Steglitz-Zehlendorf

Villen, Wald und Wasser

Der Bezirk mit seinen rund 280.000 Einwohnern hat nicht nur eine einmalige Seen- und Wasserlandschaft zu bieten, dank seiner über 770-jährigen Geschichte hat er auch reichlich historisches Flair. Seitdem Zisterzienser-Mönche hier 1242 eine erste, dörflich geprägte Niederlassung gründeten, wuchs der Ort beständig. Spätestens mit dem Neubau des barocken Potsdamer Stadtschlosses im 17. Jahrhundert und der Verlagerung des Hofstaats in die Havelstadt wurde auch Zehlendorf zu einem häufigen Aufenthaltsort der preußischen Könige. Dabei ist der heutige Bezirk noch recht jung: Erst 2001 fusionierten die beiden Bezirke Steglitz und Zehlendorf zum heutigen „Steglitz-Zehlendorf“.

Mit der brandenburgischen Landeshauptstadt teilt der Bezirk nicht nur eine wechselvolle Geschichte und die naturnahe Lage: Auch Steglitz-Zehlendorf hat auf dem Markt für exklusive Immobilien und gehobenen Neubau in Berlin und Umland einen sehr guten Ruf. So gehört der im Bezirk nordöstlichst gelegene Ortsteil Dahlem zu den Top-Wohnlagen in der Hauptstadt. Hier dominieren repräsentative Villen, gehobene Geschosswohnungen und attraktive Reihenhäuser. Für ein Einfamilienhaus im Altbau sollte hier mit einem Kaufpreis von rund 500.000 bis 1.600.000 Euro gerechnet werden, im Neubau sind es circa eine Million bis zu über zwei Millionen Euro. Eigentumswohnungen im Altbau kosten durchschnittlich 2.000 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter, im Neubau sollten in Dahlem etwa 3.500 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter eingeplant werden. Ohne Zweifel: Damit gehört dieser Ortsteil von Steglitz-Zehlendorf unter anderem neben Berlin Mitte, Grunewald und Charlottenburg zu den besten Adressen der Hauptstadt.

Zu verdanken hat Dahlem das auch der Freien Universität Berlin, deren zentraler Campus sich dort befindet. Mit ihren rund 36.000 Studenten und 4.200 Mitarbeitern prägt sie das Viertel und sorgt für ein junges, lebhaftes Flair. Hier läßt es sich außerdem auch naturnah leben: Kleine Grün- und Parkanlagen sowie viel Baumbestand säumen sich entlang der kleinen Straßen in Berlin Dahlem. Das Viertel gilt traditionell als wichtiger Wissenschaftsstandort in Berlin. In Dahlem befinden sich unter anderem die bekannte Max-Planck-Gesellschaft, das Deutsche Archäologische Institut und die Deutsche Universität für Weiterbildung. Eine kleine Attraktion des Viertels bietet der U-Bahnhof-Dahlem-Dorf: Er wurde 1912/13 im Stil eines norddeutschen Gutshauses errichtet und sollte damals auf Wunsch Kaiser Wilhelm II. dem ländlichen Flair von Dahlem angepasst werden. In den 1980er Jahren wurde er in Japan sogar zum schönsten U-Bahnhof Europas gekürt. Einen kleinen Ausflug lohnt auch das Freilichtmuseum Domäne Dahlem: Hier werden im Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes Ausstellungen zur Ernährungs- und Landwirtschaftsgeschichte von Berlin und Umgebung gezeigt.

Der benachbarte Biobauernhof stellt dabei eine besondere Attraktion dar: Ein Großteil der hier gehaltenen Tiere gehört zu vom Aussterben gefährdeten Rassen und auch die schöne, ökologische Landschaftsgestaltung ist einen Besuch wert. Im Hofladen und auf dem regelmäßig stattfindenden Ökomarkt können unter anderem verschiedenste Kartoffelsorten, handwerklich gefertigte Fleisch- und Wurstwaren, Nudeln, Brot und Aufstriche gekauft werden. Auch ein Besuch des seit 1903 bestehenden Botanischen Gartens in Dahlem empfiehlt sich: Hier können unter anderem ein über 100 Jahre alter Tulpenbaum, ein Tropenhaus mit einem Riesenbambus oder ein sogenannter Goldkugelkaktus bestaunt werden. In diesem größten Botanischen Garten in Deutschland sind insgesamt rund 23.000 Pflanzenarten zu sehen.

Für Altberliner wie Zugezogene gilt: Wer gehoben und naturnah zugleich wohnen möchte, der ist in Steglitz-Zehlendorf genau richtig

Ein ähnlich schönes, ländliches Flair bietet das südwestlich von Dahlem gelegene Zehlendorf. Hier befindet sich unter anderem der kleine Fischtalpark, der zwischen 1925 und 1929 von dem Landschaftsarchitekten Max Dietrich entworfen wurde. Er bietet besonders für Familien mit seinen Liegewiesen, einem Rodelhang, einem Spielplatz sowie einem Teich zu fast jedem Wetter ein schönes Ausflugsziel. Hier kann Sport getrieben, entspannt oder auch gepicknickt werden. Als Naherholungsziele sind außerdem der Schlachtensee und die Krumme Lanke im Westen des Ortsteil Zehlendorf zu empfehlen. Beide Seen bieten zahlreiche, vor allem im Sommer gern genutzte Liegewiesen und in der Umgebung viel Waldfläche. Auch zum Baden, Joggen, Spazierengehen oder gemütlichen Entspannen eignet sich die naturnahe, idyllische Landschaft. Begehrt sind hier besonders die Immobilien und Grundstücke entlang des Ufers und der Grünfläche An der Rehwiese.

Eine besondere, architektonische Attraktion stellt in Berlin Zehlendorf der Mexikoplatz dar: Hier fällt vor allem der im Jugendstil errichtete Bahnhof mit seiner markanten Kuppel auf, die Umgebung wird durch prachtvolle Gründerzeithäuser geprägt. In der Mitte des Mexikoplatzes befindet sich neben einer kleinen Parkanlage auch ein Springbrunnen. Da überrascht es nicht, dass dieser Ort zu den schönsten Plätzen Berlins gezählt wird. Hier finden sich außerdem viele Möglichkeiten zum Einkaufen sowie schöne Restaurants und Cafés. Der Mexikoplatz bietet damit einer der Top-Wohnlagen in der Hauptstadt. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich zahlreiche attraktive Immobilien und Neubauprojekte in Berlin Zehlendorf. Grundsätzlich sollten Käufer einer Wohnung hier mit 2.800 bis 7.500 Euro pro Quadratmeter im Altbau und 4.000 bis 10.500 Euro je Quadratmeter im Neubau rechnen. Günstigere Lagen befinden sich entlang der Berliner Allee und in Richtung Lichterfelde. Beim Kauf einer Wohnung sollten in diesem Ortsteil im Altbau 2.000 bis 3.400 Euro pro Quadratmeter und im Neubau 2.600 bis 4.200 Euro eingeplant werden.

Gehobene Wohnlagen bietet auch der östlich an Zehlendorf angrenzende Ortsteil Lichterfelde. Er ist vor allem für seine beiden Villenkolonie bekannt, die in den 1860er Jahren rund um das alte Dorf und Rittergut Lichterfelde entstanden. Der Teil in Lichterfelde West gilt dabei als älteste Villenkolonie in Berlin. Geprägt ist sie durch prachtvolle, zum Teil märchenartige Villen der Jugendstil- und Gründerzeit sowie kleine, baumreiche Alleen, gepflasterte Straßen und große Gartenflächen. Im Ostteil von Lichterfelde herrscht ein ähnliches Bild vor – dieser Teil wurde jedoch während des Zweiten Weltkrieges stärker beschädigt. Außerhalb seiner beiden Villenkolonien wird Lichterfelde vor allem durch Mietshäuser und Einfamilienhäuser geprägt. Zudem entstehen gerade einige interessante Neubauprojekte in Berlin Lichterfelde. Im Norden des Ortsteil finden sich dagegen vor allem sanierte Altbauten im Stil der Gründerzeit, im Süden dagegen preisgünstige Wohnblöcke aus den 1960er Jahren. Eine Eigentumswohnung einer Immobilie aus der Gründerzeit kostet in Lichterfelde durchschnittlich bis zu 3.700 Euro pro Quadratmeter, ähnliches gilt für den Kauf einer Wohnung im Neubau. Besonders begehrt sind im Ortsteil die Top-Wohnlagen um den Augustaplatz.

Aber auch das nordöstlich an Lichterfelde angrenzende Steglitz bietet gute Wohnlagen. Hier dominieren kleinere Villen, Reihenhäuser und Eigentumswohnanlagen. Das Zentrum der Gegend bildet die Schloßstraße, die zugleich einer der größten Einkaufsmeilen der Hauptstadt bietet. Und nicht nur bei schlechtem Wetter lohnen darüber hinaus die zahlreichen Läden im Einkaufszentrum Schloßstraße einen Besuch. Hier finden sich unter anderem auf sechs Etagen Schuhläden, Bekleidungsgeschäfte, Supermärkte, Buchhandlungen, Elektronikmärkte und eine Stadtteilbibliothek. Wer kulturell interessiert ist, für den lohnt sich auch ein Besuch des Gutshauses Steglitz, das auch als Wrangelschlösschen bekannt ist. Es wurde im Stil des preußischen Klassizismus errichtet und beherbergt in einem Nebengebäude das unter Altberlinern bekannte Schlosspark Theater – dessen Ursprünge reichen bis ins Jahr 1804 zurück. Künstlerischer Leiter ist der bekannte Kabarettist Dieter Hallervorden, während der Spielzeit finden quasi täglich Vorstellungen statt. Steglitz lockt damit durch ein reichhaltiges infrastrukturelles und kulturelles Angebot. Wer hier eine Wohnung kaufen möchte, sollte im Durchschnitt im Altbau mit 2.000 bis 3.400 Euro und im Neubau mit 2.600 bis 4.200 Euro rechnen.

Wer aber Erholung vom Großstadtleben in Steglitz sucht, ist in Wannsee genau richtig. Das gleichnamige Gewässer, das diesem Ortsteil seinen Namen gab, gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen vieler Berliner. Hier entstand im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Kulturlandschaft, eine besondere Attraktion stellt die über fünf Brücken mit dem Festland verbundene Pfaueninsel dar. Inmitten der gartenartig gestalteten Landschaft findet sich dort das für Besucher geöffnete Pfauenschloss, dass Ende des 18. Jahrhunderts im Stil der romantischen Ruinenarchitektur errichtet wurde. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Glienicker Schlosses und des Jagdschlosses Glienicke. Auf dem Festland rund um den Wannsee finden sich außerdem zahlreiche schöne Villen. Freie Grundstücke und Immobilien sind hier selten und sehr begehrt – das spiegelt sich auch in den Preisen wieder. Ein Einfamilienhaus kostet hier im Altbau beispielsweise 350.000 bis 1,6 Millionen Euro. Wer dagegen eine Altbau-Eigentumswohnung in Berlin Wannsee erwerben möchte, sollte mit 2.000 bis 3.500 Euro und im Neubau mit 3.500 bis 4.500 Euro rechnen.

Doch wer hier nicht fündig wird, dürfte im Bezirk genügend attraktive Alternativen finden. Denn ohne Zweifel gilt: Steglitz-Zehlendorf bietet viele schöne Orte zum Leben und Wohnen!

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