellungskraft ist. Die Wahrnehmung ist stets individuell. Dies führt zwangsläufig dazu, dass divergierende Vorstellungen existieren, die bei einer Kaufentscheidung sehr hinderlich sein können.

Bislang werden geplante Neubauten mittels eines Showrooms, mit am Computer erzeugten Bildern und eines Papiergrundrisses potentiellen Kaufinteressenten vorgestellt. Oftmals steht nach diesem Termin die Frage im Raum: Ist das Objekt die richtige Immobilie für mich? Selbst bei Bestandsimmobilien hat sich in den vergangenen Jahren das Home Staging etabliert. Es ist eine wirkungsvolle, verkaufsfördernde Maßnahme, denn die Möbelstücke vermitteln ein Raumgefühl und bieten eine Ideenvorlage für eine mögliche zukünftige Wohnungseinrichtung. Man könnte es auch als das IKEA-Prinzip bezeichnen. Das Möbelhaus zeigt in seiner weitläufigen Ausstellung den Kunden ganz unterschiedliche Lebenswelten, in denen sich vom Teenager bis zum Pensionär jeder wiederfindet.

Der 3D-Druck – präzise und schnell

Während vormals für die Anfertigung von Architekturmodellen erst die passende Werkstatt gefunden werden musste und die Produktionszeit mehrere Monate betrug, ist ein Architekturmodell im 3D-Druck innerhalb von wenigen Wochen fertig. Das Verfahren kam erstmals in den 1980er Jahren auf und wurde in den 1990er Jahren vielfach in der Automobilbranche eingesetzt. In der Fachwelt spricht man vom sogenannten „Selective Lasersintern“ (kurz SLS). Lasersintern lässt sich als ein generatives Schichtbauverfahren definieren. Mit Hilfe von Laserstrahlen bzw. durch das Sintern können dabei die unterschiedlichsten dreidimensionalen Geometrien aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff modelliert werden. Verfahrenstechnisch wird das verwendete Pulver in dünnen Schichten mittels eines Lasers verschmolzen. So entsteht das jeweilige Werkstück Schicht für Schicht in einer Art Pulver-Bad, wobei komplexe und sonst schwer anzufertigende innere Geometrien realisiert werden können. Die Werkstücke bzw. Geometrien können auch Hinterschneidungen haben, die sich durch konventionelle Fertigungsmethoden nicht herstellen lassen. Dabei werden beim Lasersintern keinerlei Stützstrukturen zur Unterstützung benötigt.
Freeforma AM – 3D Modelle für

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Präsentation des Bauprojektes „Mittenmang“ der Grothgruppe mit 3D Modellen von FREEFORMA © FREEFORMA AM GmbH

Immobilienanbieter

Die Firma Freeforma hat sich als Ziel gesetzt den 3D-Druck in der Immobilienbranche zu etablieren. Aus einem Wohnungsgrundriss entsteht im Lasersintern-Verfahren ein elegantes, weißes, DIN A4 großes Objekt. Der große Vorteil ist, dass jede Wohnung als 3D-Objekt präsentiert werden kann – bislang zeigte man dem Kunden lediglich das Gesamtobjekt als Modell. Die Produktionszeit liegt bei drei bis vier Wochen. Zusätzlich kann ein Firmenlogo auf der Rückseite eingeprägt werden. Zu jedem Modell gibt es eine Computersimulation, die ebenfalls zum Dialog beiträgt. Auf Wunsch kann in das 3D-Modell eine Beleuchtung integriert und es final auf einem Eichenpodest platziert werden.

Mit einem 3D-Modell einer Wohnung lösen Bauträger das Problem mangelnden räumlichen Vorstellungsvermögens und haben eine konkrete Dialogbasis mit Kaufinteressenten. Erstmals kann jeder Wohnungsgrundriss anschaulich präsentiert werden. Zudem ist das Modell ein tolles Geschenk für den Käufer bei Vertragsabschluss.

 

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